Der Kurs umfasst 120 UE und endet mit einer Abschlussprüfung für den Bereich Med. Trainingstherapie. Er ist von den Kostenträgern anerkannt. Die Absolventen sind berechtigt, die Position KG-Gerät abzurechnen. Kursinhalte: Trainingsgrundlagen, Trainingsaufbau Muskelphysiologie Wundheilung Spezielle Pathologien Aquatherapie Große und kleine Trainingsgeräte Ganganalyse Motorisches Lernen Ab 2015 ist der Zugang zu zahllosen Übungsvideos auf der e-Learning-Plattform des Thieme-Verlags in der Kursgebühr enthalten. Hier kannst du jederzeit die im Kurs erlernten Übungen rekapitulieren und dir Anregungen für deine Praxis holen. https://www.functio.eu
Dieser Kurs findet in Kooperation mit unserem Partner der Health & Fitness Academy statt. Du stimmst der Datenweitergabe mit dem Absenden deiner Anmeldung zu und akzeptierst die AGB von der Health & Fitness Academy (https://www.hfacademy.de/ausbildungen/bereiche/agb ). Das therapeutische Trainingskonzept für Gleichgewicht, aktive Gelenkstabilisation und intermuskuläre Koordination! Koordinatives Training hat in den zurückliegenden Jahren in der Therapie/ Rehabilitation aber auch in Prävention und Fitness immer mehr an Bedeutung gewonnen. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse unterstützen den Trend hin zu sensomotorisch akzentuierten, komplexen Bewegungsaufgaben. Trotz unterschiedlicher Bezeichnungen (koordinatives Training, sensomotorisches oder propriozeptiv-vestibuläres Training) bleibt der konzeptionelle Ansatz in der Regel ähnlich. Trotz Störfaktoren bzw. unter sensomotorisch erschwerten Bedingungen soll: ein Bewegungsmuster sicher, korrekt und qualitativ hochwertig ausgeführt werden eine bestimmte Position durch verbesserte Muskelkoordination erhalten bleiben Therapieeinsatz: aktive Muskelstabilisation nach Gelenkverletzungen (KG, KGG, MTT) Behandlung zentralnervaler Schädigungen durch verbesserte Muskelinnervation (Schlaganfall oder Parkinson) rehabilitative Rückenkurse sowie Schmerztherapie (bessere motorische Kontrolle sowie Innervation tiefer Rumpfmuskulatur) Prävention und Gesundheitsförderung Übungsprogramme zur Gelenkstabilisation Sturzprophylaxe für mehr Alltagssicherheit Koordinative Workshops im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitstages garantieren Spaß und begeisterte Teilnehmer Die positiven Effekte dieses Trainings bzgl. der Ökonomisierung von Bewegungsabläufen sowie Verletzungsprophylaxe sind Hintergrund für den stetig zunehmenden Einsatz. Neue Therapieansätze arbeiten verstärkt mit koordinativ ausgerichteten Übungsprogrammen. Durch die Nutzung labil-instabiler Zusatzgeräte ergibt sich ganz nebenbei eine Erhöhung der Bewegungsfreude und damit eine Ablenkung von chronisch-rezidivierenden Schmerzerlebnissen. Diesen Effekt nutzen immer mehr Therapeuten für ihre Arbeit innerhalb der Schmerztherapie. Ihr Nutzen: In diesem praxisorientierten Seminar erhälst du Effektwissen und Handlungskompetenz für ein Trainingssystem zur Verbesserung koordinativ-sensomotorische Fertigkeiten. Dazu zählen: Übungspool an gleichgewichtsorientierten Bewegungsaufgaben (inkl. Progression/ Regression) adäquat-individueller Trainingsreiz für jedes Leistungsniveau durch ein detailliertes System an Steigerungsmöglichkeiten Vorgehensweise zur gezielten Aktivierung unterschiedlicher Körperbereiche (Gelenke) Einsatzmöglichkeiten in Therapie (1:1 Behandlungen), Gruppen sowie im medizinisch ausgerichteten Fitnesstraining Mittels der Einteilung in propriozeptiv-sensomotorisches Training (PST) sowie koordinatives Krafttraining (KKT) kannst du je nach Ziel den Fokus auf die Verbesserung der motorischen Kontrolle/ Bewegungsqualität oder eine aktive Gelenkstabilisation legen.
Hast du Patientinnen und Patienten mit HWS-Beschwerden wie Schwindel, Bandscheibenvorfall oder Instabilität? Manchmal weiß man einfach nicht weiter. Die Halswirbelsäule ist ein komplexes Gebilde, was eine genaue Befundung und effektive Diagnosestellung erschweren kann. In diesem Webinar erhältst du umfassendes Wissen über die HWS: Du frischst dein anatomisches Verständnis auf, lernst die wichtigsten Krankheitsbilder kennen und erfährst, wie du diese durch einen gezielten Befund differenzieren kannst. Zudem werden die wichtigsten therapeutischen Techniken vorgestellt, um deine Behandlung noch effektiver zu gestalten.
In dieser Präsenzfortbildung erhalten Therapeutinnen und Therapeuten eine fundierte Einführung in die Anatomie und Physiologie der männlichen Beckenorgane. Der Kurs kombiniert theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Übungen, um ein vertieftes Verständnis für Aufbau und Funktion des Beckenbodens zu vermitteln. Durch Vorträge und Gruppenarbeiten lernen die Teilnehmenden die relevanten Fachbegriffe und Zusammenhänge kennen, die als Basis für eine gezielte Rehabilitation nach Prostataeingriffen erforderlich sind. Ein Schwerpunkt liegt auf der Analyse gängiger Krankheitsbilder der Prostata. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Evidenz der Prostatagesundheit werden verständlich aufbereitet und in den Kontext prä- und postoperativer Prozesse gestellt. Anhand von Fallbeispielen entwickeln die Teilnehmenden ein Bewusstsein für typische Verläufe und erarbeiten Handlungskonzepte, die im Anschluss an operative Maßnahmen angewendet werden können. Im praktischen Teil des Seminars erlernen die Teilnehmenden systematische Herangehensweisen für die Inkontinenzversorgung des Mannes. Körpernahe Demonstrationen und angeleitete Übungen fördern das praktische Verständnis und die Umsetzung im Klinik- oder Praxisalltag. Spezielle Beckenbodenübungen werden schrittweise eingeführt, sodass sie direkt in Therapieabläufe integriert werden können. Abschließend wird die Erhebung und Interpretation wichtiger messbarer Daten für den Erst- und Endbefund sowie für den Therapiebericht vertieft. Evidenz der Prostatagesundheit Behandlungskonzept in der prä- und postoperativen Beckenbodenrehabilitation Inkontinenzversorgung des Mannes Beckenbodenübungen Wichtige messbare Daten für den Erst- /Endbefund und für den Therapiebericht Die Fortbildung bietet eine ausgewogene Mischung aus wissenschaftlicher Fundierung und praktischer Anwendung. Durch den direkten Austausch mit Referenten und Kolleginnen sowie die intensive Betreuung in Kleingruppen entwickelt sich ein nachhaltiges Kompetenzniveau, das die Teilnehmenden befähigt, Beckenbodenrehabilitation nach Prostataerkrankungen evidenzbasiert umzusetzen.
Behandlung über sichere und simple osteopathische Techniken und aktive Eigenübungen der viszeralen Automobilisation Viele Menschen leiden unter immer wiederkehrenden oder konstanten Beschwerden im Bereich LWS-ISG-Becken trotz vielfältiger Behandlungsversuche verschiedenster Methoden und Konzepte. Eine mögliche Erklärung ist, dass die Ursachen nicht immer Muskeln, Faszien, Gelenke oder andere Anteile des Bewegungsapparates sind, auf welchen sich jedoch die meisten Behandlungsformen konzentrieren. Stattdessen können Anteile der inneren Organe (des viszeralen Systems) ebenfalls über ihre vielfältigen Verbindung zum Bewegungsappart auf anatomischen, funktionellen, neurologischen oder zirkulatorischen Wegen Dysbalancen im Tonus oder Blockaden im Bereich der Lendenwirbelsäule, des Iliosakralgelenks (ISG) und des Beckens auslösen. Als Umkehrschluss bieten diese Verbindungen jedoch auch die Chance einer Behandlungsmöglichkeit, um durch ein Lösen der organischen (viszeralen) Ursache wieder zu ausgeglichenen Spannungsverhältnissen der Muskeln und Faszien sowie einer freien Beweglichkeit der Gelenke zurück zu kehren. Beschwerdefreiheit in Form einer freien Beweglichkeit und entspannter Muskeln bei gleichzeitiger Stabilität im Bereich der Lendenwirbelsäule und des Beckens können die Folge solcher viszeraler Behandlungen sein. In diesem Kurs erfolgt eine Darstellung typischer und häufig in der Praxis anzutreffender Ursachen im Bereich der Organe sowie deren Verbindung zum Bereich LWS-ISG-Becken. Weiterhin werden schnell und einfach auszuführende Palpations-, Bewegungs- und Provokationstests demonstriert und praktisch geübt mit welchen sich eine Vermutung aufstellen lässt ob eine viszerale Spannung oder Fixation die Ursache der Beschwerden am Bewegungsappart ist und welcher Teil des Organsystems behandlungsbedürftig ist. Der Behandlungsvorschlag dieses Seminars beinhaltet dann eine Kombination aus sicheren, einfach zu erlernenden und dennoch sehr effektive ostepathischen Techniken und sich daran anschließenden als Eigenübung auszuführenden Maßnahmen der viszeralen Automobilisation. Dabei wird der Patient selbst in die Lage versetzt die Organe zu mobilisieren und dadurch eine ausgeglichene Spannung und freie Beweglichkeit zu erzielen. Als Folge der ausgeglichenen organischen Situation hat auch der Bereich LWS-ISG-Becken die Möglichkeit sich dauerhaft zu entspannen. Wir bitten darum, dass für das Seminar eine Yoga-oder Gymnastikmatte organisiert wird.
Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar Die Weiterbildung Kopfschmerz-Syndrom, Migräne in der Praxis vermittelt praxisnahes Wissen zur Differentialdiagnostik und zur physiotherapeutischen Behandlung von Migräne sowie weiteren Kopfschmerzsyndromen. Im Seminar steht die strukturierte Abgrenzung unterschiedlicher Ursachen im Fokus, damit Teilnehmende Befunde sicher einordnen und daraus wirksame Behandlungsstrategien ableiten können. Im Rahmen der Fortbildung lernen die Teilnehmenden, relevante Warnzeichen und Befundkonstellationen zu erkennen und eine differenzialdiagnostische Befunderhebung durchzuführen. Dabei werden orthopädische, neuropathologische und internistische Ursachen berücksichtigt. Ergänzend wird vermittelt, wie Schmerzqualität, Lokalisation und begleitende Symptome gezielt analysiert werden, um einen befundbezogenen Therapieaufbau zu planen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Selbsthilfestrategien für Patientinnen und Patienten sowie auf dem Einfluss von Ernährung und möglichen Allergien auf Kopfschmerzen. Neben bewährten manualtherapeutischen Vorgehensweisen werden auch osteopathische, energetische und entspannungsorientierte Techniken in einen ganzheitlichen Behandlungskontext eingeordnet. Die Verbindung aus Theorie und praktischer Anwendung unterstützt den Transfer in den Praxisalltag und stärkt die Sicherheit im Umgang mit HWS-assoziierten Beschwerden und migränerelevanten Funktionsstörungen. Kursinhalte Differentialdiagnostik und komplexe physiotherapeutische Behandlung von Migräne und Kopfschmerzsyndromen Differentialdiagnostische Befunderhebung unter Einbezug orthopädischer, neuropathologischer und internistischer Ursachen Klassifizierung, Diagnostik und klinische Einordnung von Kopfschmerzformen Spezifische Tests zur Befundabsicherung Beurteilung von Schmerzqualität, Lokalisation und Begleitsymptomen Selbsthilfemöglichkeiten und patientenorientierte Edukation Einfluss von Ernährung und Allergien auf Kopfschmerzen Befundbezogener Behandlungsaufbau mit manualtherapeutischen, osteopathischen, energetischen und entspannungsorientierten Techniken Literaturempfehlung Zur Vorbereitung empfiehlt sich das Buch „Klinische Muster in der Manuellen Therapie“ von Westerhuis/Wiesner, Physio Thieme. Bitte beachten Dieser Kurs findet hybrid statt und wird sowohl online als auch in Präsenz angeboten. Für die Online-Teilnahme gelten folgende Hinweise: Die Übertragung erfolgt über die Plattform „Zoom“. Bitte laden Sie die App vorab auf Ihren Desktop und machen Sie sich kurz mit der Nutzung vertraut. Die Installation der App ist entscheidend für eine stabile Bild- und Tonqualität. Eine funktionsfähige Kamera sowie ein funktionsfähiges Mikrofon sind erforderlich. Bitte seien Sie spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum. Praktische Inhalte können gezeigt und angeleitet werden, eine haptische Kontrolle durch den Referenten ist online nicht möglich. Online-Teilnehmende können sich wie Präsenz-Teilnehmende jederzeit aktiv beteiligen und Fragen stellen. Da der Chat während des Unterrichts nicht durchgehend verfolgt werden kann, nutzen Sie bitte bevorzugt das Mikrofon.
Der Chiropraktik Intensivkurs vermittelt dir die gesamte Ausbildung in nur einem Block: Basismodul (4 Tage) + Aufbau- & Zertifizierungskurs (4 Tage) = 8 Tage voller Praxis, Theorie und Prüfung. Perfekt für Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Ärzte, Osteopathen und andere Fachkräfte, die den vollen Umfang an Wissen und Techniken der Chiropraktik in kompakter Form erlernen möchten. Besonderheiten des Kurses: 8 Tage Präsenzunterricht – kompakt, intensiv & praxisnah Über 100 direkt anwendbare Justierungstechniken Praxisorientiertes Lernen in Kleingruppen (1:5 Betreuung) Klarer Fokus auf Patientensicherheit & Kontraindikationen Effiziente Prüfungsvorbereitung während des Kurses Zertifikat nach den Standards des Dachverbands Deutscher Heilpraktiker e.V. Inhalte im Überblick: Grundlagen & Einführung in die Chiropraktik Untersuchung & Behandlung von Beckenfehlstellungen Justierungen an ISG, LWS, BWS, CTÜ & HWS (bis C2) Gesamtablauf mit Variantenarbeit (100+ Techniken) Gelenkbehandlungen an Schulter, Hüfte, Knie und Co. Theoretische Grundlagen & klinische Relevanz Abschlussprüfung Theorie & Praxis 👉 Mit diesem Chiropraktik Kompaktkurs erreichst du in nur 8 Tagen dein Zertifikat – praxisnah, anerkannt und sofort umsetzbar.
Die Schulter ist eines der komplexesten und am stärksten beanspruchten Gelenke des menschlichen Körpers. Ein fundiertes Verständnis ihrer Anatomie ist entscheidend für die präzise Diagnose und effektive Behandlung von Schulterbeschwerden. In diesem interaktiven Webinar „Anatomie der Schulter – Grundlagen und klinische Anwendung“ erhalten Sie umfassendes Wissen, das direkt in der Praxis anwendbar ist. Das Webinar bietet einen detaillierten Überblick über die wichtigsten anatomischen Strukturen der Schulter, darunter Knochen, Muskeln, Bänder und Gelenke. Zusätzlich wird die Funktion der einzelnen Komponenten in alltäglichen Bewegungsabläufen und bei typischen Schulterpathologien erläutert. Es wird besonderes Augenmerk auf die klinische Anwendung anatomischer Kenntnisse gelegt, um Behandlungsansätze wie manuelle Techniken, physiotherapeutische Maßnahmen und präventive Übungen zu verbessern. Inhalte des Webinars: Detaillierte Anatomie des Schultergürtels und der Rotatorenmanschette Funktionelle Anatomie und Biomechanik der Schulter Anatomische Ursachen für Schulterbeschwerden (z. B. Impingement-Syndrom, Rotatorenmanschettenruptur) Lernziele: Verstehen der anatomischen Strukturen und Funktionen der Schulter
Die Verbindung zwischen Orthopädie und Neurologie Funktion bestimmt Struktur – Bewegung formt den Körper. Das Ziel: Patienten aktivieren und befähigen, selbst zu handeln statt nur behandelt zu werden. Die N.A.P.® – Neuro-orthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität ist ein ganzheitliches Therapiekonzept, das orthopädische und neurologische Prinzipien miteinander verbindet. Sie wird erfolgreich in der neurologischen und orthopädischen Rehabilitation, in der Traumatologie, der Sporttherapie und der Prävention eingesetzt. „Plastizität“ steht hier für Anpassung und Veränderung. Körperstrukturen reagieren auf Aktivität – diese Erkenntnis bildet die Grundlage der Methode. Therapeuten lernen, manualtherapeutische Techniken und neurophysiologische Steuerungsprozesse zu kombinieren, um motorisches Lernen und funktionelle Bewegungsmuster zu fördern. Behandlungsspektrum Chronische Schmerzsyndrome: Migräne, Schwindel, Tinnitus, Fibromyalgie Orthopädische Dysfunktionen: Arthrosen, Bandscheibenvorfälle, Endoprothesen, Kieferbeschwerden Traumatische Verletzungen: Band-, Kapsel- und Knochenverletzungen, Schleudertrauma, Plexusparese Neurologische Indikationen: Schlaganfall, Parkinson, Multiple Sklerose, SHT, Tumor Funktionelle Einschränkungen: Atmung, Schlucken, Kauen Die Ausbildung legt den Schwerpunkt auf Praxis – 70 % praktische Übungen, 30 % Theorie. Alle Inhalte sind sofort anwendbar und in der Therapie direkt umsetzbar. Ausbildungsstruktur Modul 1: LWS | Becken | Untere Extremität [25 FP] Modul 2: HWS | BWS | Kiefer | Obere Extremität [25 FP] Modul 3: Klinisches Modul [40 FP] – Neuroreha | Orthorehabilitation | Klinischer Workshop Prüfungskurs Modul 1 – Fuß & Becken als funktionelle Einheit Vom Stehen zum Gehen N.A.P. Gangklassifikation Bück- und Hebetechniken Selbsttraining mit und ohne Geräte
CRPS im Akutstadium erkennen (welche Warnsignale gibt es, wann ist es ein CRPS?) und ein Behandlungskonzept wird in diesem Webinar vorgestellt. Damit Sie für die nächsten Patienten/Klienten gut vorbereitet sind.
Der Einfluss der Zahnstellung und Kopfhaltungsstörungen auf die Biomechanik des Kiefergelenks und des gesamten Körpers. Kursinhalte: Funktionelle Anatomie der Kopfhaltung und beeinflussende Faktoren Zusammenspiel der Sinneswahrnehmungen für die Bewegungskontrolle Hilfsmittelversorgung (Sinn und Unsinn von kieferorthopädischer und zahnärztlicher Therapie sowie Okklusionsschienen) Evidenzbasierte Therapiestrategien: Training für und von Kopf bis Fuß Set up wird von der NAP-Akademie aus übertragen
Die dreidimensionale manuelle Fußtherapie basiert auf neurophysiologischen Grundlagen und orientiert sich an der funktionellen Fußentwicklung im ersten Lebensjahr eines Kindes sowie an den Prinzipien der Manualtherapie. Diese spezialisierte Weiterbildung bietet innovative Ansätze zur Frühdiagnostik und frühzeitigen Behandlung von Fußfehlhaltungen wie Sichel-, Serpentine-, Klump-, Hacken- und Knick-Plattfüßen, einschließlich spastischer Varianten. Im Rahmen des Kurses werden spezielle Mobilisations- und Dehngriffe sowie funktionelle Binden vermittelt, die für die effektive Therapie dieser Fehlstellungen unerlässlich sind. Teilnehmer lernen, die anatomischen und muskulären Fehlhaltungen verschiedener Fußtypen, darunter Sichel-Serpentinen-, Klump-, Knick-Senkfuß, Talus verticalis, spastischer Knickplattfuß und Hackenfuß, präzise zu analysieren. Auf dieser Grundlage werden entsprechende therapeutische Griffe angewendet, um die natürliche Fußfunktion wiederherzustellen und langfristige Korrekturen zu erzielen. Darüber hinaus wird die normale Gestaltumwandlung des Kindes vom O- über das X- bis hin zum geraden Bein detailliert erläutert, sodass die Teilnehmer die Entwicklungsstadien des Fußes besser verstehen und beurteilen können. Ein weiterer Schwerpunkt der Weiterbildung liegt auf der optimalen Schuhversorgung für Kinder mit Fußfehlstellungen. Die Teilnehmer erfahren, welche Faktoren bei der Auswahl von Schuhen berücksichtigt werden müssen, um die Fußentwicklung positiv zu beeinflussen und Fehlstellungen zu vermeiden oder zu korrigieren. Dies umfasst die Auswahl geeigneter Materialien, Passformen und orthopädischer Eigenschaften, die den individuellen Bedürfnissen der Kinder gerecht werden. Kursinhalte: Funktionelle Bewegungsentwicklung des Fußes in Rücken-, Bauch- und Seitenlage Analyse des Hacken-, Knickplatt-, Sichel-Serpentinen- und Klumpfußes sowie entsprechende Therapieansätze Einfluss orthopädischer Maßnahmen wie Schienen auf die Fußentwicklung Therapeutisches Üben der Mobilisationsgriffe an Teilnehmern und Puppen Anwendung funktioneller Fußbinden Untersuchung normaler und pathologischer Beinachsen Diese Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte im Gesundheitswesen, die ihre Kenntnisse in der Fußtherapie vertiefen und spezialisieren möchten. Durch eine Kombination aus praxisorientierten Übungen und fundierten theoretischen Inhalten werden die Teilnehmer umfassend auf die Behandlung komplexer Fußfehlhaltungen vorbereitet. Der interaktive Unterricht fördert das Verständnis für die vielfältigen Aspekte der Fußtherapie und ermöglicht es den Teilnehmern, das Erlernte direkt in ihrer beruflichen Praxis anzuwenden. Abschließend bietet die Weiterbildung nicht nur tiefgehendes Wissen über die mechanischen und physiologischen Grundlagen der Fußtherapie, sondern auch praktische Fähigkeiten zur Anwendung spezifischer Therapiegriffe und Techniken. Dies gewährleistet, dass die Absolventen in der Lage sind, individuelle Therapiepläne zu erstellen und effektiv zur Verbesserung der Fußgesundheit ihrer Patienten beizutragen.
Fachtherapeut für Neuroorthopädisch-interdisziplinäre CMD-Therapie Diese Weiterbildung widmet sich neuroorthopädischen Funktionsstörungen, die in enger Wechselwirkung mit dem craniomandibulären System stehen. Ziel ist es, mithilfe eines ganzheitlichen Screenings, präziser Funktionsdiagnostik und funktioneller Behandlungsstrategien nachhaltige therapeutische Lösungen zu entwickeln. Die CMD erfordert ein umfassendes Verständnis der komplexen anatomischen und biomechanischen Zusammenhänge im faziooralen Bereich. Durch die enge Verbindung des Kiefergelenks mit Sinnessystemen, dem Zungenbein, ligamentären Strukturen sowie faszialen und lymphatischen Netzwerken wirkt das craniomandibuläre System regulierend auf den gesamten Körper und kann Ausgleichsmechanismen bis in die Peripherie beeinflussen. Beschwerden wie Rückenschmerzen, Schwindel, tinnitusähnliche Symptome, Gangunsicherheiten oder Schluckstörungen verdeutlichen die Vielschichtigkeit des CMD-Komplexes. Für eine erfolgreiche Therapie sind daher fundierte Kenntnisse in Embryologie, Neurophysiologie und Kompensationsmechanismen erforderlich. Kursinhalte Analyse neuroorthopädischer Zusammenhänge anhand von Demobehandlungen Vertiefte Discus- und Bandtestungen sowie Differenzierung der Mundöffnung Diagnostik und Therapie sensomotorischer Systeme im Kieferbereich Behandlungskonzepte für Hirnnerven und Ganglien der oberen HWS Einfluss des Kiefergelenks auf Statik, Feedback- und Steuerungsprozesse Fallbasierte Hypothesenbildung und therapeutische Ableitungen Voraussetzung: Zertifizierte CMD-Weiterbildung oder vergleichbarer Abschluss (mindestens 25 UE).
Dieser Kurs ist als Online-oder Präsenzvariante buchbar. Schlüsselzonen finden und behandeln Die Triggerpunkttherapie beinhaltet die Beseitigung von Schmerzen sogenannter myofaszialer Triggerpunkte oder auch Tenderpoints. Diese Muskelverhärtungen, sind lokal druckempfindlich und erzeugen häufig ausstrahlende Schmerzen. Kursinhalte: Befund - Diagnostik – Behandlung Grundlagen der Triggerpunkttherapie Entstehung der Punkte, Auffinden der Punkte funktionelle Behandlungstechniken in Verbindung mit myofaszialen Techniken Deaktivierung des Störpotenzials der Triggerpunkte Behandlung der Triggerpunkte mit mobilisierenden Weichteiltechniken
Gelenkbeschwerden gehören zu den häufigsten funktionellen Einschränkungen in Therapie, Training und Prävention. Diese Fortbildung vermittelt problemspezifische, evidenzbasierte Übungen für die LWS, die sich an Pathophysiologie, Belastbarkeit und funktionellen Defiziten orientieren. Der Fokus liegt auf der gezielten Übungsauswahl statt auf unspezifischen Standardprogrammen. Aktuelle Erkenntnisse aus Sport-, Trainings- und Rehabilitationswissenschaft bilden die wissenschaftliche Grundlage. Alle Inhalte sind praxisnah aufbereitet und direkt im beruflichen Alltag umsetzbar. Kernziele: Gelenkspezifische Belastungssteuerung: Mobilisation, Aktivierung, Stabilisation und Kräftigung Praxisorientierte Übungsbeispiele mit klarer therapeutischer Zielsetzung
Viele Physiotherapeuten sehnen sich nach drei Dingen: Mehr Geld für gute Leistungen Mehr Zeit für den Patientenkontakt Mehr Motivation und Mitarbeit seitens der Patienten Im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGF) vereinen sich all diese Wünsche. Es bietet die Chance, ein spannendes und erfüllendes neues Arbeitsfeld mit fairer Vergütung zu entwickeln. Besuche diesen Workshop und erfahre alles Wissenswerte über BGF sowie praktische Umsetzungsmöglichkeiten im Praxisalltag.
Der Kurs zur Faszien-Therapie der INOMT vermittelt umfangreiches Wissen über das gesamte Fasziensystem und zeigt dessen zentrale Bedeutung bei der Entstehung von Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen auf. In dieser Weiterbildung werden detaillierte anatomische und funktionelle Zusammenhänge erarbeitet, die für eine erfolgreiche Behandlung unabdingbar sind. Die Teilnehmenden erhalten fundierte Einblicke in die Faszienanatomie der unteren Extremität sowie in spezifische Techniken und Pathologien der LWS. Dadurch lernen sie, die komplexen Strukturen der Faszien besser zu verstehen und gezielt therapeutische Maßnahmen anzuwenden. Der Kurs legt ein besonderes Augenmerk auf den biokybernetischen Ansatz im Seminar für das Fasziensystem. Durch Weiterbildungen in Biokybernetik und Anatomie werden theoretische Grundlagen mit praktischen Techniken kombiniert, um biomechanische Funktionsstörungen des Fasziensystems systematisch zu analysieren und zu behandeln. Im Seminar „Muskelketten Faszienbiomechanik“ erwerben die Teilnehmenden das Wissen, wie muskuläre Ketten im Kontext der Faszien zu erkennen und zu bearbeiten sind. Diese strukturierte Vorgehensweise bietet wertvolle Anknüpfungspunkte für die INOMT Fortbildung, die Theorie und Praxis optimal vereint und aufeinander aufbaut. Ein weiteres wichtiges Merkmal dieser Fortbildung ist die Präsenzveranstaltung, die den direkten Austausch fördert. Die Möglichkeit, die erlernten Methoden unmittelbar anzuwenden, trägt dazu bei, theoretisches Wissen zu vertiefen und praktische Fertigkeiten zu schärfen. Neben dem Erwerb fundierter theoretischer Kenntnisse legt der Kurs großen Wert auf die praktische Umsetzung und das Erlernen effektiver Behandlungstechniken. Die Verbindung von traditionellem Wissen, modernen biokybernetischen Konzepten und spezifischen Faszientechniken schafft eine einzigartige und tiefgreifende Lernerfahrung. So werden die Teilnehmenden optimal auf die vielseitigen Anforderungen in der Praxis vorbereitet und können das Gelernte nachhaltig in ihren beruflichen Alltag integrieren. Kursinhalte: Faszienanatomie Untere Extremität/LWS Physiologie der Faszien (Bindegewebsphysiologie) Biokybernetisches Denken (Ebenen-, SMS-Modell) Techniken und Pathologien Untere Extremität u. LWS Grundlagen FDM n. Typaldos Behandlung von muskulären Ketten Biomechanik und Biokybernetik des Fasziensystems Die detaillierte Beschreibung der Kursinhalte verdeutlicht nicht nur die Tiefe der Fortbildung, sondern stellt auch sicher, dass die Teilnehmenden umfassend auf praktische Herausforderungen in der Faszienbehandlung vorbereitet werden. Durch die intensive Auseinandersetzung mit sowohl anatomischen als auch biokybernetischen Konzepten gewinnen die Teilnehmenden ein tiefes Verständnis für die komplexen Strukturen des menschlichen Körpers. Dieses Wissen bildet die Grundlage dafür, im beruflichen Alltag erfolgreich und sicher mit den erlernten Methoden zu arbeiten. Langfristig trägt die Teilnahme an diesem Kurs dazu bei, dass Fachkräfte ihre therapeutischen Kompetenzen erweitern, ihre Behandlungsstrategien optimieren und den Behandlungserfolg nachhaltig steigern können.
Nicht überall wo Rücken drauf steht ist auch Rücken drin. Jeden Tag kommen viele Patienten in die Praxen mit den Worten „Ich habe Rücken“. Manchmal stellen sich die Patienten nicht so dar, dass wir es in einen Bandscheibenvorfall, Muskuläres Defizit oder Bewegungseinschränkungen einteilen können. Es gibt Fälle, wo alles wie ein großes Fragezeichen wirkt und es keinen Ansatz gibt. Manchmal stecken Dinge dahinter wie zum Beispiel: Nierensteine Wirbelsäulentumore Kaiserschnittnarben Pannkreatitis Psoas Abszess und viele Andere Du möchtest mehr in deinem Werkzeugkoffer als die Frage nach Nachtschweiß und Gewichtsverlust? In diesem Seminar lernst du strukturiert beurteilen zu können, ob du deinen Patienten therapeutisch betreuen kannst oder ob du ihn zur Abklärung an andere Stellen empfiehlst. Eine Anamnese Struktur, ein sicherer Leitfaden und spezifische Untersuchungstechniken helfen dir, mit einem guten Gewissen deinen Patienten zu betreuen.
Becken-Bein-Region Das Ortho-Konzept© ist ein ganzheitliches manualmedizinisches Behandlungskonzept, auf wissenschaftlicher Grundlage zur Effizienzoptimierung in der Therapie, was auf völlig neue Art und Weise die aussagekräftigsten Techniken der manuellen Medizin, der strukturellen Osteopathie und wissenschaftliche Erkenntnisse der modernen europäischen und amerikanischen Chiropraktik zu einem ganzheitlichen Therapiekonzept zusammenfügt. Chiropraktik / Strukturelle Osteopathie / Faszientherapie Das „effiziente“ und „nachhaltige“ orthopädische Therapiekonzept ist durch die notwendige Kombination der effektivsten, wissenschaftlich fundierten Therapieformen, in 20 Jahren Leistungssport deutlich gewachsen! Das Ziel ist es, schnelle, erfolgreiche und nachhaltige Therapieergebnisse durch die Kombination der effektivsten Therapietechniken am muskuloskelettalen System zu gewährleisten. Nicht die einzelne Technik, sondern die Symbiose verschiedener hocheffizienter Techniken entscheiden über Erfolg und Nachhaltigkeit. Es ist heute bewiesen, dass der Körper auf jede Funktionsstörung immer in seiner Gesamtheit reagiert und keinesfalls nur im Bereich der auslösenden Störung, das heißt eine iliosakrale Funktionsstörung kann bei einem Patienten zu einem Reizknie führen, bei einem anderen jedoch Kopfschmerzen oder eine Kiefergelenksproblematik hervorrufen. Eine Therapie kann daher auf lange Sicht nur erfolgreich sein, wenn genau diese Zusammenhänge mittels adäquater Untersuchungstechniken präzise diagnostiziert und entsprechend durch sichere und effektive Behandlungstechnik therapiert werden. In der 10-jährigen Entwicklungsarbeit des Konzeptes haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, nicht nur die sichersten und praktikabelsten Techniken zu selektieren, sondern ausschließlich Techniken zu verwenden, deren Funktionalität dank der modernen Biomechanik und auf Grundlage der funktionellen Anatomie stets bewiesen werden kann. Neben der faszialen Manipulation gehört somit immer auch die muskuläre Stabilisation mittels adäquater Funktionsübungen in das Gesamtkonzept. Nur so können wir auf Dauer Funktionsstörungen sanie
Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar Diese Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte, die ihre Kenntnisse im Bereich der Knorpelrehabilitation vertiefen möchten. Der Präsenzkurs bietet eine fundierte Betrachtung des einzigartigen Aufbaus des Knorpels und beleuchtet dessen entscheidende Rolle in der Rehabilitationspraxis. Durch die Kombination von theoretischen Grundlagen und praxisnahen Einblicken werden komplexe Zusammenhänge verständlich gemacht und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse praxisgerecht vermittelt. Im Verlauf der Fortbildung Knorpelregeneration stehen vielfältige Aspekte der Knorpelbiologie und -mechanik im Fokus. Es werden die physiologischen und biochemischen Grundlagen erörtert, die ein grundlegendes Verständnis der Knorpelfunktion fördern. Besondere Aufmerksamkeit gilt den biomechanischen Belastungen, denen der Knorpel in alltäglichen Situationen ausgesetzt ist, sowie den Einflüssen von Hormonen und anderen biochemischen Faktoren auf seine Struktur. Außerdem werden die neuesten wissenschaftlichen Befunde zur Wirkung von Hyaluronsäure und zu knorpelbezogenen Pathologien vermittelt. Diese umfassende Betrachtung ermöglicht es den Teilnehmenden, ein breites und fundiertes Wissen zu erlangen, das sie in ihrem beruflichen Alltag anwenden können. Der direkte fachliche Austausch und die Interaktion in der Präsenzveranstaltung fördern nicht nur das individuelle Lernen, sondern auch den Diskurs über innovative Ansätze im Umgang mit knorpelbedingten Fragestellungen. Der Kurs legt großen Wert auf eine praxisnahe Umsetzung und schafft damit optimale Voraussetzungen für den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in den praktischen Einsatz. So leistet die Weiterbildung einen wichtigen Beitrag zur stetigen beruflichen Weiterentwicklung. Kursinhalte Anatomie, Physiologie des Knorpels, Biochemie (Grundlagen) Bedeutung des Knorpels Entwicklung des hyalinen Knorpels Aufbau und Ernährung des hyalinen Knorpels Biomechanische Aspekte der Arthrose Regenerationsfähigkeit des hyalinen Knorpels (kindlicher, erwachsener Knorpel) Wissenschaftliche Aspekte der Arthroseentstehung Provokation und Behandlung des Knorpels Spezielle Behandlungstechniken (manuelle Therapie, MTT, Mechanotransduktion, Ernährung, Kompressionstechniken) Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in der Knorpelbehandlung Vor- und Nachteil der Knorpeltransplantation Kritische Betrachtung der Standard-Therapieverfahren (Rolle des gezüchteten Knorpels) Einfluss von Hormonen (z. B. Schilddrüsenhormone, freie Radikale, Zucker, Vitamin D) auf den Knorpel Wirkungsweise von Hyaluronsäure bei Knorpelpathologien Konsequenz für die physiotherapeutische Behandlung Fallbesprechungen Zusammenfassend bietet dieser Präsenzkurs zur Knorpelrehabilitation eine ausgewogene Kombination aus fundierten theoretischen Grundlagen und praxisnahen Anwendungen. Die Weiterbildung Knorpelregeneration vermittelt ein vertieftes Verständnis der komplexen Strukturen und Prozesse des Knorpels und fördert den interdisziplinären Austausch unter den Teilnehmenden. Durch die strukturierte Vermittlung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und relevanter Fachinhalte wird eine nachhaltige Erweiterung des beruflichen Wissens gewährleistet, ohne den Fokus ausschließlich auf therapeutische Ansätze zu legen. Bitte beachten Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist Folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform „Zoom“ übertragen. Bitte laden Sie die App vorab auf Ihren Desktop und informieren Sie sich kurz über die Nutzung. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera sowie ein funktionsfähiges Mikrofon müssen vorhanden sein. Bitte seien Sie spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum. Praktische Inhalte können optisch gezeigt und vorgeführt werden, aber nicht haptisch durch den Referenten kontrolliert werden. Online-Teilnehmende können sich jederzeit freischalten und wie Präsenz-Teilnehmende Fragen und Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht kontinuierlich auf den Chat achten. Bitte nutzen Sie daher das Mikrofon.
PNF steht für Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Das Üben von sinnvollen Aktivitäten steht im Vordergrund dieser Kurse. Da Patienten in der heutigen Zeit nicht mehr so lange bettlägerig sind und PNF auch bei ambulanten Patienten sowie im häuslichen und sportlichen Umfeld Anwendung findet, ist die Behandlung in liegenden Positionen nicht mehr zeitgemäß. Technischer Fortschritt ermöglicht frühe Belastungen auch mit modernen Hilfsmitteln, die physiologische Bewegungsabläufe fördern. Die Therapiemethoden sind darauf abgezielt, diese zu unterstützen. Im Sinne der internationalen Klassifikation von Funktionen (ICF) wird im Prozess des Clinical Reasonings analysiert, welche Körperstrukturen wie funktionieren müssen, um Alltagsaktivitäten bestmöglich – orientiert an den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen des Patienten – zu fördern (fazilitieren). Die Rolle der Propriozeptoren als Feedbackrezeptoren, die auf Druck und Zug reagieren, sowohl zum Schutz der Körperstrukturen als auch zur Gewährleistung der automatischen und unbewussten Haltungskontrolle des Organismus, bestimmt die methodischen Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände des Therapeuten werden nur dann und dort eingesetzt, wo es notwendig ist, um dem Gehirn Rückmeldung darüber zu geben, wie eine Bewegung erfolgen kann. Sie werden nicht – dem traditionellen Reiz-Reaktionsmodell des vorigen Jahrhunderts folgend – genutzt, um Bewegungen „anzubahnen“. Die Teilnehmer lernen dass sich Propriozeptoren nicht nur in Kapseln, Sehnen, Bändern und Muskelspindeln befinden, sondern vorwiegend in den Faszien dass Propriozeptoren auf Druck und Zug reagieren, um den automatischen Schutz des Organismus zu gewährleisten und diesem zu ermöglichen, sich auf die Auseinandersetzung mit seiner Umwelt zu fokussieren dass Propriozeptoren in ständiger Kommunikation mit dem vestibulären und visuellen System stehen, um den Haltungshintergrund sicherzustellen, der mit der exzentrischen Funktion der Antigravitationssynergien einhergeht dass Widerstand kognitive Strategien hervorruft, die mit konzentrischer Muskelfunktion verbunden sind die PNF-Muster in Alltagsaktivitäten zu erkennen und deren Bedeutung als spiralförmig, diagonal verlaufende Bewegungen zu verstehen, die eine größtmögliche Spannung der Faszien erzeugen und somit die Gelenkstabilität gewährleisten die Bedeutung der strukturellen Elastizität als Voraussetzung für exzentrische Muskelfunktion zu verstehen, um Bewegungen zu beschleunigen und möglichst ökonomisch auszuführen (Nutzung des Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus) Kursinformation Allgemein Grundsätzlich kann jedes Modul, das jeweils 40 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkte beinhaltet, einzeln belegt werden. Als Weiterbildung zur Berechtigung der Abrechnung der Position „KG ZNS“ gemäß den Richtlinien der IKK (federführend für die deutschen Krankenkassen) müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden: Der Referent muss anerkannter IKK-Fachlehrer sein Der Teilnehmer muss über eine staatliche Anerkennung als „Krankengymnast“ oder „Physiotherapeut“ verfügen Zu Beginn der Weiterbildung ist eine mindestens einjährige Berufstätigkeit in Vollzeit (38,5 Std.) oder bei geringerer Wochenstundenzahl entsprechend länger nachzuweisen Der zeitliche Ablauf zwischen Beginn und Ende der Weiterbildung muss mindestens 6 Monate betragen und sollte innerhalb von 2 Jahren abgeschlossen werden Die Teilnahme an der Zertifikatsprüfung erfordert die Absolvierung von 120 Unterrichtseinheiten Modul 1 und Modul 2 müssen am gleichen Ort zusammen gebucht werden Kursinhalte Modul 1 (Grundkurs 1) Ganganalyse: ökonomisches Gehen beim Gesunden und bei Pathologien wie ICP, spastischer Parese, Ataxie, Schmerz, hyperkinetischen (Athetosen) und hypokinetischen (Parkinson) Syndromen Fazilitation des Gehens in unterschiedlichen relevanten Umweltsituationen Bewegungsanalyse und Therapie von Boden- und Rollstuhltransfers (z. B. bei Querschnittlähmung oder Schädelhirntrauma) Fazilitierung von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten Kursinhalte Modul 2 (Grundkurs 2) Analyse von Greif- und Stützaktivitäten beim Gesunden und bei Pathologien wie spastischer Parese, Ataxie, peripherer Parese und Schmerzsyndromen (CRPS) Fazilitation von Stützaktivitäten für Greifbewegungen des kontralateralen Armes und für Transfers Fazilitation der präaktiven Schulterstabilisation für Greifaktivitäten und bimanuale Tätigkeiten Fazilitierung von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten Hinweise Modul 1: 45 UEs/FP (4 Präsenztage + E-Learning) Modul 2: 45 UEs/FP (4 Präsenztage + E-Learning) Modul 3 inkl. Prüfungstag: 45 UEs/FP (5 Präsenztage) Gesamtumfang: 150 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkte (inkl. 15 UEs/FP Hausarbeit)
In dieser kompakten Fortbildung Schmerztherapie des INOMT werden die Stunden für die Osteopathie-Ausbildung der INOMT anerkannt. Was ist Nozizeption? Was sind Schmerzen? Und was ist deren Unterschied? Weshalb reagieren Schmerzpatienten so verschieden auf die gleiche Technik? Wie kann man die Patienten effektiv und effizient untersuchen und spezifisch therapieren? Wie hängen die Schmerzen des Patienten mit den anderen Symptomen und Problemen zusammen? Was machen Schmerzmedikamente mit dem Gesamtorganismus Mensch? Theorie: Einführung in die unterschiedlichen Formen der Schmerzsensationen (lokaler entzündungsbedingter Schmerz, lokaler degenerativ bedingter Schmerz, vegetative Schmerzen usw.) Unterschied zwischen Schmerz und Nozizeption lokal-strukturelle Abläufe der neurogenen Entzündung und Aspekte der Wundheilung Unterscheidung einer -osis (Arthrose etc.) und einer -itis (Arthritis etc.) neuropathische Schmerzen und neurologische Symptome Praxis: Vermittlung adäquater Techniken für die verschiedenen Formen von Schmerz Das Ebenen-Modell des inomt als Leitfaden für das Verständnis der verschiedenen Schmerzausprägungen und deren Therapie Beispiele der praktischen Anwendungen sind mikromechanische Therapie, Meridianbehandlung Periost Techniken, sowie direkte und indirekte osteopathische Techniken Neurologische Untersuchung Fallbeispiele zur Darstellung der verschiedenen Methoden Fallbeispiele dienen als Möglichkeit die Ganzheitlichkeit von Schmerzen zu erkunden
Die N.A.P.®-Methode verbindet Erkenntnisse aus Orthopädie und Neurologie zu einem ganzheitlichen Bewegungskonzept. Funktionelle Aktivität dient als Grundlage, um Körperfunktionen zu verbessern und strukturelle Anpassungsprozesse anzuregen. Patientinnen und Patienten werden aktiv in den Lernprozess eingebunden. Als interdisziplinärer Ansatz wird N.A.P.® in zahlreichen therapeutischen Bereichen eingesetzt – von der neurologischen Rehabilitation bis hin zur sportphysiotherapeutischen Prävention. Der Kurs vermittelt, wie neurophysiologische Mechanismen und manualtherapeutische Techniken sinnvoll kombiniert werden. Behandlungsspektrum Chronische Schmerzbilder: Migräne, Tinnitus, Schwindel, Fibromyalgie Orthopädische Diagnosen: Arthrosen, Bandscheibenvorfälle, Endoprothetik, CMD Traumatische Verletzungen: Band-/Kapselschäden, Schleudertrauma, Plexusverletzungen Neurologische Störungen: Schlaganfall, MS, SHT, Parkinson Beeinträchtigte Vitalfunktionen: Atmung, Schlucken, Nahrungsaufnahme Die Weiterbildung ist stark praxisorientiert (70 %). Theorieinhalte dienen unmittelbar der Anwendung am Patienten. Ausbildungsaufbau Modul 1: LWS, Becken & untere Extremität – 25 FP Modul 2: HWS, BWS, Kiefer & obere Extremität – 25 FP Modul 3: Klinisches Modul – 40 FP Inhalte Modul 1 Dynamischer Übergang vom Stand zur Fortbewegung Gangklassifikation nach N.A.P. Optimierte Hebe- und Bückmuster Eigentraining in variablen Trainingsformen Inhalte Modul 2 Greif- und Haltefunktionen Stütz- und Belastungsaktivitäten Kopf- und Schultergürtelkontrolle Selbsttraining für Alltag und Therapie
Weiterbildungsseminar Medizinische Endokrinologie In dieser Präsenzfortbildung erleben Teilnehmende zwei Wochenend-Blöcke à zwei Tage, in denen das Hormonsystem und seine Bedeutung für die Konstanz innerer Prozesse detailliert erklärt werden. Als offiziell anerkannter Kurs im Rahmen der Osteopathie-Ausbildung der INOMT verbindet diese Veranstaltung fundierte theoretische Einheiten mit praktischen Übungen, um das Verständnis für endokrinologische Zusammenhänge in der täglichen Arbeit zu vertiefen. Aktuelle Forschungsergebnisse werden gezielt in praxisbezogene Fallstudien eingebettet. Interaktive Gruppenaufgaben fördern den fachlichen Austausch, während Demonstrationen an anatomischen Modellen und palpatorische Übungen in Kleingruppen das Gelernte direkt erfahrbar machen. Schwerpunkte liegen auf der molekularen Struktur der Hormone und ihren Wirkprinzipien, den komplexen Regelkreisen zwischen verschiedenen Drüsen sowie der neuroendokrinen Steuerung der Hypothalamus-Hypophysen-Achse. Kursinhalte Teil 1 Hormonaufbau/Hormongruppen Wirkmechanismen hormonelle Regelkreise Hypothalamus-Hypophysenachse Schilddrüse Nebeniere Aufbau der Kursreihe Teil 1: Medizinische Grundlagen Endokrinologie Teil 2: Medizinische Grundlagen Endokrinologie – Teil 2 (unabhängig belegbar) Jedes Modul umfasst 16 Unterrichtsstunden sowie umfangreiche Begleitmaterialien und Literaturempfehlungen. Dank der modularen Struktur können Teilnehmer flexibel entscheiden, ob sie nur Teil 1, Teil 2 oder beide Blöcke absolvieren möchten. Der direkte Kontakt vor Ort ermöglicht intensives Feedback und vertiefte Diskussionen zu endokrinologischen Fragestellungen. Methodisch kombiniert der Kurs klassische Vorträge, interaktive Workshops und Peer-Feedback. Anatomische Strukturen werden durch palpatorische Übungen erkundet, und pathophysiologische Abläufe werden anhand konkreter Fälle analysiert. Dieses didaktische Konzept gewährleistet einen nachhaltigen Wissenstransfer. Abschließend liegen die definierten Lernziele klar auf der Hand: frühzeitiges Erkennen von Dysregulationsmustern, Anwendung osteopathischer Untersuchungsverfahren und gezielte Beeinflussung endokriner Prozesse. Diese Veranstaltung schafft einen interdisziplinären Lernraum, in dem neueste Forschungserkenntnisse direkt in die Praxis überführt werden und endokrinologische Kompetenzen nachhaltig gestärkt werden.
Ermöglicht die Abrechnung der Leistung „gerätegestützte Krankengymnastik“ Diese 4-tägige Weiterbildung orientiert sich am offiziellen Curriculum der Kostenträger und erweitert es durch tiefgreifende Kenntnisse in Anatomie, Physiologie und Trainingssteuerung. Ziel ist es, funktionelle Therapieansätze zu entwickeln, die weit über das reine Krafttraining am Gerät hinausgehen. Krankengymnastik am Gerät ist keine Ersatzmaßnahme zur Einzeltherapie, sondern stellt eine therapeutisch wertvolle Ergänzung dar. Sie bietet Ärztinnen und Ärzten zusätzliche Verordnungsmöglichkeiten und schafft für Therapeutinnen und Therapeuten Chancen, Selbstzahlerangebote zu integrieren und langfristige Patientenbindungen aufzubauen. Durch die Verbindung aus gerätegestütztem und funktionellem Training – etwa mit Hanteln, Pezziball oder instabilen Unterlagen – kann sich die Praxis deutlich von reinen Fitnessangeboten abgrenzen. Im Kurs erhältst du praxisorientierte Beispiele, Trainingsideen und Argumentationshilfen zur erfolgreichen Umsetzung. Kursinhalte Grundlagen der Trainingslehre Reaktives Training Propriozeptives und sensomotorisches Training Einsatz des Pezziballs Hanteltraining im Therapiealltag Muskeldehnung und Mobilisation Bindegewebsphysiologie und Wundheilung Praxisorientierte Therapiekonzepte
Man bekommt umfassendes Wissen zur Diagnostik und Behandlung von akuten und chronischen Kieferbeschwerden vermittelt. Über ein ganzheitliches Screening, Funktionsanalysen, funktionelle Behandlungsansätze und Schienentherapie werden anhand praxisnaher Fallbeispiele verschiedene CMD-Formen ganzheitlich betrachtet und behandelt. Die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) umfasst funktionelle, strukturelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- und Gelenkfunktionen im Kieferbereich. Das CMD-Krankheitsbild zeichnet sich durch hohe anatomische Komplexität aus. Der craniomandibuläre Bereich vereint zahlreiche Sinnessysteme und unterliegt einer speziellen Biomechanik. Durch Verbindungen zu Zungenbein, Fazien, Ligamenten und Lymphsystem beeinflusst das Kiefergelenk den gesamten Körper und kann selbst auf entfernte Strukturen – bis hin zu Füßen und Wirbelsäule – wirken. Beschwerden wie Schwindel, Rückenschmerzen, tinnitusähnliche Ohrgeräusche, Gangunsicherheiten oder Schluckstörungen gehören zum typischen CMD-Symptomkomplex. Die Behandlung erfordert interdisziplinäres Denken und tiefes Verständnis für anatomische und funktionelle Zusammenhänge. Therapeuten lernen, CMD-Patienten fachlich kompetent zu begleiten und in enger Kooperation mit Zahnärzten, Logopäden oder Stimmtherapeuten zu behandeln. Zudem werden grundlegende und vertiefende therapeutische Techniken vermittelt, die eine fundierte Zusammenarbeit und Kommunikation im Netzwerk fördern. Kursinhalte Sinnessysteme und funktionelle Anatomie des Kiefergelenks Differenzierte Diagnostik und Funktionsprüfung Akuttherapie bei Schmerzpatienten und Mundöffnungsstörungen Extraorale und intraorale Palpationstechniken Zusammenhänge zwischen Kopf-, Kiefer- und Brustwirbelsäule Befundorientierte Therapieplanung und Umsetzung Grundlagen und Warnsignale (Red Flags) aus der Zahnmedizin Schienenversorgung und zahnmedizinische Kommunikation Kausystem, Schluckmechanik und funktionelle Beziehungen Interdisziplinäre Kommunikation und Therapiebericht Dokumentation und Beweglichkeitsmessung des Kiefergelenks Nach Abschluss berechtigt der Kurs zur Teilnahme an der Weiterbildung Fachtherapeut Neuroorthopädisch – Interdisziplinäre CMD-Therapie (NIC).
T-RENA Fachkonzept zur DRV-Anerkennung Das Rahmenkonzept der Deutschen Rentenversicherung (DRV) schreibt für die Durchführung der Trainingstherapeutischen Reha-Nachsorge (T-RENA) eine Weiterbildung in KG Gerät mit einem Mindestumfang von 50 Stunden vor. Die Nachsorgeleistung T-RENA kann sowohl im Einzel- als auch im Gruppentraining angeboten werden. Zur Ergänzung unserer 4-tägigen Weiterbildung „Krankengymnastik am Gerät“ findet unmittelbar im Anschluss ein zusätzlicher Kurstag statt. Durch die Teilnahme an diesem Zusatzkurs erfüllst du die vollständigen Anforderungen des Fachkonzepts T-RENA der DRV. Kursinhalte Einführung in vorbereitende Muskelaufbauübungen (z. B. allgemeines Kraft- und Ausdauertraining) Gezieltes Beweglichkeits-, Koordinations-, Kraft- und Ausdauertraining zur Förderung organischer Funktionen Verbesserung und Festigung motorischer Grundmuster sowie alltagsbezogener Bewegungsabläufe (ADL) Erlernen und Anwendung von Kompensationstechniken
Die hier vorgestellte Präsenzveranstaltung vermittelt eine umfassende Weiterbildung in Cranio-Sacral-Therapie, die speziell für Fachkräfte konzipiert wurde, die ihre Kenntnisse in manuellen Techniken vertiefen möchten. Die Teilnehmer erhalten fundierte Einblicke in die Anatomie sowie in die Biomechanik des Cranio-Sacral-Systems, wodurch ein ganzheitliches Verständnis der physiologischen Grundlagen ermöglicht wird. Neben einer soliden theoretischen Basis steht die praktische Anwendung der sanften, nichtinvasiven Techniken im Mittelpunkt, die zur Regulierung des Cranio-Sacral-Systems beitragen. Die Weiterbildung ist in vier aufeinander aufbauende Kurse unterteilt, die eine systematische Ausbildung gewährleisten. Dieses strukturierte Programm, das als Osteopathie Seminar anerkannt ist, integriert praxisrelevante Inhalte aus verschiedenen Bereichen. So werden beispielsweise Themen aus dem Anatomie und Biomechanik Seminar ebenso behandelt wie die praxisorientierten Techniken, die im Palpatorischen Untersuchung Seminar vermittelt werden. Darüber hinaus wird im Rahmen des Osteopathischen Synthese Seminars der Platz der Cranio-Sacral-Therapie innerhalb der Osteopathie umfassend erläutert und nachvollziehbar in einen Gesamtzusammenhang eingeordnet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der intensiven g>Fortbildung Querdiaphragmen. In diesem Modul wird die spezifische Behandlung der Querdiaphragmen detailliert vorgestellt. Die Teilnehmer lernen dabei nicht nur die theoretischen Grundlagen, sondern auch vielfältige praktische Techniken kennen, die zur Linderung und Regulierung von Dysfunktionen im Bereich der Synchondrosis sphenobasilaris beitragen können. Anatomie, Physiologie und Biomechanik des Cranio-Sacral-Systems Palpatorische Untersuchungsmethoden Einordnung der Cranio-Sacral-Therapie in das osteopathische Gesamtkonzept Behandlungstechniken der Querdiaphragmen Dysfunktionen der Synchondrosis sphenobasilaris Regulierende und ausgleichende Techniken (z. B. CV-4 Technik) Unwinding Techniken Kursmodule / Ausbildungsaufbau: Kurs 1: Grundlagen – Vermittlung der Basiskenntnisse in der Cranio-Sacral-Therapie Kurs 2: Vertiefung – Erweiterung der palpatorischen Untersuchungstechniken und des Verständnisses physiologischer Zusammenhänge Kurs 3: Integration – Verbindung der theoretischen Ansätze in das ganzheitliche osteopathische Konzept (Osteopathische Synthese Seminar) Kurs 4: Spezialisierung – Praktische Anwendung und vertiefte Behandlungstechniken, mit besonderem Fokus auf die Querdiaphragmen Zusammenfassung: Die Weiterbildung in Cranio-Sacral-Therapie bietet Teilnehmern eine ausgewogene Kombination aus theoretischem Wissen und praxisnahen Anwendungen. Durch das modulare Aufbaukonzept können die Inhalte schrittweise erlernt und in den osteopathischen Alltag integriert werden. Die Veranstaltung schult nicht nur die praktischen Fähigkeiten, sondern stärkt auch das Verständnis für die komplexen Zusammenhänge im Cranio-Sacral-System. Fachkräfte profitieren von der strukturierten Vermittlung der Inhalte, die sowohl Grundlagen als auch spezialisierte Techniken abdeckt, ohne dabei redundant zu werden. Dies führt zu einer klaren und nachvollziehbaren Ausbildung, die den Weg für eine erfolgreiche Integration in den beruflichen Alltag ebnet.
Profitiere von unserer über 20-jährigen Patientenerfahrung. Durch unsere speziellen Ausbildungen (Osteopathiestudium, Chiropraktik, Amerikanische Chiropraktik, Manuelle Therapie) sind wir in der Lage moderne Chiropraktik gezielt und sicher zu unterrichten. Wir bieten ausschließlich sehr stark praxisorientierte Intensivkurse an, mit denen du in der Lage bist, die erlernten Techniken gezielt und sicher sofort in der Praxis umzusetzen. Ziel des Kurses: Nach dem Kurs solltest du in der Lage sein, die Wirbelsäule genau zu untersuchen sowie Blockierungen zu diagnostizieren und durch sichere und zielgenaue Manipulationstechniken zu lösen. Kursinhalte: Anatomie und Biomechanik ISG, LWS, BWS, HWS Sicherheitstests Wirbelsäule Zusammenhänge Wirbelsäulenblockierungen Organprobleme Untersuchung Wirbelsäule, Fehlstellungen Auffinden von Blockierungen Tests Rotationsarme Manipulationen ISG, LWS, BWS, HWS Röntgendiagnostik Atlas/Axis Manipulation sowie Funktionsdiagnostik Manipulation 1. Rippe und Symptombehandlung Pistolette Manipulation der BWS Ursache-Folge-Ketten sowie Manipulation der Extremitäten Zur Anwendung von Manipulationen müssen Physiotherapeuten ihre Berufshaftpflicht um den Punkt: "Osteopathische Techniken" erweitern. Alle gezeigten Techniken sind auch zur Mobilisation geeignet .
Inhalte: mögliche Ursachen und Verläufe Symptome der verschiedenen Formen verstehen und gezielt behandeln Eigentrainingsprogramm für Betroffene erstellen Set up wird von der NAP-Akademie aus übertragen
Anatomie zu lernen ist schon eine Weile her, und manchmal vermischst du die unzähligen Strukturen oder bist unsicher? Keine Sorge, das geht jedem so, der sich nicht regelmäßig damit beschäftigt. Frische dein Wissen in diesem kurzen, knackigen Workshop auf – anschaulich erklärt und funktionell aufbereitet. Kursinhalte: Grundlagen zu Muskeln, Knochen, Gelenken, Versorgung funktionelle Aspekte der Anatomie Übertrag der anatomischen Kenntnisse auf Befunde und Patientenbeispiele
Die Weiterbildung zum Fachtherapeuten für Multimodale Schmerztherapie und Traumabewältigung bietet eine umfassende Qualifizierung für die professionelle Behandlung akuter und chronischer Schmerzprozesse. Auf Grundlage von 15 Jahren klinischer Erfahrung sowie aktueller Erkenntnisse aus der Schmerzforschung werden die Teilnehmenden befähigt, komplexe Schmerzdynamiken differenziert zu analysieren und interdisziplinär zu behandeln. Das didaktische Konzept des Problemorientierten Lernens (PoL) verknüpft theoretische Inhalte unmittelbar mit praxisnahen Fallbeispielen, sodass individuelle, evidenzbasierte Therapieansätze entwickelt werden können. Die Präsenzweiterbildung Schmerztherapie erstreckt sich über vier aufeinander aufbauende Module mit jeweils vier Unterrichtstagen. In Modul 1 stehen akute und perioperative Schmerzprozesse im Fokus, während Modul 2 chronische Schmerzzustände und deren psychosoziale Begleiterscheinungen behandelt. Modul 3 widmet sich systemischen und metabolischen Schmerzmechanismen, und Modul 4 konzentriert sich auf die Schmerzbeeinflussung im Kontext von Traumafolgestörungen. Jede Lerneinheit kombiniert Fachvorträge, praktische Übungen und kollegiale Reflexion, um das erworbene Wissen direkt in reale therapeutische Settings zu übertragen. Kursinhalte Modul 1 – Akute Schmerzprozesse Einführung in die Komplexität der Schmerztherapie: Pathophysiologische Entitäten, Einflussfaktoren des Schmerzempfindens, Onion-Skin-Modell nach John D. Loeser und Differenzierung von Schmerzformen Nozizeption und Schmerzmechanismen: Neuroanatomie und Neurophysiologie der Schmerzwahrnehmung, Geweberezeptoren, Verarbeitungssysteme und Gate-Control-Theorie Ontogenese und Schmerz: Einfluss der Individualentwicklung, Segmentierungsphase und Tome-Modell Vegetatives Nervensystem: Anatomie, Physiologie und Pathomechanismen des Sympathikus,Reflexbahnen, Tests und therapeutische Interventionen Plastizität der Schmerzbewertung: Reflektorische Schmerzwege und Bedeutung des limbischen Systems Viszerale Diagnostik und Therapie: Dermalgie-Reflexe nach Henri Jarricot über ventrale Organzonen Zentrales Nervensystem: Neurophysiologie somatischer Nervengeflechte, Differentialdiagnostik und therapeutische Ansätze Entzündung und Schmerz: Anatomie, Histologie und Pathologien des Bindegewebes Myo-fasziale Pathomechanismen: Lokale Störungsmuster in Faszienketten und Sehnenplatten, Tenderpoints nach Lawrence Jones, Tests und Therapie Pharmakologie in der Schmerztherapie: Wirkspektren von Schmerzmedikamenten, Gewöhnungseffekte und Neuromodulation Praxisbeispiele akuter Schmerzprozesse: Arbeitshypothesen, Befundungen und Therapieansätze nach PoL Dokumentation: Strukturierte Patientenbefundung nach ICF-Standard Kursmodule & Ausbildungsaufbau Modul 1: Diagnostik und Therapie akuter Schmerzprozesse Modul 2: Vertiefung chronischer Schmerzprozesse Modul 3: Systemische und metabolische Schmerzmechanismen Modul 4: Schmerzbeeinflussung in der Traumabewältigung Zusammenfassung Diese Präsenzweiterbildung in multimodaler Schmerztherapie verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit einem hohen Praxisanteil. Durch das modulare Ausbildungskonzept erwerben die Teilnehmenden fundierte Kompetenzen in der Diagnostik, Therapie und Dokumentation unterschiedlichster Schmerzformen. Die enge Verzahnung von Theorie, praktischen Übungen und kollegialem Austausch bereitet optimal auf anspruchsvolle Schmerz- und Traumafolgeszenarien im multiprofessionellen therapeutischen Kontext vor.
Die vorliegende Weiterbildung Myofascial Release baut auf einem bereits abgeschlossenen Grundkurs sowie einem weiterführenden Aufbaukurs auf und verfolgt einen integrativen Ansatz, der in der Praxis sowohl als Myofascial Release als auch als Integration Kurs etabliert ist. Fachpersonen, die sich in einem spezialisierten Myofascial Seminar weiterqualifizieren möchten, erhalten hier die Möglichkeit, gezielt die Wirbelsäulenintegration zu fördern. Im Zentrum stehen dabei auch das Seminar zu spinalen Rotatoren sowie das Cranio-mandibuläre Analyse Seminar, die als wesentliche Bestandteile einer umfassenden Weiterbildung zur Wirbelsäulenintegration konzipiert wurden. Der Kursinhalt ist praxisnah und fundiert gestaltet und richtet den Fokus vor allem auf die Beweglichkeit und Funktionsfähigkeit der Wirbelsäule. Neben der Analyse biomechanischer Zusammenhänge zwischen Kopf und Wirbelsäule spielt auch die Behandlung skoliotischer Veränderungen eine wichtige Rolle. Der inhaltliche Einstieg des Aufbaukurses erfolgt über eine Strukturanalyse aus myofaszialer Sicht, wodurch die wesentlichen Elemente eines Myofasziale Strukturanalyse Seminars integriert werden. Dadurch werden die Funktionsstörungen der kurzen spinalen Rotatoren besser verständlich und können effektiv behandelt werden – ein Ansatz, der sowohl das Rotatoren Seminar als auch den Wirbelsäulen Kurs maßgeblich prägt. Methodisch basiert das Seminar auf dem Konzept des Myofascial Release, welches durch eine präzise myofasziale Strukturanalyse unterstützt wird. Sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die praktischen Übungen sind so konzipiert, dass sie eine nachhaltige Weiterbildung ermöglichen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der cranio-mandibulären Behandlung, welche im Cranio-mandibuläre Analyse Seminar detailliert behandelt wird. Ergänzt wird das Programm durch Elemente, die sich mit dem Transversospinalen System befassen, wie beispielsweise die gezielte Arbeit mit dem M. Multifidi. Diese Aspekte sind besonders in einem Integration Kurs von großer Bedeutung, da sie das Gesamtverständnis der Wirbelsäulenmechanik fördern. Durch den gezielten Einbezug aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und den praxisorientierten Unterricht bietet der Kurs eine fundierte Möglichkeit, das Wissen im Bereich Myofascial Release zu vertiefen. Die Teilnehmer profitieren von einem strukturierten Lernprozess, der sowohl die theoretische Fundierung als auch die praktische Umsetzung in den Mittelpunkt stellt. Dies führt zu einem tieferen Verständnis der komplexen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Elementen der Wirbelsäule, was letztlich zu einer effektiveren Behandlung und Prävention von Funktionsstörungen beiträgt. Insgesamt wird somit ein integratives Weiterbildungsumfeld geschaffen, das sowohl im Wirbelsäulen Kurs als auch im Myofascial Seminar Anwendung findet und den fachlichen Austausch sowie die berufliche Weiterentwicklung optimal unterstützt. Kursinhalte: Funktionsweise der kurzen spinalen Rotatoren Behandlung des Transversospinalen Systems der Rückenmuskulatur (M. Multifidi) Endothorakalfaszie und Transversalfaszie Myofasziale Beziehungen von Kopf – Nacken – Thorax Cranio-mandibuläre Behandlung (M. Masseter, Temporalis-Faszie, M. Pterygoidei) Arbeiten an der Wirbelsäule bei Skoliosen Strukturanalyse aus myofaszialer Sicht Abschließend stellt dieser Kurs eine umfassende und praxisorientierte Fortbildungsmöglichkeit dar, die sowohl das fachliche Wissen als auch die praktischen Fähigkeiten im Bereich Myofascial Release nachhaltig erweitert. Die vermittelten Inhalte und methodischen Ansätze tragen wesentlich dazu bei, ein fundiertes Verständnis der Wirbelsäulenmechanik zu erlangen, wodurch die Teilnehmer in die Lage versetzt werden, individuelle Behandlungskonzepte kompetent umzusetzen und damit die Patient*innenversorgung zu optimieren.
Der Kurs beschäftigt sich mit der Behandlung von Nervenkompressionen und anderen Beeinträchtigungen der Nervenfunktion durch Veränderungen der bindegewebigen Strukturen. Damit ein Nerv seine volle Funktionsfähigkeit entfalten kann, muss er frei von jeglichem Druck und beweglich sein. Viele neurologische Symptomatiken in der Praxis, insbesondere Schmerzthemen zeigen, dass das Problem im Kontext mit einer Kompression von Nerven steht. Wir stellen dar, welche Rolle bei der Nervenbehandlung das Fasziennetz mit seinen physiologischen und anatomischen Gesetzmäßigkeiten spielt und wie wir speziell auf einen eingeklemmten Nerv manuell erfolgreich einwirken können. Unser Konzept der manuellen Nervenkompressionen ergänzt klassische neurodynamische Behandlungsansätze. Kursinhalte: Darstellung der Anatomie und Physiologie des Nerven- und Fasziensystems Nerven und Schmerz Verschiedene Formen der Einklemmungen
Behandlung über sichere und simple osteopathische Techniken und aktive Eigenübungen der viszeralen Automobilisation Viele Menschen leiden unter immer wiederkehrenden oder konstanten Blockaden und Beschwerden der BWS trotz vielfältiger Behandlungsversuche verschiedenster Methoden und Konzepte. Eine mögliche Erklärung ist, dass die Ursachen nicht immer Muskeln, Faszien, Gelenke oder andere Anteile des Bewegungsapparates sind, auf welchen sich jedoch die meisten Behandlungsformen konzentrieren. Stattdessen können Anteile der inneren Organe (des viszeralen Systems) ebenfalls über ihre vielfältigen Verbindungen zum Bewegungsappart auf anatomischen, funktionellen, neurologischen oder zirkulatorischen Wegen Dysbalancen im Tonus oder Blockaden im Bereich der Brustwirbelsäule und des Thorax auslösen. Als Umkehrschluss bieten diese Verbindungen jedoch auch die Chance einer Behandlungsmöglichkeit um durch ein Lösen der organischen (viszeralen) Ursache wieder zu ausgeglichenen Spannungsverhältnissen der Muskeln und Faszien sowie einer freien Beweglichkeit der Gelenke zurück zu kehren. Beschwerdefreiheit in Form einer entspannten und frei beweglichen Brustwirbelsäule können die Folge solcher viszeraler Behandlungen sein. In diesem Kurs erfolgt eine Darstellung typischer und häufig in der Praxis anzutreffender Ursachen im Bereich der Organe sowie deren Verbindung zum Brustkorb und der BWS. Weiterhin werden schnell und einfach auszuführende Palpations-, Bewegungs- und Provokationstests demonstriert und praktisch geübt mit welchen sich eine Vermutung aufstellen lässt ob eine viszerale Spannung oder Fixation die Ursache der Beschwerden am Bewegungsappart ist und welcher Teil des Organsystems behandlungsbedürftig ist. Der Behandlungsvorschlag dieses Seminars beinhaltet dann eine Kombination aus sicheren, einfach zu erlernenden und dennoch sehr effektiven ostepathischen Techniken und sich daran anschließenden als Eigenübung auszuführenden Maßnahmen der viszeralen Automobilisation. Dabei wird der Patient selber in die Lage versetzt die Organe zu mobilisieren und dadurch eine ausgeglichene Spannung und freie Beweglichkeit zu erzielen. Als Folge der ausgeglichenen organischen Situation hat auch die BWS und der Brustkorb die Möglichkeit sich dauerhaft zu entspannen. Wir bitten darum, dass für das Seminar eine Yoga-oder Gymnastikmatte organisiert wird.
Dieser Kurs ist als Online-oder Präsenzvariante buchbar. Du willst nicht mehr im Akkord arbeiten? Du willst endlich Zeit haben, um wirklich Therapieren zu können? Du willst endlich ein vernünftiges Gehalt verdienen? Oder überlegst Du, wie Du Deine Praxiskonzept mit der lukrativen Dienstleistung Personal Training ergänzen kannst? Kann Personal Training die Zukunft - ein weiteres Standbein - für Physiotherapeuten sein? JA! Für viele Physiotherapeuten und Praxisbesitzer stellt sich daher die Frage: Wie baue ich mir ein erfolgreiches und nachhaltiges Personal Training Business auf. Der Physiotherapeut ist im Grunde bereits Personal Trainer. Der potentielle Klient liegt ja quasi schon auf der Liege. Statt im 20-Minuten-Takt zu behandeln, kannst Du Dir im Personal Training die Zeit nehmen, die es braucht, um nachhaltig zu therapieren oder zu trainieren. Leider scheuen sich jedoch viele Physiotherapeuten, auch als Personal Trainer zu arbeiten oder Personal Training in die eigene Praxis zu integrieren. Oftmals liegt das an dem fehlenden Verständnis dafür, dass die Arbeit in der Physiotherapie sich vom Personal Training komplett unterscheidet, auch wenn gefühlt, das Selbe gemacht wird. Häufige Fragen dabei sind: Wie implementiere ich ein Personal Training in ein bestehendes Praxiskonzept? Wie schaffe ich es, aus Patienten Klienten zu machen? Wie baue ich mir ein passendes Marketingkonzept auf? Was muss ich gegenüber der Physiotherapie steuerrechtlich beachten? Warum funktioniert das bei vielen Therapeuten nicht? Kursinhalte: Was ist der Unterschied zwischen Physiotherapie und Personal Training Inhalte im Personal Training Anforderungsprofil, Aufgaben und Arbeitsweisen, Arbeitsorte Zielgruppen im Personal Training Der Personal Trainer als Unternehmer Steuerliche Aspekte im Personal Training und Absichern von Risiken Rechnungsregelung, AGBs Honorarkalkulation im Personal Training Erfolgreiches Marketing im Personal Training Akquise: Wo finde ich die richtigen Klienten? Anamnese im Personal Training: Was ist der Unterschied zum therapeutischen Check-up?
Dieser Kurs kann wahlweise online oder in Präsenz besucht werden Beschwerden im Schultergelenk gehören zu den komplexesten Herausforderungen im therapeutischen Alltag. Aufgrund der hohen funktionellen Anforderungen und der engen Vernetzung mit umliegenden Strukturen entstehen Schulterschmerzen häufig durch ein Zusammenspiel biomechanischer, neurogener und funktioneller Einflussfaktoren. Diese Fortbildung vermittelt einen klar strukturierten, evidenzbasierten Ansatz zur fundierten Analyse und Behandlung von Schulterbeschwerden und richtet sich an Therapeutinnen und Therapeuten, die ihre klinische Entscheidungsfähigkeit gezielt erweitern möchten. In der Praxis zeigt sich regelmäßig, dass Patientinnen und Patienten trotz mehrerer Therapieversuche weiterhin über persistierende oder rezidivierende Schulterschmerzen klagen. Unspezifische Diagnosen wie Brachialgie oder Schulter-Arm-Syndrom bieten dabei oft keine ausreichende Grundlage für eine zielgerichtete Behandlung. Dies führt nicht selten zu der Vermutung übergeordneter Einflussfaktoren, etwa im Zusammenhang mit Stress, faszialen Systemen oder viszeralen Strukturen. Die Weiterbildung setzt genau hier an und vermittelt, wie solche Hypothesen systematisch überprüft und sinnvoll in den klinischen Entscheidungsprozess integriert werden können. Im Rahmen des Seminars erlernen die Teilnehmenden, lokale strukturelle Befunde klar von übergeordneten funktionellen Zusammenhängen zu unterscheiden. Eine strukturierte, hypothesengeleitete Befundaufnahme bildet die Grundlage für eine logisch aufgebaute und individuell angepasste Therapieplanung. Ziel ist es, relevante Schmerzursachen präzise zu identifizieren und daraus nachhaltige Behandlungsstrategien abzuleiten. Das Fortbildungskonzept verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisorientierten Untersuchungs- und Behandlungstechniken. Neben biomechanischen Gesichtspunkten werden auch neurogene, myofasziale und psychosoziale Einflussfaktoren berücksichtigt. Dadurch entsteht ein umfassender Blick auf komplexe Schulterproblematiken, ohne den Fokus auf eine klare therapeutische Struktur zu verlieren. Die Weiterbildung ist als Hybridkurs konzipiert und ermöglicht eine flexible Teilnahme sowohl vor Ort als auch online. Unabhängig vom gewählten Format profitieren alle Teilnehmenden von einem didaktisch durchdachten, praxisnahen Unterrichtskonzept. Kursinhalte Regionale Differentialdiagnostik der Hals- und Brustwirbelsäule sowie der Schulterregion Lokale und strukturelle Differentialdiagnostik von Gelenken, Muskeln und neurogenen Strukturen Ansatztendopathien und Techniken der Deep Friction Myofasziale Triggerpunkte und deren therapeutische Relevanz Instabilitätsmechanismen und gezieltes Stabilitätstraining Gelenkmobilisation, Gelenkstabilisation und funktionelle Zentrierung Behandlung schulterspezifischer neurogener Strukturen Wissenschaftlich fundierte Tests und evidenzbasierte Behandlungsstrategien Die Schulter – ganzheitlich betrachtet Fasziale, viszerale, reflektorische und psychosomatische Einflussfaktoren bei Schulterbeschwerden Strukturierte Anamnese, differenzierte Befundung und daraus abgeleitete therapeutische Konzepte Zusammenfassung Diese Weiterbildung bietet einen differenzierten, wissenschaftlich fundierten Zugang zum Thema Schulterbeschwerden. Durch die Kombination aus strukturierter Diagnostik, evidenzbasierter Therapie und einer erweiterten ganzheitlichen Perspektive wird die therapeutische Handlungskompetenz im klinischen Alltag nachhaltig gestärkt. Hinweis zum Hybridformat: Der Kurs wird über die Plattform „Zoom“ live übertragen. Bitte installiere die Anwendung vorab auf deinem Endgerät. Die Nutzung der Desktop-Version gewährleistet eine optimale Bild- und Tonqualität. Eine funktionierende Kamera sowie ein Mikrofon sind Voraussetzung für die Teilnahme. Der Zugang zum virtuellen Warteraum erfolgt spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn. Praktische Inhalte werden visuell demonstriert, können jedoch online nicht haptisch überprüft werden. Online-Teilnehmende können sich aktiv beteiligen und Fragen wie im Präsenzunterricht stellen. Da der Referent den Chat nicht kontinuierlich verfolgen kann, erfolgt die Kommunikation über das Mikrofon.
Bitte bei Buchung im Bemerkungsfeld eintragen, wenn du eine Nachprüfung buchen möchtest. Wir ändern die Kursgebühr bei Eintragung der Anmeldung entsprechend ab. Folgend die Kostenübersicht der Nachprüfungen. schriftlich: 100€ praktisch: 165€ beides: 265€
Faszien sind für die Effizienz und Qualität unserer Bewegungen im Alltag und Sport von größter Bedeutung. Gleichzeitig wollen Faszien aber auch bewegt werden und möglichst vielseitige Aktivitäten sind für die Versorgung und Funktion der Faszien essentiell. Im Alltag fast aller Menschen unserer Gesellschaft ist das Bewegungsverhalten alles andere als optimal um ein effektives Fasziensystem zu schaffen bzw. zu erhalten. Die Bewegungen und die damit verbundenen Reize sind in Ihrem Ausmaß und ihrer Art und Weise nicht so wie es unser Bindegewebe (also unseren Faszien) für einen guten und vitalen Zustand benötigen würden. Dabei wäre es sehr wichtig die Bewegungen zu nutzen welche der Faszie guttun weil ein funktionsfähiges Fasziensystem schützt und unterstützt alle anderen Gewebe unseres Organismus und trägt somit zu Beschwerdefreiheit und Wohlbefinden bei. Grundsätzlich haben wir zwei Möglichkeiten wieder „faszienfreundlichere“ Bewegungsmuster in unser Leben zu integrieren: 1) Wir können erstens lernen unseren Bewegungsapparat im Alltag wieder „natürlicher“ zu nutzen. „Natürlich“ bedeutet, dass wir möglichst regelmäßig viele der Bewegungen in unser Leben einbauen wofür unser Körper eigentlich gemacht wurde bzw. wofür uns die Evolution über Millionen von Jahren geformt hat. Leider entspricht das was wir in unserer zivilisierten Gesellschaft größtenteils unter Bewegung verstehen nämlich alles andere als diesen natürlichen Bewegungsformen. Eine gute Orientierung bieten dabei Kinder und Babys da hier noch viele „freie Bewegungen“ mit Freude genutzt werden bevor die Prägung durch das Vorbild der Erwachsenen diesen der Faszie guttuenden Bewegungsdrang limitieren. 2) Zweitens können wir als Faszientraining spezifische Bewegungsformen nutzen um Reize zu setzen welche auf mechanischem und vor allem neurologischem Wege optimal an der Faszie ankommen und Diese dazu bewegen wieder Ihre natürliche Form und Funktionsweise anzunehmen. Dieses Training dient somit als Ausgleich für unseren „bewegungsarmen Alltag“ und hat zum Ziel mit möglichst wenig Zeitaufwand der Faszie genau das zu geben was Sie eigentlich braucht und wofür Sie geschaffen wurde. In diesem Kurs betrachten wir die Physiologie der Faszie mit Ihren Anteilen im Organsystem und am Bewegungsapparat sowie den Bezug zum Nervensystem und den Emotionen. Aus der Physiologie werden Prinzipien abgeleitet welche Merkmale Bewegungen beinhalten sollten um der Fasziengesundheit zuträglich zu sein. Aus diesen Prinzipen wiederrum können praktische Umsetzungsmöglichkeiten im Alltag für eine freie und vitale Bewegungskultur ohne limitierende Faktoren entwickelt werden. Weiterhin wird klar wie die praktische Realisierung des Faszientraining aussehen kann um spezifisch etwas durchzuführen was dazu führt, dass das Fasziensystem des zivilisierten Erwachsenen wieder ein Stück weit so gesund, geschmeidig und leistungsfähig wird wie es bei Babys und Kindern der Fall ist. Eine optimale Unterstützung des gesamten Bewegungsapparates und Organsystems durch die Faszien kann erreicht werden wodurch eine Vielzahl an Zivilisationsbeschwerden gelindert werden können. Wir bitten darum, dass für das Seminar eine Yoga-oder Gymnastikmatte organisiert wird.
Übungen für Einzelbehandlungen und Gruppen Ziel dieses Kurses ist, den Teilnehmern ein möglichst umfassendes Angebot an Übungen vorzustellen. Diese sind auf Krankheitsbilder bezogen und werden in sinnvollen und systemtischen Übungsreihen dargstellt. Die Kursinhalte sind sofort in die Praxis umsetzbar. Übungen für Einzelbehandlung und Gruppen: Kursinhalte: Übungen im Erwachsenenalter Training von Kraft, Ausdauer, Koordination, Flexibilität mit und ohne Geräte Sinnvoller Aufbau einer Übungsreihenfolge für Einzelbehandlung und Gruppen sinnvoller Aufbau von Übungsreihen für Einzelbehandlung und Gruppen Gebrauch von Kleingeräten aus der häuslichen Umgebung Praxisanteile 80%