Dieser Weiterbildungskurs Chiropraktik vermittelt dir ein tiefes Verständnis der hochzervikalen Region, insbesondere der Halswirbelsäule (HWS), des cervikothorakalen Übergangs (CTÜ) und der oberen Kopfgelenke inklusive Atlas und Occiput. Der Kurs ist offen für Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Ärzte, Osteopathen – mit oder ohne Vorerfahrung. Ziel ist es, praktische Techniken mit größtmöglicher Sicherheit und klinischer Relevanz zu erlernen. Besondere Kursmerkmale: Strukturierter Einstieg, geeignet für jedes Erfahrungslevel Intensives Praxistraining von Atlas-Palpation bis Justierung Kontraindikationen & Sicherheit im Theorieteil im Fokus Training von Notfallszenarien in der Chiropraktik Kleine Lerngruppen für maximalen Praxisnutzen Inhalte (Auszug): Übersicht chiropraktischer Untersuchungen der HWS Neurologische Tests zur Halswirbelsäule CTÜ & obere Brustwirbelsäule Diagnostik & Justierung von C2–C5 Atlas- & Occiput-Techniken in Theorie & Praxis Notfallmaßnahmen & Erste Hilfe in der Chiropraktik Praktische Übungen an HWS, Atlas, Occiput & Kiefer Zertifikat: Zum Abschluss legst du eine praktisch-mündliche Prüfung ab. Das erfolgreiche Bestehen wird mit einem anerkannten Zertifikat als HWS- & Atlastherapeut bestätigt. 👉 Details zur Chiropraktik Fortbildung Halswirbelsäule findest du im Curriculum auf unserer Website.
Im therapeutischen Alltag zeigen sich funktionelle Störungen von Herz, Lunge, Magen oder Darm immer häufiger. Oft stehen hinter diesen Beschwerden keine strukturellen Veränderungen, sondern Dysregulationen des vegetativen Nervensystems. Die Neurovegetative Therapie der Organe greift diesen Ansatz auf und arbeitet ganzheitlich an der Wiederherstellung autonomer Balance. Ziel ist es, vegetative Fehlsteuerungen präzise zu erkennen und gezielt zu regulieren. Die Weiterbildung vermittelt vertiefte Kenntnisse zur regulativen Organbehandlung und erklärt die komplexen neurovegetativen Zusammenhänge, die eine stabile Organfunktion sichern.Ein Schwerpunkt liegt auf der Analyse funktioneller Beschwerden im Kontext des autonomen Nervensystems. Neurophysiologische Prozesse, neurofasziale Netzwerke und energetische Wechselwirkungen werden strukturiert dargestellt und therapeutisch nutzbar gemacht. Dabei wird das fein abgestimmte Zusammenspiel von Sympathikus und Parasympathikus ebenso beleuchtet wie die zentrale Bedeutung des Vagusnervs für Regeneration und Selbstregulation. Besonderes Augenmerk gilt der gezielten Aktivierung parasympathischer Funktionen. Praktische Übungen zur Vagusstimulation verdeutlichen, wie sich Organfunktionen durch spezifische Interventionen nachhaltig unterstützen lassen.Zudem werden reflektorische, segmentale und fasziale Beziehungen zwischen viszeralen Strukturen und dem Bewegungsapparat aufgezeigt. Diese Verbindungen machen nachvollziehbar, warum organische Funktionsstörungen häufig mit muskuloskelettalen Symptomen gekoppelt sind. Neben manualtherapeutischen Verfahren berücksichtigt das Konzept auch somato-emotionale Einflussfaktoren, da psychovegetative Prozesse maßgeblich an funktionellen Organbeschwerden beteiligt sein können. Neuroreflektorische Methoden, Meridiankonzepte und zeitgemäße Regulationsstrategien werden zu einem integrativen Gesamtansatz verbunden, der unmittelbar praktisch umsetzbar ist.KursinhalteUrsachen vegetativer Dysregulation von Herz, Magen, Darm, LungeVagustherapie – neurofasziale Aspekte und Aktivierung durch spezifische ÜbungenSakralmark – regulative Techniken zur Beeinflussung der OrganfunktionSympathikustherapie nach Dr. Heesch für die OrganeNeuroreflektorische Therapie des SympathikusOrganspezifische MeridiantherapiePsychovegetative RegulationsmöglichkeitenDamit entsteht ein strukturiertes Gesamtverständnis der Interaktion zwischen vegetativem Nervensystem und Organleistung. Therapeutinnen und Therapeuten erhalten ein modernes, klar aufgebautes Behandlungskonzept, das verschiedene Ansätze der vegetativen Organregulation vereint und praxisnah vermittelt. Ziel ist es, funktionelle Beschwerden differenziert zu analysieren und individuelle Regulationsmechanismen wirksam zu fördern. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
PNF steht für Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Das Üben von sinnvollen Aktivitäten steht im Vordergrund dieser Kurse. Da Patienten in der heutigen Zeit nicht mehr so lange bettlägerig sind und PNF auch bei ambulanten Patienten sowie im häuslichen und sportlichen Umfeld Anwendung findet, ist die Behandlung in liegenden Positionen nicht mehr zeitgemäß. Technischer Fortschritt ermöglicht frühe Belastungen auch mit modernen Hilfsmitteln, die physiologische Bewegungsabläufe fördern. Die Therapiemethoden sind darauf abgezielt, diese zu unterstützen. Im Sinne der internationalen Klassifikation von Funktionen (ICF) wird im Prozess des Clinical Reasonings analysiert, welche Körperstrukturen wie funktionieren müssen, um Alltagsaktivitäten bestmöglich – orientiert an den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen des Patienten – zu fördern (fazilitieren). Die Rolle der Propriozeptoren als Feedbackrezeptoren, die auf Druck und Zug reagieren, sowohl zum Schutz der Körperstrukturen als auch zur Gewährleistung der automatischen und unbewussten Haltungskontrolle des Organismus, bestimmt die methodischen Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände des Therapeuten werden nur dann und dort eingesetzt, wo es notwendig ist, um dem Gehirn Rückmeldung darüber zu geben, wie eine Bewegung erfolgen kann. Sie werden nicht – dem traditionellen Reiz-Reaktionsmodell des vorigen Jahrhunderts folgend – genutzt, um Bewegungen „anzubahnen“. Die Teilnehmer lernen dass sich Propriozeptoren nicht nur in Kapseln, Sehnen, Bändern und Muskelspindeln befinden, sondern vorwiegend in den Faszien dass Propriozeptoren auf Druck und Zug reagieren, um den automatischen Schutz des Organismus zu gewährleisten und diesem zu ermöglichen, sich auf die Auseinandersetzung mit seiner Umwelt zu fokussieren dass Propriozeptoren in ständiger Kommunikation mit dem vestibulären und visuellen System stehen, um den Haltungshintergrund sicherzustellen, der mit der exzentrischen Funktion der Antigravitationssynergien einhergeht dass Widerstand kognitive Strategien hervorruft, die mit konzentrischer Muskelfunktion verbunden sind die PNF-Muster in Alltagsaktivitäten zu erkennen und deren Bedeutung als spiralförmig, diagonal verlaufende Bewegungen zu verstehen, die eine größtmögliche Spannung der Faszien erzeugen und somit die Gelenkstabilität gewährleisten die Bedeutung der strukturellen Elastizität als Voraussetzung für exzentrische Muskelfunktion zu verstehen, um Bewegungen zu beschleunigen und möglichst ökonomisch auszuführen (Nutzung des Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus) Kursinformation Allgemein Grundsätzlich kann jedes Modul, das jeweils 40 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkte beinhaltet, einzeln belegt werden. Als Weiterbildung zur Berechtigung der Abrechnung der Position „KG ZNS“ gemäß den Richtlinien der IKK (federführend für die deutschen Krankenkassen) müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden: Der Referent muss anerkannter IKK-Fachlehrer sein Der Teilnehmer muss über eine staatliche Anerkennung als „Krankengymnast“ oder „Physiotherapeut“ verfügen Zu Beginn der Weiterbildung ist eine mindestens einjährige Berufstätigkeit in Vollzeit (38,5 Std.) oder bei geringerer Wochenstundenzahl entsprechend länger nachzuweisen Der zeitliche Ablauf zwischen Beginn und Ende der Weiterbildung muss mindestens 6 Monate betragen und sollte innerhalb von 2 Jahren abgeschlossen werden Die Teilnahme an der Zertifikatsprüfung erfordert die Absolvierung von 120 Unterrichtseinheiten Modul 1 und Modul 2 müssen am gleichen Ort zusammen gebucht werden Kursinhalte Modul 1 (Grundkurs 1) Ganganalyse: ökonomisches Gehen beim Gesunden und bei Pathologien wie ICP, spastischer Parese, Ataxie, Schmerz, hyperkinetischen (Athetosen) und hypokinetischen (Parkinson) Syndromen Fazilitation des Gehens in unterschiedlichen relevanten Umweltsituationen Bewegungsanalyse und Therapie von Boden- und Rollstuhltransfers (z. B. bei Querschnittlähmung oder Schädelhirntrauma) Fazilitierung von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten Kursinhalte Modul 2 (Grundkurs 2) Analyse von Greif- und Stützaktivitäten beim Gesunden und bei Pathologien wie spastischer Parese, Ataxie, peripherer Parese und Schmerzsyndromen (CRPS) Fazilitation von Stützaktivitäten für Greifbewegungen des kontralateralen Armes und für Transfers Fazilitation der präaktiven Schulterstabilisation für Greifaktivitäten und bimanuale Tätigkeiten Fazilitierung von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten Hinweise Modul 1: 45 UEs/FP (4 Präsenztage + E-Learning) Modul 2: 45 UEs/FP (4 Präsenztage + E-Learning) Modul 3 inkl. Prüfungstag: 45 UEs/FP (5 Präsenztage) Gesamtumfang: 150 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkte (inkl. 15 UEs/FP Hausarbeit)
Sprunggelenkbeschwerden beeinträchtigen Stabilität, Leistungsfähigkeit und Alltagsbewegungen gleichermaßen. Die Weiterbildung „Problemspezifische Übungen Sprunggelenk“ vermittelt ein systematisches Vorgehen, das Analyse, Belastungssteuerung und Intervention miteinander verbindet. Übungen werden nicht pauschal ausgewählt, sondern orientieren sich an Pathophysiologie, individueller Belastbarkeit und bestehenden funktionellen Defiziten. Das Online-Seminar überträgt aktuelle Erkenntnisse aus Sportwissenschaft und Rehabilitationsforschung in einen klaren Praxisrahmen und unterstützt eine präzise therapeutische Zieldefinition. Durch die abgestimmte Kombination aus Mobilisation, Aktivierung, Stabilisation und Krafttraining lassen sich unterschiedliche Beschwerdebilder differenziert adressieren. Praxisnahe Beispiele ermöglichen eine direkte Umsetzung im beruflichen Alltag.KursinhalteGelenkspezifische Belastungssteuerung: Mobilisation, Aktivierung, Stabilisation und Kräftigung des Sprunggelenks unter Berücksichtigung von Pathophysiologie und BelastbarkeitPraxisorientierte Übungsbeispiele mit klarer therapeutischer Zielsetzung für problemspezifische Übungen SprunggelenkZusammenfassungDie Weiterbildung schafft eine fundierte Grundlage für strukturiertes und nachhaltiges Training des Sprunggelenks im Online-Format.Hinweis Onlinekurs:Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren.Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses.Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein.Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein.Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden.Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen.Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Die Reise durch die Energiezentren ist eine ganzheitlich ausgerichtete Online-Weiterbildung mit starkem Praxisbezug, die die bewusste Wahrnehmung und Integration feinstofflicher Energiezentren fördert. Körpertherapeutische Methoden werden mit Atemschulung, bewusster Haltung und Verfahren zur emotionalen Selbstregulation verbunden. Im zweiten Teil der Reihe unter dem Titel „Luft und Raum“ stehen Brustraum, Schultern, Nacken sowie die Stimme im Fokus. Dadurch werden zentrale Inhalte vertieft und in einen umfassenden Zusammenhang von Präsenz, innerer Weite und Aufrichtung gestellt.Ein differenziertes Verständnis für das Zusammenspiel von Körper, Atmung, Emotion und innerer Haltung bildet die Grundlage dieses Seminars. Der Herzraum wird als energetisches Zentrum erfahrbar, das zugleich Stabilität und Offenheit ermöglicht. Die Inhalte sind theoretisch fundiert und praxisorientiert aufbereitet. Sie dienen primär der eigenen Selbstfürsorge und eröffnen zugleich therapeutisch Tätigen neue Perspektiven, um ihre Arbeit um die Symbolik der Chakren zu erweitern.Im Verlauf der Fortbildung wird beleuchtet, wie Aufrichtung, Kontaktfähigkeit und stimmlicher Ausdruck ineinandergreifen. Innere Zustände spiegeln sich in Haltung und Stimme wider und beeinflussen wesentlich unsere Kommunikation. Sanfte Atem- und Stimmübungen helfen dabei, Weite im Brustraum zu entwickeln und Klarheit im Ausdruck zu gewinnen. Ein systematisch aufgebauter Theorieteil vermittelt Hintergrundwissen zur Bedeutung und Symbolik der einzelnen Energiezentren und ordnet praktische Erfahrungen in einen schlüssigen Gesamtzusammenhang ein.Die drei Teile der Kursreihe sind inhaltlich aufeinander abgestimmt und bauen konzeptionell aufeinander auf. Nach Abschluss aller Module wird ein Zertifikat ausgestellt, das die vollständige Teilnahme bestätigt.KursinhalteAtemraumZusammenhang von Haltung, Emotion und KommunikationSanfte Atem- und Stimmübungendie Bedeutung der Mitte (Herzraum) für alle anderen ChakrenFörderung von Präsenz und AusdruckTheorieteil mit vielen Infos zu Symbolik und BedeutungPraxisteil mit Körperübungen, Atemübungen und KonzentrationsübungenKursreiheTeil 1Teil 2: Luft und Raum – Beziehung, Ausdruck, AufrichtungTeil 3ZusammenfassungDiese Online-Weiterbildung verbindet fundierte Theorie mit erfahrungsorientierter Praxisarbeit. Atemraum, Herzraum und Ausdruckskraft bilden die Basis für innere Stabilität, bewusste Aufrichtung und authentische Kommunikation. Das klar strukturierte Online-Format ermöglicht eine intensive Beschäftigung mit Körperhaltung, energetischer Symbolik und persönlicher Entwicklung in einem geschützten Rahmen.Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten:Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren.Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses.Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein.Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein.Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden.Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen.Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Schmerzen am Bewegungsapparat sind allgegenwärtig. Doch nicht alles ist orthopädisch erklärbar – systemische, metabolische oder psychosomatische Ursachen spielen oft eine Rolle. Dieses Modul gibt dir Sicherheit darin, Ursachen zu trennen, Symptome zu gewichten und Hypothesen präzise zu formulieren. Inhalte Wirbelsäule: Schmerzen, Blockaden, Prolaps, Arthrosen und Differenzialdiagnosen Extremitäten: Schwellungen, Traumen, rheumatische Erkrankungen, Supinationstraumen Systemische Faktoren: Tumorzeichen, Infekte, Stoffwechselerkrankungen Medikamentenanamnese: Nebenwirkungen und ihre Bedeutung für Symptomkomplexe Psychische und berufliche Faktoren: Wie Lebensumstände Beschwerden prägen Fallarbeit: Wenn Rückenschmerzen keine rein orthopädische Ursache haben Anamnese ist weit mehr als das Abhaken von Fragebögen. Sie ist ein kreativer, logischer und strukturierter Prozess, der dir ermöglicht, aus einzelnen Symptomen ein klares Bild zu formen. Diese Kursreihe von insgesamt 6 Modulen zeigt dir, wie du dich von starren Strukturen löst und stattdessen über gezielte Gesprächsführung und differenzialdiagnostisches Denken zu präzisen Hypothesen gelangst. Alle Module sind einzeln buchbar und in sich abgeschlossen. In jedem Modul lernst du, Symptome nicht isoliert zu betrachten, sondern systematisch einzuordnen: Welche Fragen bringen dich von einem unspezifischen Symptom zur wahrscheinlichen Ursache? Wie vermeidest du Suggestionen und bleibst offen für verschiedene Erklärungswege? Welche Rolle spielen strukturelle, biochemische, energetische oder emotionale Faktoren? Und wie kannst du Hypothesen nicht nur entwickeln, sondern auch kritisch bewerten und bestätigen? Die Kursserie macht Lust darauf, Fragen zu stellen, Muster zu erkennen und Hypothesen zu entwickeln. Dabei trainierst du anhand vieler praktischer Fallbeispiele die Kunst, Gespräche gezielt zu steuern: Vom ersten Symptom bis zur wahrscheinlichsten Hypothese. Dein Nutzen in jedem Modul Du lernst, Symptomkomplexe systematisch zu strukturieren und differenzialdiagnostisch einzugrenzen. Du entwickelst ein Gespür für mögliche Ursachen – sei es strukturell, biochemisch, energetisch oder emotional. Du erweiterst dein Repertoire an präzisen Fragen und stärkst dein Clinical Reasoning. Du gewinnst Sicherheit darin, Suggestion zu vermeiden und Hypothesen gezielt zu überprüfen. Du übst an Fallbeispielen, wie du das Gespräch lenkst – vom Symptom zur Hypothese. Weitere Module Störungen an Sinnesorganen & Hirnnerven Symptome in den Bereichen Hals, Thorax & subdiaphragmale Organe Symptomkomplexe Bauch- und Beckenbeschwerden Schmerzen im Bewegungsapparat & Allgemeine Faktoren Key Words, Schemata, Segmentale Zuordnungen & TCM Zusammenhänge
Teil des Programms Bewegungstherapeut für Senioren in der Geriatrie mit Zertifikat. Gemäß § 20 SGB V von der ZPP anerkannt – entwickelt nach dem IMUDA-Konzept (Institut für Mobilität und Dialog im Alter). Ausbildungsstruktur: STUBS, STUBSA, GRIBS – die Reihenfolge von STUBS und GRIBS ist flexibel wählbar. Nach erfolgreichem Abschluss der Module erhältst du das Zertifikat Bewegungstherapeut für Senioren und Geriatrie. Damit bist du berechtigt, Sturzpräventionsgruppen nach dem Präventionsgesetz § 20 Abs. 1 SGB V zu leiten. Über 50 % der Krankenhausaufenthalte von Menschen über 65 Jahren sind auf Stürze zurückzuführen – häufig mit schwerwiegenden Folgen wie Pflegebedürftigkeit oder dem Verlust der Selbstständigkeit. Je älter ein Mensch wird, desto höher das Sturzrisiko und die Angst vor dem Stürzen. Bewegung unter fachlicher Anleitung ist die wirksamste Maßnahme, um diesem Risiko entgegenzuwirken. Im Fokus stehen Lebensqualität, Selbstständigkeit und Lebensfreude im Alter. Gezielte Übungen fördern Kraft, Gleichgewicht und kognitive Fähigkeiten. So wird Bewegungsmangel durch Freude an Aktivität ersetzt. Training des Gleichgewichts Erarbeitung sturzprophylaktischer Konzepte zur Mobilitätserhaltung Förderung von Motorik, Kraft, Ausdauer und Wahrnehmung Verbesserung von Beweglichkeit, Muskel- und Koordinationsfunktionen Durchblutungsförderung und Tonusregulierung Prävention von Kontrakturen Kommunikationsförderung und soziale Interaktion Didaktische und geriatrische Lehrinhalte Einzel- und Gruppenübungen sowie Bewegungsspiele Einführung in das StuBS-Konzept
Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar. Zusammenhänge verstehen – effektiv behandeln In diesem Kurs erlernst du sofort umsetzbare, praxisnahe Techniken aus dem Bereich Applied Kinesiology für die tägliche Arbeit mit Patientinnen und Patienten. Ein zentraler Schwerpunkt ist der kinesiologische Muskeltest als Bio-Feedback-Methode, der den Clinical-Reasoning-Prozess unterstützt und therapeutische Entscheidungen klarer und sicherer macht. Du lernst, Funktionskreise systematisch zu erkennen, zu testen und therapeutisch zu nutzen, um Zusammenhänge zwischen Beschwerden, Regulationsmechanismen und Belastungsfaktoren besser zu verstehen. Gestörte Funktionskreise sowie mögliche Störfelder wie Narben oder Zähne können kinesiologisch aufgedeckt und in die Behandlung integriert werden. Der Kurs vermittelt eine effektive, alltagstaugliche Kinesiologie, die sich besonders in der physiotherapeutischen und osteopathischen Arbeit bewährt und deinen Praxisalltag nachhaltig bereichert. Kursinhalte Kinesiologischer Muskeltest Organ-Meridian-Muskel-Wirbelsäulen-Sympathikus-Parasympathikus-Beziehungen Myofasziale Bahnen Chapman-Zonen Neurovaskuläre Reflextechniken Meridianbehandlung über Akupressurpunkte oder myofasziale Therapien (Myers) Störfeld-Diagnostik Behandlungsmöglichkeiten bei Problempatienten
Dieses Modul bündelt die Inhalte der gesamten Reihe und führt sie auf ein strukturiertes Niveau. Du lernst, mit ‚Key Words‘ schnell auf mögliche Ursachen zu schließen, Ursache-Folge-Ketten zu bilden und Beschwerden segmental zuzuordnen. Damit wirst du in deiner Anamnese noch schneller, klarer und treffsicherer. Inhalte Key Words für typische Pathologien: Knochen, Gelenke, Muskeln, Nerven, Kreislauf Schemata: Restriktion, Hypermobilität, Entrapement – und wie du sie in der Anamnese nutzt Ursache-Folge-Ketten: Von Bewegungsverlusten bis zu systemischen Erkrankungen Segmentale Zuordnungen: Beschwerden logisch bestimmten Wirbelabschnitten psychosomatisch und organisch zuordnen Praxisübungen: Blitzdiagnosen durch gezielte Schlüsselwörter Zusammenhänge wie sie im TCM Betrachtet werden Anamnese ist weit mehr als das Abhaken von Fragebögen. Sie ist ein kreativer, logischer und strukturierter Prozess, der dir ermöglicht, aus einzelnen Symptomen ein klares Bild zu formen. Diese Kursreihe von insgesamt 6 Modulen zeigt dir, wie du dich von starren Strukturen löst und stattdessen über gezielte Gesprächsführung und differenzialdiagnostisches Denken zu präzisen Hypothesen gelangst. Alle Module sind einzeln buchbar und in sich abgeschlossen. In jedem Modul lernst du, Symptome nicht isoliert zu betrachten, sondern systematisch einzuordnen: Welche Fragen bringen dich von einem unspezifischen Symptom zur wahrscheinlichen Ursache? Wie vermeidest du Suggestionen und bleibst offen für verschiedene Erklärungswege? Welche Rolle spielen strukturelle, biochemische, energetische oder emotionale Faktoren? Und wie kannst du Hypothesen nicht nur entwickeln, sondern auch kritisch bewerten und bestätigen? Die Kursserie macht Lust darauf, Fragen zu stellen, Muster zu erkennen und Hypothesen zu entwickeln. Dabei trainierst du anhand vieler praktischer Fallbeispiele die Kunst, Gespräche gezielt zu steuern: Vom ersten Symptom bis zur wahrscheinlichsten Hypothese. Dein Nutzen in jedem Modul Du lernst, Symptomkomplexe systematisch zu strukturieren und differenzialdiagnostisch einzugrenzen. Du entwickelst ein Gespür für mögliche Ursachen – sei es strukturell, biochemisch, energetisch oder emotional. Du erweiterst dein Repertoire an präzisen Fragen und stärkst dein Clinical Reasoning. Du gewinnst Sicherheit darin, Suggestion zu vermeiden und Hypothesen gezielt zu überprüfen. Du übst an Fallbeispielen, wie du das Gespräch lenkst – vom Symptom zur Hypothese. Weitere Module Störungen an Sinnesorganen & Hirnnerven Symptome in den Bereichen Hals, Thorax & subdiaphragmale Organe Symptomkomplexe Bauch- und Beckenbeschwerden Schmerzen im Bewegungsapparat & Allgemeine Faktoren Key Words, Schemata, Segmentale Zuordnungen & TCM Zusammenhänge
Vom Wasser ins Wasser - Babys sind diese Umgebung schon während der Schwangerschaft gewohnt. Deshalb erfreuen sich gerade diese Kurse großer Beliebtheit. Mit diesem praxisorientierten Fortbildungswochenende werden Sie befähigt, eigene Baby-Säuglingsschwimmkurse (4-12 Monate), Kleinstkindschwimmkurse (2-3 Jahre) und Kleinkindschwimmkurse (3-5 Jahre) anzubieten. Dabei wird speziell auf die Besonderheiten der einzelnen Entwicklungsstufen eingegangen. Inhalte: Motorik im Baby- und Kleinkindalter Konsequenzen für das Baby- und Kleinkindschwimmen Methodisch- didaktische Aspekte Kurs- und Stundenaufbau Einsatz von zahlreichen Kleingeräten Griffe/ Tauchen/ Babysauna Modellstunden Organisation / Umgang mit den Eltern Voraussetzung: Aqua Trainer Basis-Ausbildung Zielgruppe: Voraussetzung: Aqua Trainer Basis-Ausbildung Dieser Workshop wird als Verlängerung der Aqua Trainer Lizenz HFA anerkannt. Babyschwimmpuppen werden für die Dauer der Ausbildung zur Verfügung gestellt!
Teil der Weiterbildung Bewegungstherapeut für Senioren und Geriatrie mit Zertifikat. Zertifiziert nach § 20 SGB V durch die ZPP – konzipiert nach dem IMUDA-Konzept (Institut für Mobilität und Dialog im Alter). Ausbildungsstruktur: STUBS, STUBSA, GRIBS – die Kurse STUBS und GRIBS sind frei kombinierbar. Nach Abschluss der drei Module erwirbst du das Zertifikat Bewegungstherapeut für Senioren und in der Geriatrie. Dieses befähigt dich, eine Sturzpräventionsgruppe nach Präventionsgesetz § 20 Abs. 1 SGB V zu leiten. Voraussetzung: Teilnahme am Grundkurs Sturzprophylaxe Wer frühzeitig an seiner Gleichgewichtsfähigkeit und Motorik arbeitet, kann Sturzfolgen deutlich mildern – das gilt für jedes Alter. Der Kurs richtet sich an alle, die aktiv und selbstständig bleiben möchten. Er vermittelt Grundlagen, um Sturzrisiken früh zu erkennen und gezielt zu reduzieren. Motivation und die Überwindung von Hemmungen stehen im Mittelpunkt. Die Inhalte sind vielseitig einsetzbar, etwa in Rehakliniken, Sportgruppen oder Senioreneinrichtungen. Inhalte aufbauend auf StuBS 1: Praktische Übungen zu Gleichgewicht, Koordination, Kraft und Wahrnehmung Motivationsförderung durch Kommunikation und soziale Teilhabe Vertrauensbildung und Abbau von Angst Didaktisch-methodischer Aufbau einer StuBS-Gruppe Vertiefung des StuBS-Konzepts Bewegungsspiele und Einzelübungen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen Einsatz motorischer, standardisierter Testverfahren
Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar. Entwickle dein osteopathisches Arbeiten weiter! In diesem praxisnahen Kurs lernst du, funktionelle Zusammenhänge im Körper sicher zu erkennen und therapeutisch zu nutzen. Faszien, Muskeln, Organe, Nerven und Gelenke beeinflussen sich gegenseitig – oft über mehrere Regionen hinweg. Ziel ist es, diese osteopathischen Ketten nachvollziehbar zu verstehen und sie konsequent in Diagnostik und Behandlung deiner Patient:innen zu integrieren. Du erarbeitest dir nicht nur konkrete Techniken für die Praxis, sondern auch die fachlichen Grundlagen, um komplexe Beschwerdebilder differenziert und evidenzorientiert zu beurteilen. Dabei steht klinisches Entscheiden im Mittelpunkt: Du lernst, Befunde logisch einzuordnen, Hypothesen zu bilden und therapeutische Schritte auf Basis solider physiologischer Prinzipien abzuleiten – ganzheitlich, aber klar strukturiert. Ein tiefes Verständnis physiologischer und pathophysiologischer Prozesse ist entscheidend für verantwortungsvolle Therapie. Gerade im Zusammenspiel mit evidenzbasiertem Arbeiten und interdisziplinärer Kommunikation braucht es die Fähigkeit, Symptome im Kontext aktueller Erkenntnisse zu interpretieren und daraus wirksame Behandlungsstrategien zu entwickeln – statt sich auf reine Erfahrungslogik oder allgemeine Konzepte zu verlassen. Fokus: Evidenzorientiertes, klinisches Denken Systematische Verknüpfung von Anatomie, Biomechanik, Neurophysiologie und Pathophysiologie. Erklärung viszeral–muskuloskelettal–neuronaler Zusammenhänge mit Blick auf klinische Relevanz und Übertragbarkeit. Analyse von Beschwerden entlang funktioneller Ketten, um primäre Dysfunktionen zu erkennen und sekundäre Kompensationen zu verstehen. Osteopathische Konzepte werden dort einbezogen, wo sie physiologische Mechanismen sinnvoll ergänzen und mit evidenzbasierten Erkenntnissen vereinbar sind. Ziel ist ein präziseres therapeutisches Denken – weg von pauschalen Erklärungen, hin zu nachvollziehbarer klinischer Entscheidungsfindung. Kursinhalte Grundlagen osteopathischer Ketten Fasziale, muskuläre und viszerale Verbindungslinien Funktionelle Wechselwirkungen zwischen Organsystemen Symptomlogik und Ursachenanalyse Lokale Beschwerden als Ausdruck systemischer Dysfunktionen Typische Pathomechanismen komplexer Beschwerdebilder Untersuchung und Befundung Strukturierte Befundstrategie bei komplexen Fällen Untersuchung entlang funktioneller Ketten und Hypothesenprüfung Therapeutische Techniken und Umsetzung Behandlung von Kettenreaktionen mit klarer Progression Parietale, viszerale und craniosakrale Techniken Integration in individuelle Therapiepläne Fallarbeit und klinische Beispiele Viszerale Ursachen kranialer Symptome: Magen und Kopfschmerz Verdauung und HWS: Darm–Nacken als funktionelle Einheit Faszienlinien in der Praxis: Fuß–Rücken–Zentrum Dein Nutzen Mehr Sicherheit bei komplexen Befunden und in der ganzheitlichen Diagnostik Direkt umsetzbare Behandlungstechniken für die tägliche Praxis Neue Perspektiven auf häufige und „unklare“ Beschwerdebilder Weiterentwicklung deines klinischen Denkens über einzelne Regionen hinaus
Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar. Bereits seit den 1980er-Jahren belegen wissenschaftliche Studien, dass motorisches Lernen überwiegend auf der Aktivitätsebene stattfindet. Für eine erfolgreiche Spastizitätsfortbildung bedeutet dies: Um alltagsrelevante Fähigkeiten wie das sichere Greifen von Gegenständen oder das Überwinden von Treppen nachhaltig zu verbessern, reicht das isolierte Training einzelner Körperfunktionen – etwa Handgelenksbeweglichkeit oder Muskelkraft der unteren Extremität – nicht aus. Vielmehr muss der Lernprozess an einem individuell relevanten motorischen Problem ansetzen, das aktiv, aufmerksam und lösungsorientiert bearbeitet wird. Erst durch diese Auseinandersetzung entstehen nachhaltige Lernerfolge. Die Fortbildung Spastizität setzt genau hier an und vermittelt praxisnahe Strategien für ein wirksames und patientenzentriertes Spastik-Management. Die Weiterbildung Spastizität berücksichtigt vielfältige Ursachen und Auslösemechanismen spastischer Symptome und stellt anwendungsorientierte Konzepte für die Therapieplanung vor. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Spastik nach Schlaganfall, bei Multipler Sklerose (MS), infantiler Cerebralparese sowie nach Querschnittlähmung. Durch das Hybridformat können Teilnehmende flexibel zwischen Präsenz- und Online-Teilnahme wählen. Gleichzeitig fließen aktuelle Erkenntnisse aus der Spastizitätsforschung und moderne didaktische Konzepte in die Fortbildung ein. Kursinhalte – Spastizität und Upper Motor Neuron Syndrom Definition und klinisches Verständnis von Spastik Definition des Upper Motor Neuron Syndroms (UMNS) Ursachen und Entstehung spastischer Zustände Pathophysiologische Modelle der Spastizität Einfluss psycho-emotionaler Faktoren auf den Muskeltonus Variabilität klinischer Erscheinungsbilder Standardisierte Befunderhebung und strukturierte Therapiedokumentation Auslöse- und Verstärkungsfaktoren von Spastik Formulierung von Behandlungszielen und individuelle Therapieplanung Besonderheiten bei Schlaganfall, MS, infantiler Cerebralparese und Querschnittlähmung Hinweise zum Hybridkurs Dieser Kurs findet hybrid statt und wird sowohl online als auch in Präsenz angeboten. Der Online-Unterricht erfolgt über die Plattform Zoom; bitte installieren Sie die App vorab. Das Herunterladen der App ist entscheidend für eine gute Bild- und Tonqualität. Eine funktionsfähige Kamera sowie ein Mikrofon sind erforderlich. Bitte loggen Sie sich spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum ein. Praktische Inhalte werden visuell demonstriert, können online jedoch nicht haptisch kontrolliert werden. Online-Teilnehmende können sich aktiv zuschalten und Fragen wie Präsenzteilnehmende stellen. Da der Chat nicht permanent betreut wird, nutzen Sie bitte das Mikrofon für Wortmeldungen.
Die Verbindung zwischen Orthopädie und Neurologie Funktion bestimmt Struktur – Bewegung formt den Körper. Das Ziel: Patienten aktivieren und befähigen, selbst zu handeln statt nur behandelt zu werden. Die N.A.P.® – Neuro-orthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität ist ein ganzheitliches Therapiekonzept, das orthopädische und neurologische Prinzipien miteinander verbindet. Sie wird erfolgreich in der neurologischen und orthopädischen Rehabilitation, in der Traumatologie, der Sporttherapie und der Prävention eingesetzt. „Plastizität“ steht hier für Anpassung und Veränderung. Körperstrukturen reagieren auf Aktivität – diese Erkenntnis bildet die Grundlage der Methode. Therapeuten lernen, manualtherapeutische Techniken und neurophysiologische Steuerungsprozesse zu kombinieren, um motorisches Lernen und funktionelle Bewegungsmuster zu fördern. Behandlungsspektrum Chronische Schmerzsyndrome: Migräne, Schwindel, Tinnitus, Fibromyalgie Orthopädische Dysfunktionen: Arthrosen, Bandscheibenvorfälle, Endoprothesen, Kieferbeschwerden Traumatische Verletzungen: Band-, Kapsel- und Knochenverletzungen, Schleudertrauma, Plexusparese Neurologische Indikationen: Schlaganfall, Parkinson, Multiple Sklerose, SHT, Tumor Funktionelle Einschränkungen: Atmung, Schlucken, Kauen Die Ausbildung legt den Schwerpunkt auf Praxis – 70 % praktische Übungen, 30 % Theorie. Alle Inhalte sind sofort anwendbar und in der Therapie direkt umsetzbar. Ausbildungsstruktur Modul 1: LWS | Becken | Untere Extremität [25 FP] Modul 2: HWS | BWS | Kiefer | Obere Extremität [25 FP] Modul 3: Klinisches Modul [40 FP] – Neuroreha | Orthorehabilitation | Klinischer Workshop Prüfungskurs Modul 1 – Fuß & Becken als funktionelle Einheit Vom Stehen zum Gehen N.A.P. Gangklassifikation Bück- und Hebetechniken Selbsttraining mit und ohne Geräte
In diesem Präsenzkurs "Akupunkt Meridian Massage" wird ein vertieftes Verständnis der chinesischen Medizin vermittelt, wobei besonderes Augenmerk auf die energetischen Grundlagen des menschlichen Körpers gelegt wird. Das Seminar kombiniert theoretische Erklärungen mit praxisnahen Anwendungen der Akupunkt-Meridian-Massage, sodass die Teilnehmer die Wechselwirkungen zwischen Meridian- und Organsystemen umfassend nachvollziehen können. Der Kurs richtet sich an Interessierte, die ihr Fachwissen systematisch erweitern möchten, und bietet eine klar strukturierte, praxisorientierte Weiterbildung. Die Schulung umfasst zudem die wesentlichen Aspekte der chinesischen Fünf Elemente. Die Teilnehmer erhalten präzise Einblicke in die Prinzipien der Fünf Elementen Lehre, die die energetischen Wechselwirkungen im Körper detailliert erläutern. Ein zentraler Bestandteil des Kurses ist Modul 3, in dem der Funktionskreis des Dreifachen Erwärmers ausführlich behandelt wird. Dieser Abschnitt vertieft die theoretischen Grundlagen und eröffnet neue Ansätze für die praktische Anwendung. Ein weiterer Fokus liegt auf der umfassenden Analyse der Physiologie und Pathologie der Organe aus der Perspektive der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die vermittelten Inhalte ermöglichen es den Teilnehmern, ein solides Verständnis der energetischen Prozesse in den Organen zu entwickeln und dieses Wissen direkt in den praktischen Unterricht zu integrieren. Darüber hinaus werden sanfte, energetische Ansätze in der Wirbelsäulenbehandlung erläutert, die zur Förderung und Stabilisierung der körpereigenen Energie beitragen. Ergänzend dazu befasst sich der Kurs mit der Bedeutung der Ernährung, dem gezielten Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln sowie dem therapeutischen Nutzen von Kräutern. Diese zusätzlichen Themenbereiche runden das Kursangebot ab und tragen dazu bei, ein ganzheitliches Bild der energetischen Abläufe im Körper zu zeichnen. Der Kurs steht somit für eine erstklassige Weiterbildung, bei der der Schwerpunkt auf fundiertem Fachwissen und praxisnahen Übungen liegt – ohne dabei therapeutische Versprechen zu machen. Kursinhalte Funktionskreis Dreifacher Erwärmer Grundlagen und Einführung in die Fünf Elementen Lehre Physiologie und Pathologie der Organe aus Sicht der TCM Organ-Behandlungen über Körper und Ohr-Zonen Wei Qi (Immunstärkung) sanfte energetische Wirbelsäulenbehandlung Zusammenfassend ist der Kurs in vier aufeinanderfolgende Module unterteilt, die ein tiefes Verständnis der energetischen Grundlagen und deren praktische Umsetzung vermitteln. Die Kombination aus theoretischem Wissen und praxisorientierten Übungen gewährleistet eine intensive Weiterbildung, die den Ansprüchen eines Akupunkt-Meridian-Massage Seminars gerecht wird. Der Kurs bildet somit eine verlässliche Basis für alle, die ihre Kenntnisse in der chinesischen Medizin erweitern und theoretische Erkenntnisse in der Praxis anwenden möchten.
Bitte bei Buchung im Bemerkungsfeld eintragen, wenn du eine Nachprüfung buchen möchtest. Wir ändern die Kursgebühr bei Eintragung der Anmeldung entsprechend ab. Folgend die Kostenübersicht der Nachprüfungen. schriftlich: 100€ praktisch: 165€ beides: 265€
Der Präsenzkurs „Cranio-Sacral-Therapie, Teil 4“ ist speziell dafür ausgelegt, Fachpersonen eine vertiefte Weiterbildung im Bereich des Cranio-Sacral zu bieten. Mit von der INOMT anerkannten Kursstunden legt dieser Kurs eine verlässliche Basis für den Fortschritt in der osteopathischen Praxis. Aufbauend auf den Inhalten vorangegangener Module wird ein solides theoretisches Wissen vermittelt, das direkt in praktische Übungen übergeht. Im Rahmen des Kurses werden essenzielle manuelle Techniken systematisch und verständlich präsentiert. Der Unterricht ist so konzipiert, dass sowohl theoretische Hintergründe als auch praktische Anwendungen in kleinen Gruppen intensiv behandelt werden. Der enge Austausch und die direkte Rückmeldung ermöglichen es den Teilnehmern, ihre Fähigkeiten fortlaufend zu optimieren. Die strukturierte Seminarorganisation erleichtert es, das Erlernte schnell in die tägliche Praxis zu integrieren und so die Behandlungskompetenz nachhaltig zu verbessern. Ein besonderer Fokus liegt auf der unmittelbaren praktischen Umsetzung der theoretischen Inhalte. Die klar strukturierte didaktische Vorgehensweise stellt sicher, dass auch komplexe manuellen Techniken anschaulich und nachvollziehbar dargestellt werden. Durch die individuelle Betreuung in kleinen Lerngruppen können spezifische Fragestellungen geklärt und die praktische Anwendung optimal unterstützt werden. Kursinhalte Repititorium der Kurse 1-3 / Kasuistik Behandlung von intraossären Dysfunktionen Behandlung des Viszerocraniums (Vomer, Os palatinum und Os ethmoidale) Verfeinern und kombinieren von Behandlungstechniken Behandlung von Os maxillare und mandibulare Diagnostik und Behandlung des Art. temporomandibulare Behandlung der supra- und infrahyoidalen Muskulatur Die sorgfältig geplante Kursstruktur bietet den Teilnehmern umfangreiche theoretische Einblicke, die in zahlreichen praktischen Übungen vertieft werden. Durch die Kombination von Theorie und praktischer Übung wird ein effektiver Lernprozess gewährleistet, der den Transfer des erworbenen Wissens in den klinischen Alltag erleichtert. Dieses methodisch aufgebaute Seminar unterstützt die individuelle fachliche Weiterentwicklung optimal. Zusammengefasst präsentiert sich dieser Präsenzkurs als ein strukturiertes und informatives Seminar, das den Anforderungen zeitgemäßer Weiterbildungsformate entspricht. Die übersichtlich gegliederten Inhalte und der direkte Bezug zur praktischen Anwendung tragen zu einem nachhaltigen Lernprozess bei, der die kontinuierliche Verbesserung manueller Fertigkeiten fördert – sachlich, informativ und präzise.