
Institut für klassische und evidenzorientierte Osteopathie
MFZ Osteopathie-schulen
Eine 5-jährige berufsbegleitende Osteopathie-Ausbildung für Menschen aus therapeutischen und medizinischen Berufen: klassisch fundiert, evidenzorientiert, klinisch reflektiert und im MFZ-Synthese-Spiralcurriculum von Beginn an vernetzt zwischen parietaler, viszeraler und craniosacraler Osteopathie.
Leitbild
Das primäre Kennzeichen des Lebens ist Bewegung.Klassisch fundiert, modern eingeordnet
Osteopathie als funktionelles, klinisch reflektiertes Denken.
Die MFZ Osteopathieschulen vermitteln Osteopathie als eigenständige therapeutische Denk- und Arbeitsweise für die Praxis. Die Ausbildung basiert auf den klassischen Prinzipien von A.T. Still, den Konzepten von Sutherland, Becker, Littlejohn und Barral sowie modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen und evidenzorientierter Medizin.
Im Mittelpunkt steht der Mensch als funktionelle Einheit: parietale, viszerale und craniosacrale Systeme, neurovegetative Regulation, fasziale Kontinuitäten und psychosomatische Zusammenhänge werden nicht isoliert, sondern in ihrer Wechselwirkung betrachtet.



Ausbildungsumfang
Berufsbegleitend planbar, fachlich anspruchsvoll.
Dich erwartet eine fünfjährige Ausbildung mit mindestens 1.350 Unterrichtseinheiten. Geplant sind 1.380 bis 1.500 UE, organisiert in Präsenzmodulen, Selbststudium, Lehrskripten, On-Demand-Lernmaterialien, klinischer Fallarbeit und Supervision.
On-Demand nach jedem Kurs
Module wiederholen, Techniken vertiefen, sicherer lernen.
Nach den Kursen werden die Module den Teilnehmern über die MFZ-Lernplattform als On-Demand-Inhalte zur Verfügung gestellt. So kannst Du die Kurseinheiten jederzeit erneut anschauen, Behandlungstechniken nacharbeiten und Dich gezielt auf Prüfung, Supervision und Praxis vorbereiten.
Ausbildungsziel
Osteopathisch denken, klinisch differenziert arbeiten, sicher behandeln.
Absolventinnen und Absolventen erwerben osteopathische Diagnostikkompetenz, palpatorische Präzision, differentialdiagnostisches Denken, klinische Behandlungskompetenz und interdisziplinäre Kommunikationsfähigkeit.
Klassische Osteopathie
Die Ausbildung orientiert sich an osteopathischen Grundprinzipien und verbindet sie mit funktioneller Anatomie, Palpation und klinischer Entscheidungsfähigkeit.
Evidenzorientierung
Osteopathische Modelle werden mit moderner Medizin, wissenschaftlicher Reflexion und anerkannten osteopathischen Ausbildungsstandards verbunden.
Klinische Integration
Fallarbeit, Supervision, Patientendemonstrationen und Prüfungsvorbereitung führen vom technischen Können zur therapeutischen Reife.
MFZ-Synthese-Spiralcurriculum
Du lernst nicht nacheinander. Du lernst vernetzt.
Parietale, viszerale und craniosacrale Inhalte werden von Beginn an parallel betrachtet. Jede Modulstufe vertieft die Wahrnehmung, erweitert die klinische Herleitung und verbindet die Systeme in einem integrativen Spiral-Curriculum.
Grundlagen
Wahrnehmung, Anatomie und osteopathische Prinzipien
Du startest mit Geschichte, Philosophie, Palpation, Gewebequalitäten, funktioneller Anatomie, Biomechanik, Zwerchfell, Peritoneum, PRM und craniosacraler Basisarbeit.
Fachbereiche
Medizinische Sicherheit und osteopathische Handlungskompetenz.
Die Ausbildung verbindet osteopathische Fachbereiche mit medizinischen Grundlagenfächern und kontinuierlicher klinischer Fallarbeit.
Parietale Osteopathie
Biomechanik, Gelenkdiagnostik, Muskelenergietechniken, HVLA, funktionelle Techniken und fasziale Techniken.
Viszerale Osteopathie
Organmobilität, Motilität, Peritoneum, embryologische Zusammenhänge und viszero-somatische Reflexe.
Craniosacrale Osteopathie
PRM, Membransysteme, Liquordynamik, SBS und biodynamische Konzepte.
Medizinische Grundlagen
Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, Neurologie, Orthopädie, Innere Medizin, Pädiatrie, Gynäkologie, Pharmakologie, Embryologie und Differentialdiagnostik.
Klinische Ausbildung
Klinische Demonstrationen, Supervision, Fallanalysen, Patientenvorstellungen und strukturierte Befundung. Ab dem dritten Ausbildungsjahr erfolgt eine intensive klinische Integration.
Wissenschaftlichkeit und Evidenzorientierung
Klassische Osteopathie, moderne Wissenschaft und kritische Reflexion.
Die MFZ Osteopathieschulen verbinden klassische osteopathische Prinzipien mit evidenzbasierter Medizin, aktueller osteopathischer Forschung und wissenschaftlichem Arbeiten.
Evidenzbasierte Medizin
Osteopathische Modelle werden mit moderner Medizin, Forschung und klinischer Plausibilität verbunden.
Literatur und Reflexion
Literaturrecherche, wissenschaftliches Arbeiten und kritische Reflexion osteopathischer Modelle sind Bestandteil der Ausbildung.
Abschlussarbeit möglich
Die Schule unterstützt wissenschaftliche Abschlussarbeiten, wenn Du den optionalen D.O.-Weg weiterverfolgen möchtest.
Nachvollziehbar lernen
Du lernst, Befund, Behandlungsidee und therapeutisches Vorgehen fachlich begründet miteinander zu verbinden.
Prüfungswesen
Schrittweise prüfungs- und praxissicher werden.
Die Prüfungsstruktur begleitet den Lernfortschritt und verbindet Theorie, praktische Kompetenz, klinische Argumentation und Fallkonzepte.
Jahresprüfungen
Schriftliche, praktische und klinische Falldiskussionen sichern den Lernfortschritt und machen Entwicklung sichtbar.
Abschluss und Prüfung
Transparente Prüfungsstandards und klare Abschlusswege.
Nach erfolgreichem Abschluss erhältst Du die Bezeichnung MFZ Osteopath/in. Eine Verbandsanerkennung richtet sich nach den jeweiligen Vorgaben der Fachverbände; optional kann über eine wissenschaftliche Abschlussarbeit ein D.O.-Abschluss angestrebt werden.
MFZ Osteopath/in
Die Abschlussbezeichnung dokumentiert Deine erfolgreich durchlaufene osteopathische Ausbildung an den MFZ Osteopathieschulen.
Wissenschaftliche Perspektive
Der D.O.-Abschluss ist optional über eine wissenschaftliche Abschlussarbeit möglich, wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind.
Klare Prüfungswege
Transparente Prüfungsformate, Supervision, Fallarbeit und Prüfungsvorbereitung helfen Dir, theoretisches Wissen sicher in die Behandlungspraxis zu übertragen.
Leitung der Osteopathieschule
Deine Ausbildung wird von erfahrenen Leitungspersonen getragen.
Melanie Schellhase, Sven Pott und Christian Haermeyer stehen für die fachliche Ausrichtung, die organisatorische Begleitung und die persönliche Lernentwicklung innerhalb der Osteopathie-Ausbildung.
Melanie Schellhase
Melanie Schellhase begleitet die Ausbildung organisatorisch und praktisch. Für Teilnehmer ist sie eine zentrale Ansprechpartnerin rund um Lernbegleitung, Kursabläufe, Prüfungsvorbereitung und den Transfer in die osteopathische Praxis.
Sven Pott D.O.® A.F.O. D.O.®
Sven Pott prägt die fachliche Ausrichtung der Osteopathieschule und steht für eine klare, praxisnahe und klinisch reflektierte Ausbildung. Er begleitet die Entwicklung der Teilnehmer vom methodischen Lernen zur sicheren osteopathischen Anwendung.
Christian Haermeyer D.O.® A.F.O.D.O.®
Christian Haermeyer gehört zur Leitung der Osteopathieschule und unterstützt die fachliche Qualität der Ausbildung. Sein Fokus liegt auf nachvollziehbarer Didaktik, klinischer Orientierung und einem strukturierten Lernweg für die Teilnehmer.
Vertiefungen nach der Ausbildung
Nach der Ausbildung kannst Du Dich gezielt spezialisieren.
Neben der Grundausbildung können einzelne Themen später weiter vertieft werden. So bleibt der Ausbildungsweg offen für Spezialisierung, Praxisentwicklung und wissenschaftliche Weiterarbeit.
Mögliche Spezialisierungen
Gynäkologische Osteopathie, Sportosteopathie, biodynamische Osteopathie, pädiatrische Osteopathie, cranio-vertebro-sacrale Konzepte, viszerale Spezialisierung, embryologische Seminare und wissenschaftliche Kurse erweitern das Ausbildungssystem.
Klinische Spezialisierung
Themen wie Pädiatrie, Gynäkologie, Sportosteopathie, Neurophysiologie, Hormonsystem und funktionelle Medizin können die spätere therapeutische Ausrichtung ergänzen.
Lebenslanges Lernen
Die Ausbildung schafft eine breite Grundlage, auf der Du fachliche Interessen später gezielt ausbauen und in Deine berufliche Praxis übertragen kannst.
Modulaufbau
So sind die Module der Osteopathie-Ausbildung aufgebaut.
Die Ausbildung folgt einer klaren fachlichen Logik: Parietale, viszerale und craniosacrale Osteopathie werden über mehrere Modulstufen parallel aufgebaut und später klinisch zusammengeführt. So lernst Du nicht einzelne Techniken isoliert, sondern entwickelst Schritt für Schritt osteopathisches Denken.
Parietale Module
Aufbau von Anatomie, Biomechanik, Gelenkdiagnostik, Wirbelsäule, Extremitäten, faszialen Zusammenhängen und osteopathischer Arbeit am Bewegungsapparat.
Viszerale Module
Schrittweise Arbeit mit Organmobilität, Motilität, Peritoneum, Thorax- und Bauchorganen, kleinem Becken, Hormonsystem und viszeraler Integration.
Craniosacrale Module
Grundlagen und Vertiefung von PRM, Membransystemen, Liquordynamik, Schädelbasis, Dura, neurokranialer Integration und biodynamischen Konzepten.
Pädiatrische Osteopathie
Besondere Patientengruppe Kind: Entwicklung, Befundung, osteopathische Denkweise und angepasste Behandlungskonzepte.
Geriatrie und chronische Erkrankungen
Osteopathische Arbeit mit älteren Menschen, chronischen Beschwerden, komplexen Verläufen und therapeutischer Priorisierung.
Klinik, Integration und Prüfung
Klinische Osteopathie, Supervision, Fallkonzepte, Red Flags, Prüfungsvorbereitung und die Zusammenführung aller osteopathischen Systeme.
Zugangsvoraussetzungen
Für medizinische Fachberufe mit therapeutischer Verantwortung.
Zugelassen werden Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Ärztinnen und Ärzte, Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker sowie Personen aus medizinischen Fachberufen. Nichtheilkundlich tätige Teilnehmer benötigen die Heilpraktikererlaubnis spätestens bis zum Abschluss der Ausbildung.
Alle Osteopathie-Kurse
Hier folgen die aktuellen Kurse und Termine.
Direkt unter diesem Bereich beginnt in TYPO3 die Kursliste mit allen buchbaren Osteopathie-Ausbildungen, Terminen und Kursmodulen der MFZ Osteopathieschulen.