
Interdisziplinäre Weiterbildung für Kiefer, Haltung und Funktion
CMD Therapeut am MFZ Leipzig
Die CMD-Weiterbildung verbindet craniomandibuläre Diagnostik, manuelle Techniken, Clinical Reasoning und interdisziplinäre Kommunikation.
- Zielgruppe
- Physio-, Ergo- und Sprachtherapeut:innen, Osteopath:innen und medizinisch-therapeutische Fachkräfte
- Abschluss
- Zertifikat im Bereich CMD / NIC je nach Modulabschluss
- Format
- Modulare Weiterbildung mit Theorie, Praxis und Fallarbeit
- Standort
- MFZ Leipzig GmbH & Co. KG, Alter Amtshof 2-4, 04109 Leipzig
Kieferbeschwerden vernetzt verstehen
CMD betrifft nicht nur das Kiefergelenk, sondern steht häufig in Beziehung zu Haltung, Muskulatur, Nervensystem und Alltag.
Die Ausbildung stärkt differenzierte Befundung und die Kommunikation mit Zahnmedizin und weiteren Fachbereichen.
- Mehr Sicherheit bei komplexen Kiefer- und Kopf-Hals-Beschwerden.
- Interdisziplinärer Blick auf Zahnmedizin, Logopädie und Therapie.
- Konkrete Tests und Behandlungstechniken für den Praxisalltag.
- Strukturierte Weiterbildung bis zum Zertifikat.
Aufbau und zentrale Inhalte
Hier bekommst du einen klaren Überblick über die wichtigsten Inhalte. Aktuelle Termine, Voraussetzungen, Dozierende und Gebühren findest du in der Kursübersicht weiter unten.
Funktionelle Diagnostik
Kiefergelenk, Mundöffnung, Palpation, Discus- und Bandtestungen.
Therapie & Übungen
Manuelle Techniken, aktive Übungen und befundorientierte Behandlungsplanung.
Clinical Reasoning
Fallarbeit, Hypothesenbildung und interdisziplinäre Schnittstellen.
Gut zu wissen: Termine, Dozierende, Voraussetzungen und Gebühren können je nach Kurs variieren. Über „Zu den Kursen“ gelangst du direkt zur aktuellen Übersicht.
Für wen eignet sich dieser Zertifikatskurs?
Physio-, Ergo- und Sprachtherapeut:innen, Osteopath:innen und medizinisch-therapeutische Fachkräfte profitieren besonders, wenn sie ihr Profil fachlich erweitern und die Inhalte direkt im Berufsalltag einsetzen möchten.
- Prüfe die aktuellen Voraussetzungen im Termin, besonders bei Zertifikats- und Prüfungskursen.
- Vergleiche Modulabfolge, Umfang und Gebühren mit deiner beruflichen Planung.
- Nutze die Kursliste für buchbare Termine, Dozierende und Detailinformationen.
Häufige Fragen zu CMD Therapeut
Die Antworten geben dir eine erste Orientierung. Für deine Buchung zählen die Angaben im ausgewählten Termin.
Was bedeutet CMD?
CMD steht für craniomandibuläre Dysfunktion und beschreibt funktionelle Störungen des Kausystems.
Warum ist Interdisziplinarität wichtig?
Kiefer, Haltung, Schlucken, Stimme und zahnmedizinische Versorgung greifen häufig ineinander.
Welche Angaben ändern sich je nach Termin?
Modulabfolge, Voraussetzungen, Prüfung, Dozierende und Gebühren können je nach Kurs variieren.
Aktuelle Termine, Gebühren und Buchbarkeit prüfen
Weiter unten findest du die aktuellen Termine, Gebühren und Detailseiten.
Alle Weiterbildungen des CMD-Therapeuten
Fachtherapeut für Neuroorthopädisch-interdisziplinäre CMD-Therapie Diese Weiterbildung widmet sich neuroorthopädischen Funktionsstörungen, die in enger Wechselwirkung mit dem craniomandibulären System stehen. Ziel ist es, mithilfe eines ganzheitlichen Screenings, präziser Funktionsdiagnostik und funktioneller Behandlungsstrategien nachhaltige therapeutische Lösungen zu entwickeln. Die CMD erfordert ein umfassendes Verständnis der komplexen anatomischen und biomechanischen Zusammenhänge im faziooralen Bereich. Durch die enge Verbindung des Kiefergelenks mit Sinnessystemen, dem Zungenbein, ligamentären Strukturen sowie faszialen und lymphatischen Netzwerken wirkt das craniomandibuläre System regulierend auf den gesamten Körper und kann Ausgleichsmechanismen bis in die Peripherie beeinflussen. Beschwerden wie Rückenschmerzen, Schwindel, tinnitusähnliche Symptome, Gangunsicherheiten oder Schluckstörungen verdeutlichen die Vielschichtigkeit des CMD-Komplexes. Für eine erfolgreiche Therapie sind daher fundierte Kenntnisse in Embryologie, Neurophysiologie und Kompensationsmechanismen erforderlich. Kursinhalte Analyse neuroorthopädischer Zusammenhänge anhand von Demobehandlungen Vertiefte Discus- und Bandtestungen sowie Differenzierung der Mundöffnung Diagnostik und Therapie sensomotorischer Systeme im Kieferbereich Behandlungskonzepte für Hirnnerven und Ganglien der oberen HWS Einfluss des Kiefergelenks auf Statik, Feedback- und Steuerungsprozesse Fallbasierte Hypothesenbildung und therapeutische Ableitungen Voraussetzung: Zertifizierte CMD-Weiterbildung oder vergleichbarer Abschluss (mindestens 25 UE).
Man bekommt umfassendes Wissen zur Diagnostik und Behandlung von akuten und chronischen Kieferbeschwerden vermittelt. Über ein ganzheitliches Screening, Funktionsanalysen, funktionelle Behandlungsansätze und Schienentherapie werden anhand praxisnaher Fallbeispiele verschiedene CMD-Formen ganzheitlich betrachtet und behandelt. Die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) umfasst funktionelle, strukturelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- und Gelenkfunktionen im Kieferbereich. Das CMD-Krankheitsbild zeichnet sich durch hohe anatomische Komplexität aus. Der craniomandibuläre Bereich vereint zahlreiche Sinnessysteme und unterliegt einer speziellen Biomechanik. Durch Verbindungen zu Zungenbein, Fazien, Ligamenten und Lymphsystem beeinflusst das Kiefergelenk den gesamten Körper und kann selbst auf entfernte Strukturen – bis hin zu Füßen und Wirbelsäule – wirken. Beschwerden wie Schwindel, Rückenschmerzen, tinnitusähnliche Ohrgeräusche, Gangunsicherheiten oder Schluckstörungen gehören zum typischen CMD-Symptomkomplex. Die Behandlung erfordert interdisziplinäres Denken und tiefes Verständnis für anatomische und funktionelle Zusammenhänge. Therapeuten lernen, CMD-Patienten fachlich kompetent zu begleiten und in enger Kooperation mit Zahnärzten, Logopäden oder Stimmtherapeuten zu behandeln. Zudem werden grundlegende und vertiefende therapeutische Techniken vermittelt, die eine fundierte Zusammenarbeit und Kommunikation im Netzwerk fördern. Kursinhalte Sinnessysteme und funktionelle Anatomie des Kiefergelenks Differenzierte Diagnostik und Funktionsprüfung Akuttherapie bei Schmerzpatienten und Mundöffnungsstörungen Extraorale und intraorale Palpationstechniken Zusammenhänge zwischen Kopf-, Kiefer- und Brustwirbelsäule Befundorientierte Therapieplanung und Umsetzung Grundlagen und Warnsignale (Red Flags) aus der Zahnmedizin Schienenversorgung und zahnmedizinische Kommunikation Kausystem, Schluckmechanik und funktionelle Beziehungen Interdisziplinäre Kommunikation und Therapiebericht Dokumentation und Beweglichkeitsmessung des Kiefergelenks Nach Abschluss berechtigt der Kurs zur Teilnahme an der Weiterbildung Fachtherapeut Neuroorthopädisch – Interdisziplinäre CMD-Therapie (NIC).
Man bekommt umfassendes Wissen zur Diagnostik und Behandlung von akuten und chronischen Kieferbeschwerden vermittelt. Über ein ganzheitliches Screening, Funktionsanalysen, funktionelle Behandlungsansätze und Schienentherapie werden anhand praxisnaher Fallbeispiele verschiedene CMD-Formen ganzheitlich betrachtet und behandelt. Die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) umfasst funktionelle, strukturelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- und Gelenkfunktionen im Kieferbereich. Das CMD-Krankheitsbild zeichnet sich durch hohe anatomische Komplexität aus. Der craniomandibuläre Bereich vereint zahlreiche Sinnessysteme und unterliegt einer speziellen Biomechanik. Durch Verbindungen zu Zungenbein, Fazien, Ligamenten und Lymphsystem beeinflusst das Kiefergelenk den gesamten Körper und kann selbst auf entfernte Strukturen – bis hin zu Füßen und Wirbelsäule – wirken. Beschwerden wie Schwindel, Rückenschmerzen, tinnitusähnliche Ohrgeräusche, Gangunsicherheiten oder Schluckstörungen gehören zum typischen CMD-Symptomkomplex. Die Behandlung erfordert interdisziplinäres Denken und tiefes Verständnis für anatomische und funktionelle Zusammenhänge. Therapeuten lernen, CMD-Patienten fachlich kompetent zu begleiten und in enger Kooperation mit Zahnärzten, Logopäden oder Stimmtherapeuten zu behandeln. Zudem werden grundlegende und vertiefende therapeutische Techniken vermittelt, die eine fundierte Zusammenarbeit und Kommunikation im Netzwerk fördern. Kursinhalte Sinnessysteme und funktionelle Anatomie des Kiefergelenks Differenzierte Diagnostik und Funktionsprüfung Akuttherapie bei Schmerzpatienten und Mundöffnungsstörungen Extraorale und intraorale Palpationstechniken Zusammenhänge zwischen Kopf-, Kiefer- und Brustwirbelsäule Befundorientierte Therapieplanung und Umsetzung Grundlagen und Warnsignale (Red Flags) aus der Zahnmedizin Schienenversorgung und zahnmedizinische Kommunikation Kausystem, Schluckmechanik und funktionelle Beziehungen Interdisziplinäre Kommunikation und Therapiebericht Dokumentation und Beweglichkeitsmessung des Kiefergelenks Nach Abschluss berechtigt der Kurs zur Teilnahme an der Weiterbildung Fachtherapeut Neuroorthopädisch – Interdisziplinäre CMD-Therapie (NIC).
Neuroorthopädisch-interdisziplinäre CMD-Therapie Wechselwirkungen zwischen Kiefer und Gesamtstatik Diese Weiterbildung widmet sich neuroorthopädischen Funktionsstörungen, die in enger Wechselwirkung mit dem craniomandibulären System stehen. Ziel ist es, mithilfe eines ganzheitlichen Screenings, präziser Funktionsdiagnostik und funktioneller Behandlungsstrategien nachhaltige therapeutische Lösungen zu entwickeln. Die CMD erfordert ein umfassendes Verständnis der komplexen anatomischen und biomechanischen Zusammenhänge im faziooralen Bereich. Durch die enge Verbindung des Kiefergelenks mit Sinnessystemen, dem Zungenbein, ligamentären Strukturen sowie faszialen und lymphatischen Netzwerken wirkt das craniomandibuläre System regulierend auf den gesamten Körper und kann Ausgleichsmechanismen bis in die Peripherie beeinflussen. Beschwerden wie Rückenschmerzen, Schwindel, tinnitusähnliche Symptome, Gangunsicherheiten oder Schluckstörungen verdeutlichen die Vielschichtigkeit des CMD-Komplexes. Für eine erfolgreiche Therapie sind daher fundierte Kenntnisse in Embryologie, Neurophysiologie und Kompensationsmechanismen erforderlich. Kursinhalte Analyse neuroorthopädischer Zusammenhänge anhand von Demobehandlungen Vertiefte Discus- und Bandtestungen sowie Differenzierung der Mundöffnung Diagnostik und Therapie sensomotorischer Systeme im Kieferbereich Behandlungskonzepte für Hirnnerven und Ganglien der oberen HWS Einfluss des Kiefergelenks auf Statik, Feedback- und Steuerungsprozesse Fallbasierte Hypothesenbildung und therapeutische Ableitungen Voraussetzung: Zertifizierte CMD-Weiterbildung oder vergleichbarer Abschluss (mindestens 25 UE).
NIC – Fachtherapeut für Neuroorthopädisch-Interdisziplinäre CMD-Therapie Diese Weiterbildung vermittelt vertiefte Kompetenzen zur Behandlung akuter und chronischer CMD-Beschwerden auf Basis eines ganzheitlichen neuroorthopädischen Ansatzes. Screening, funktionelle Diagnostik, therapeutische Strategien und Schienentherapie werden anhand praxisnaher Fallbeispiele systematisch miteinander verknüpft. CMD beschreibt komplexe Fehlregulationen muskulärer, gelenkiger, biochemischer und psychischer Prozesse. Aufgrund der biomechanischen und neurophysiologischen Verflechtungen des craniomandibulären Systems wirkt sich eine Dysfunktion häufig auf den gesamten Körper aus und kann vielfältige Symptome verursachen. Der Kurs legt besonderen Wert auf interdisziplinäres Clinical Reasoning. In Kleingruppen werden reale Fallkonstellationen analysiert, therapeutische Hypothesen entwickelt und kommunikative Schnittstellen zu Zahnmedizin, Logopädie und weiteren Fachdisziplinen trainiert. Kursinhalte Vertiefte Funktionsdiagnostik bei CMD Analyse der basalen Okklusion und deren Einfluss auf Haltung und Bewegung Funktionelle Anatomie der Hirnnerven und Schluckmechanismen Okklusionstestung und Schienenkontrolle Strategien gegen Chronifizierung von CMD-Beschwerden Leistungsoptimierung bei Musikern und Sportlern POL-orientiertes Clinical Reasoning in Kleingruppen Voraussetzung: Abgeschlossene CMD-Weiterbildung (mind. 25 UE) sowie das NIC-Modul „Wechselwirkungen Kiefer“.
Abschlussprüfung Fachtherapeuten für Neuroorthopädische-Interdisziplinäre Therapie CMD Die Weiterbildung schließt mit einer kombinierten Abschlussprüfung ab, bestehend aus einem schriftlichen und einem mündlich-praktischen Teil. Beide Prüfungsformate dienen der Überprüfung der theoretischen Kenntnisse sowie der klinischen Entscheidungs- und Handlungskompetenz. Nach erfolgreichem Bestehen wird das Zertifikat „NIC-Fachtherapeut für Neuroorthopädisch-Interdisziplinäre CMD-Therapie“ verliehen. Prüfungsbestandteile Fallbezogenes POL-orientiertes Clinical Reasoning Schriftlicher Prüfungsteil (90 Minuten) Mündlich-praktische Prüfung (20 Minuten) Teilnahmevoraussetzungen Zertifizierte CMD-Weiterbildung (mind. 25 UE) Abschluss der NIC-Module „Wechselwirkungen Kiefer“ und „Clinical Reasoning“
Man bekommt umfassendes Wissen zur Diagnostik und Behandlung von akuten und chronischen Kieferbeschwerden vermittelt. Über ein ganzheitliches Screening, Funktionsanalysen, funktionelle Behandlungsansätze und Schienentherapie werden anhand praxisnaher Fallbeispiele verschiedene CMD-Formen ganzheitlich betrachtet und behandelt. Die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) umfasst funktionelle, strukturelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- und Gelenkfunktionen im Kieferbereich. Das CMD-Krankheitsbild zeichnet sich durch hohe anatomische Komplexität aus. Der craniomandibuläre Bereich vereint zahlreiche Sinnessysteme und unterliegt einer speziellen Biomechanik. Durch Verbindungen zu Zungenbein, Fazien, Ligamenten und Lymphsystem beeinflusst das Kiefergelenk den gesamten Körper und kann selbst auf entfernte Strukturen – bis hin zu Füßen und Wirbelsäule – wirken. Beschwerden wie Schwindel, Rückenschmerzen, tinnitusähnliche Ohrgeräusche, Gangunsicherheiten oder Schluckstörungen gehören zum typischen CMD-Symptomkomplex. Die Behandlung erfordert interdisziplinäres Denken und tiefes Verständnis für anatomische und funktionelle Zusammenhänge. Therapeuten lernen, CMD-Patienten fachlich kompetent zu begleiten und in enger Kooperation mit Zahnärzten, Logopäden oder Stimmtherapeuten zu behandeln. Zudem werden grundlegende und vertiefende therapeutische Techniken vermittelt, die eine fundierte Zusammenarbeit und Kommunikation im Netzwerk fördern. Kursinhalte Sinnessysteme und funktionelle Anatomie des Kiefergelenks Differenzierte Diagnostik und Funktionsprüfung Akuttherapie bei Schmerzpatienten und Mundöffnungsstörungen Extraorale und intraorale Palpationstechniken Zusammenhänge zwischen Kopf-, Kiefer- und Brustwirbelsäule Befundorientierte Therapieplanung und Umsetzung Grundlagen und Warnsignale (Red Flags) aus der Zahnmedizin Schienenversorgung und zahnmedizinische Kommunikation Kausystem, Schluckmechanik und funktionelle Beziehungen Interdisziplinäre Kommunikation und Therapiebericht Dokumentation und Beweglichkeitsmessung des Kiefergelenks Nach Abschluss berechtigt der Kurs zur Teilnahme an der Weiterbildung Fachtherapeut Neuroorthopädisch – Interdisziplinäre CMD-Therapie (NIC).
Das Ziel dieser Weiterbildung ist es, über ein ganzheitliches Screening, Funktionsdiagnostik und funktionelle Behandlungsansätze ergänzt durch Schienentherapie, anhand von diversen Fallbeispielen, akute und chronische Kieferbeschwerden, sowie deren Folgen, zu behandeln. Die craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) beschreibt ein Spektrum an Störungen, das strukturelle, funktionelle, biochemische sowie psychische Fehlregulationen der Muskel- und Gelenkaktivität der Kiefergelenke umfasst. Eine detaillierte Betrachtung dieses Krankheitsbildes macht deutlich, dass ein tiefgreifendes Verständnis der komplexen anatomischen Zusammenhänge unabdingbar ist. Der craniomandibuläre Bereich integriert sämtliche Sinnessysteme und ist im faziooralen Raum einer eigenartigen biomechanischen Dynamik unterworfen. Durch die vielfältigen Verbindungen, etwa um das Zungenbein sowie über ligamentöse, fasziale und lymphatische Netzwerke, lässt sich das Kiefergelenk nicht bloß als reine Gelenkstruktur erfassen. Es spielt eine wesentliche Rolle bei der Aufrechterhaltung des Körpergleichgewichts, indem es sensorische Signale und Dysfunktionen – bis hin zu den Extremitäten – abgleicht. Erscheinungsformen wie Rückenleiden, tinnitusähnliche Ohrgeräusche, Schwindelgefühle, Gangunsicherheiten sowie Schluckstörungen veranschaulichen den facettenreichen Charakter der CMD. Diese breite Symptombandbreite verlangt nach fundiertem Wissen in den Bereichen Embryologie, Biomechanik und Ausgleichsstrategien, was in der CMD-Fortbildung intensiv vermittelt wird. Kursinhalte: Sinnesysteme rund um das Kiefergelenk verstehen Funktionelle Anatomie rund um das Kiefergelenk verstehen und durch nachhaltige Testung differenzieren Akute Schmerz-Patienten / akute Mundöffnungsstörungen sicher befunden, verschiedene Hypothesen erarbeiten und sicher behandeln Orientierung / Palpation Extraoral – Intraoral Funktionelle Zusammenhänge und Differenzierung der Kopfgelenke, Kiefergelenke, Brustwirbelsäule Behandlungsstrategien befundorientiert entwickeln und umsetzen Grundlagen / Red Flags aus der Zahnmedizin Grundlagen / Erläuterung der Schienenversorgung Schluckreaktion, Kausystem, funktionelle Zusammenhänge Kommunikation zwischen Zahnarzt und Therapeut in Hinblick auf Abrechnung und Therapieberichte Messung und Dokumentation der Kiefergelenksbeweglichkeit für die Evaluierung und Kommunikation mit dem Zahnarzt Dieser Kurs berechtigt zur Teilnahme an der Weiterbildung zum Fachtherapeuten Neuroorthopädisch - Interdisziplinäre CMD-Therapie (NIC). Abschließend bietet diese Weiterbildung einen tiefgehenden Einblick in die vielschichtigen Zusammenhänge der CMD. Dabei werden diagnostische und therapeutische Aspekte gleichermaßen in den Blick genommen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt, Logopäden und Stimmtherapeuten gezielt gestärkt.