Professionelle Organisation / Patientenorientierung / Kommunikation Professionelle Organisation, konsequente Patientenorientierung und eine klare, wertschätzende Kommunikation sind entscheidend für einen positiven ersten Eindruck. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Anmeldung und Rezeption repräsentieren die Praxis bei jedem Besuch und tragen maßgeblich zu einem gelungenen Einstieg in die Therapie bei. Freundlichkeit, Kompetenz und Serviceorientierung im Umgang mit Patientinnen und Patienten sind dabei unverzichtbar. Eine nachhaltige Kundenbindung basiert auf professionellen Abläufen, klaren Zuständigkeiten und einer durchdachten Organisation. Diese Strukturen erleichtern den Praxisalltag, insbesondere in Stresssituationen, und unterstützen eine gleichbleibend hohe Qualität der Patientenbetreuung. Kursinhalte Qualitätsmanagement, Prozessgestaltung und effiziente Organisation Individuelle Patientenbetreuung und persönliche Beratung vor Ort Kundenorientiertes Beschwerdemanagement bei Reklamationen Professionelle Kommunikation im persönlichen Gespräch und am Telefon Selbst- und Zeitmanagement für mehr Übersicht in Stressphasen
Die rechtzeitige Planung der Altersnachfolge ist ein wichtiger Bestandteil im Lebenszyklus einer Praxis. Diese Präsenz-Weiterbildung in Leipzig vermittelt, wie sich der aktuelle Praxiswert fundiert betrachten, gezielt verbessern und langfristig sichern lässt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Praxisinhaber den Übergang in den Ruhestand strukturiert vorbereiten können. Ausgehend von einer Bewertung der gegenwärtigen Praxissituation erarbeiten die Teilnehmenden konkrete Strategien für die Praxisnachfolge und Übergabe. Dabei werden wirtschaftliche, organisatorische und rechtliche Gesichtspunkte ebenso berücksichtigt wie die persönliche Vorbereitung auf den nächsten beruflichen und privaten Lebensabschnitt. Inhalte des Seminars: Ermittlung des tatsächlichen Praxiswerts Maßnahmen zur nachhaltigen Steigerung des Praxiswerts Planung und Gestaltung eines fließenden Übergangs Rechtliche Möglichkeiten für Partnerschaften und Gemeinschaftspraxen Der persönliche Austausch im Präsenzseminar ermöglicht es, typische Herausforderungen gemeinsam zu analysieren und praxisnahe Lösungsansätze zu entwickeln. So entsteht ein klarer Rahmen für das individuelle Übergangsmanagement – von der ersten Bestandsaufnahme bis zur abschließenden Praxisübergabe.
Die Stunden sind anerkannt für die Osteopathie-Ausbildung des INOMT. Faszien bilden ein körperweites Netzwerk, das einzelne Strukturen miteinander verbindet und ihr funktionelles Zusammenspiel unterstützt. Diese strukturelle und funktionelle Integrität ist ein Ausgangspunkt für die Weiterbildung Fasziale Therapie des INOMT in Leipzig. Teil 2 richtet die anatomische Betrachtung auf die obere Extremität, den Thorax, den Hals und den Kopf. Die Durchführung erfolgt in Präsenz mit Teilnahme vor Ort in Leipzig. Das zugrunde liegende anatomische Konzept führt Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit auf spezifische pathologische Veränderungen im Faszien- und Bindegewebssystem zurück. Über die anatomischen Verbindungen hinaus umfasst die Kursbeschreibung hämodynamische, biochemische und trophische Prozesse. Faszien werden dabei auch als Matrix für die Kommunikation zwischen den Zellen betrachtet. Zu dieser Perspektive gehören die Rolle des faszialen Gewebes bei der Abwehr von Krankheitserregern und seine Funktion als Wirkungsstätte der Immunabwehr. Nach Verletzungen bildet es zudem eine Grundlage für die Heilung des Gewebes. So werden innerhalb des Kurses neben mechanischen Zusammenhängen weitere Funktionen des Bindegewebes aufgegriffen. Für eine ganzheitliche Betrachtung ergänzt das biokybernetische Konzept des INOMT biomechanische Funktionsstörungen um energetische, neurovegetative, informative und biokybernetische Dysfunktionen. Die Fasziale Therapie des INOMT ordnet diese Wechselbeziehungen in einen physiotherapeutischen Zusammenhang ein. Entsprechend stehen sowohl regionale Strukturen als auch Bezüge zu weiteren Systemen auf dem Kursprogramm. Themen des zweiten Kursteils Wiederholung der Grundgedanken der faszialen Therapie Faszienanatomie der oberen Extremität, des Thorax, des Halses und des Kopfes Informationssysteme des faszialen Systems Fasziale Betrachtung der Meridiane und Akupunkte Venolymphatische und hämodynamische Störungen Positive und negative Einflussfaktoren auf das fasziale System Korrelationen zum viszeralen, kraniosakralen und energetischen System Neurophysiologie des faszialen Systems Bindegewebsphysiologie mit Schwerpunkt Kollagensynthese Bindegewebige Segmenttherapie und Bindegewebszonen Techniken und Pathologien der oberen Extremität, des Thorax und des Kopfes Vertiefung und Behandlung der faszialen Ketten Fasziendehnung im Vergleich zur Muskeldehnung In der Fortbildung Faszientherapie in Leipzig werden bekannte Grundgedanken erneut aufgegriffen und durch die Vertiefung faszialer Ketten ergänzt. Der thematische Bogen reicht von der Kollagensynthese über neurophysiologische Zusammenhänge bis zu Techniken und Pathologien ausgewählter Regionen. Die Gegenüberstellung von Faszien- und Muskeldehnung gehört ebenfalls zu diesem zweiten Teil.
Nach Lilo Brüne und Dr. med. Johann Ludwig Schmitt Die Reflektorische Atemtherapie (RAT) ist ein ganzheitliches, neurophysiologisch ausgerichtetes Therapieverfahren. Sie nutzt thermische Reize, manuelle Techniken und gezielte therapeutische Übungen, um regulierend auf Atmung, Bewegung und den gesamten Organismus einzuwirken. Im Zentrum der Methode steht die gezielte Reizung von Druck-, Schmerz- und Dehnungsrezeptoren in Haut, Faszien, Muskulatur und Periost. Über reflektorische Verschaltungen, segmentale Zusammenhänge, Triggerpunkte, Reflexzonen und Meridiane werden physiologische Reaktionen therapeutisch angestoßen und nutzbar gemacht. Ein wesentliches Ziel der Behandlung ist die Verbesserung des Atem- und Bewegungsverhaltens, insbesondere im Bereich des Diaphragmas. Gleichzeitig kann die Therapie Stoffwechselprozesse positiv beeinflussen und sowohl körperliche Funktionen als auch das vegetative und seelische Gleichgewicht unterstützen. Vielfältige Einsatzgebiete in Therapie und Rehabilitation Die Reflektorische Atemtherapie kommt in unterschiedlichen medizinischen und therapeutischen Bereichen zum Einsatz, unter anderem bei: Lungen- und Atemwegserkrankungen Beschwerden des Bewegungsapparates Schmerzsyndromen und psychosomatischen Krankheitsbildern neurologischen Erkrankungen intensivmedizinischen Behandlungsfeldern Frühgeborenen, Säuglingen und in der Pädiatrie Die Weiterbildung ist in drei aufeinander aufbauende Module gegliedert und führt zum Zertifikat. Modul 1 / Grundkurs Einführung in die theoretischen Grundlagen der Reflektorischen Atemtherapie Erlernen und Einüben der manuellen Techniken Praxisorientierte Anwendung der Griffe bei verschiedenen Krankheitsbildern Patientendemonstration Atemgymnastik und Yoga Kursstruktur Modul I / Grundkurs: 4 Tage Modul II / Aufbaukurs: 4 Tage Modul III / Therapie- und Zertifikatskurs: 4 Tage
Dieser Weiterbildungskurs richtet sich an Personen, die sich auf eine Tätigkeit als Rezeptionsfachkraft in einer Therapieeinrichtung vorbereiten möchten. Da es bisher keine spezielle Ausbildung für diese Tätigkeit gibt, ist eine fundierte Weiterbildung besonders wichtig. Viele Quereinsteiger aus unterschiedlichen Berufsfeldern übernehmen Aufgaben an der Rezeption einer Therapieeinrichtung, ohne über die notwendigen Fachkenntnisse zu verfügen. Der Kurs zur Zertifizierten Rezeptionsfachkraft hilft Ihnen, die erforderlichen Kenntnisse zu erwerben und Ihre berufliche Kompetenz in der Praxisverwaltung zu stärken. Die Verwaltung von Therapiepraxen hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Die Heilmittelrichtlinien, die Abrechnungssysteme und die Organisation der Terminplanung stellen Rezeptionskräfte vor immer größeren Herausforderungen. In dieser Weiterbildung zur zertifizierten Rezeptionsfachkraft lernen Sie, diese Herausforderungen zu meistern und Ihre Arbeit effektiv zu gestalten. Ausbildungsaufbau Rezeptionsfachkraft (kann separat gebucht werden) Heilmittelrichtlinien | Verstehen und sicher anwenden (kann separat gebucht werden) Buchhaltung in der Therapiepraxis | Workshop (kann separat gebucht werden) Die Teilnahme an den drei Modulen „Rezeptionsfachkraft“, „Heilmittelrichtlinien | Verstehen und sicher anwenden“ sowie „Buchhaltung in der Therapiepraxis | Workshop“ ist Voraussetzung für die Teilnahme am Prüfungskurs. Im abschließenden Prüfungskurs werden die vermittelten Inhalte noch einmal vertieft und eventuelle Unklarheiten beseitigt. Der Kurs endet mit einer schriftlichen Prüfung (90 Minuten), die zum Erhalt des Zertifikats „Zertifizierte Rezeptionsfachkraft im Therapiewesen (DAGW)“ führt. Dieser Kurs bereitet Sie auf die vielfältigen Aufgaben an der Rezeption in einer Therapiepraxis vor. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie das Zertifikat „Zertifizierte Rezeptionsfachkraft im Therapiewesen (DAGW)“, welches Ihre Qualifikation in der Praxisverwaltung bestätigt.
Diagnostik und therapeutische Anwendung im Kontext zeitgemäßer, evidenzorientierter Schmerz- und Regulationskonzepte Wie lässt sich eine etablierte manuelle Methode so einsetzen, dass sie den aktuellen Erkenntnissen zu Schmerz, Stress und Regulation gerecht wird? Dieses Seminar verbindet die Fußreflexzonentherapie mit modernen Perspektiven aus Neurophysiologie, Schmerzwissenschaft, Faszienforschung sowie der Lehre vom vegetativen Nervensystem – für eine differenzierte, fachlich reflektierte und praxisnahe Anwendung. Die Arbeit am Fuß bleibt der zentrale diagnostische und therapeutische Zugang. Sie lernen, Befunde über Reflexzonen sowie vegetative Reaktionslagen gezielt zu interpretieren, therapeutische Entscheidungen abzuleiten und Ihre Behandlung an Belastbarkeit, Regulationsfähigkeit und individuellen Reaktionsmustern der Patient:innen auszurichten. So entsteht ein integratives Vorgehen, das Raum für kritisches Denken lässt – und Ihnen gleichzeitig konkrete, sofort umsetzbare Handlungsmöglichkeiten für die therapeutische Praxis vermittelt. Inhalte: Fußreflexzonentherapie heute: Herkunft, Grundlagen und zeitgemäße Einordnung Anatomie des Fußes in vivo: Orientierung, Palpation und Reflexzonen-Topografie Diagnostik über Reflexzonen: Befundung, Vegetativum und Reaktionsmuster Therapeutische Anwendung: strukturiertes Vorgehen statt starrer Schemata Zonengruppen (Beispiele): Wirbelsäule/Thorax, Atmung/Herz, Verdauung, Nervensystem Faszienarbeit über den Fuß: ergänzende Impulse und praktische Umsetzung Unterstützende Techniken für Vegetativum und Lymphsystem Narben (vegetativ/emotional): Erkennen, Einordnen und Behandlungsansätze Integration manueller und osteopathischer Ansätze – sinnvoll kombiniert mit Physiotherapie Handreflexzonen: Überblick, Nutzen und Abgrenzung Besondere Patientengruppen: Schwangerschaft, Säuglinge/Kinder, akute & chronische Schmerzpatient:innen Selbsthilfe- und Regulationstechniken für Patient:innen und therapeutischen Alltag Intention des Kurses: Sie integrieren die Fußreflexzonentherapie sicher, verantwortungsvoll und wirksam in Ihre Arbeit. Im Mittelpunkt stehen das Verstehen von Zusammenhängen, das begründete Ableiten therapeutischer Schritte und die passgenaue Kombination mit manuellen, osteopathischen und physiotherapeutischen Verfahren – orientiert an modernen Schmerz- und Regulationskonzepten. Die Fußreflexzonentherapie wird dabei nicht als abgeschlossenes Erklärungsmodell vermittelt, sondern als wirkungsvolle Methode, die durch aktuelle Erkenntnisse ergänzt und differenziert angewendet werden kann – interdisziplinär, offen und zugleich praktisch greifbar. Referent: Frederik Mädger Konzeptinhaber / Headinstructor Fußreflexzonentherapie nach Mädger / Instructor für multimodale Schmerztherapie und Traumabewältigung / Osteopath / Physiotherapeut
Skoliose ist mehr als eine seitliche Abweichung der Wirbelsäule. Durch die Veränderungen in mehreren Bewegungsebenen entstehen komplexe Anforderungen an Befundung, Planung und Therapie. In diesem Kurs lernst du, typische Skoliosemuster zu erkennen, funktionell einzuordnen und daraus individuell passende Behandlungsstrategien abzuleiten. Der Kurs, angeboten im MFZ Leipzig, verbindet theoretische Grundlagen mit einem hohen Praxisanteil. Du erhältst einen klaren Überblick über Anatomie, Biomechanik und Pathomechanik der Skoliose und lernst, unterschiedliche Formen und Erscheinungsbilder sicherer zu unterscheiden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung. Durch Inspektion, Palpation und strukturierte Befunderhebung entwickelst du ein besseres Verständnis für die jeweiligen Krümmungsmuster und deren Auswirkungen auf Haltung und Bewegung. Kursinhalte Grundlagen zum Krankheitsbild Skoliose Anatomie, Biomechanik und Pathomechanik Erkennen und Zuordnen unterschiedlicher Skoliosemuster Formen und Erscheinungsbilder der Skoliose Korsettversorgung und operative Verfahren Klinische Gruppen Inspektion und Palpation Strukturierte Befunderhebung Behandlungsplanung anhand praktischer Beispiele Dreidimensionale Behandlungstechniken Lagerungen und Korrekturgriffe Faszientechniken und Triggerpunktbehandlung Funktionelles Training Direkter Transfer in die Praxis Die praktische Ausrichtung des Kurses unterstützt dich dabei, das Gelernte unmittelbar in deinen therapeutischen Alltag zu übertragen. Du entwickelst mehr Sicherheit darin, unterschiedliche Skoliosemuster zu beurteilen und die Behandlung gezielt an die individuelle Situation deiner Patientinnen und Patienten anzupassen.
Man bekommt umfassendes Wissen zur Diagnostik und Behandlung von akuten und chronischen Kieferbeschwerden vermittelt. Über ein ganzheitliches Screening, Funktionsanalysen, funktionelle Behandlungsansätze und Schienentherapie werden anhand praxisnaher Fallbeispiele verschiedene CMD-Formen ganzheitlich betrachtet und behandelt. Die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) umfasst funktionelle, strukturelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- und Gelenkfunktionen im Kieferbereich. Das CMD-Krankheitsbild zeichnet sich durch hohe anatomische Komplexität aus. Der craniomandibuläre Bereich vereint zahlreiche Sinnessysteme und unterliegt einer speziellen Biomechanik. Durch Verbindungen zu Zungenbein, Fazien, Ligamenten und Lymphsystem beeinflusst das Kiefergelenk den gesamten Körper und kann selbst auf entfernte Strukturen – bis hin zu Füßen und Wirbelsäule – wirken. Beschwerden wie Schwindel, Rückenschmerzen, tinnitusähnliche Ohrgeräusche, Gangunsicherheiten oder Schluckstörungen gehören zum typischen CMD-Symptomkomplex. Die Behandlung erfordert interdisziplinäres Denken und tiefes Verständnis für anatomische und funktionelle Zusammenhänge. Therapeuten lernen, CMD-Patienten fachlich kompetent zu begleiten und in enger Kooperation mit Zahnärzten, Logopäden oder Stimmtherapeuten zu behandeln. Zudem werden grundlegende und vertiefende therapeutische Techniken vermittelt, die eine fundierte Zusammenarbeit und Kommunikation im Netzwerk fördern. Kursinhalte Sinnessysteme und funktionelle Anatomie des Kiefergelenks Differenzierte Diagnostik und Funktionsprüfung Akuttherapie bei Schmerzpatienten und Mundöffnungsstörungen Extraorale und intraorale Palpationstechniken Zusammenhänge zwischen Kopf-, Kiefer- und Brustwirbelsäule Befundorientierte Therapieplanung und Umsetzung Grundlagen und Warnsignale (Red Flags) aus der Zahnmedizin Schienenversorgung und zahnmedizinische Kommunikation Kausystem, Schluckmechanik und funktionelle Beziehungen Interdisziplinäre Kommunikation und Therapiebericht Dokumentation und Beweglichkeitsmessung des Kiefergelenks Nach Abschluss berechtigt der Kurs zur Teilnahme an der Weiterbildung Fachtherapeut Neuroorthopädisch – Interdisziplinäre CMD-Therapie (NIC).
Dieser Kurs ist als Online-oder Präsenzvariante buchbar Hast du heute schon deine Leber-Übung gemacht? Auf den ersten Blick mag dies ungewöhnlich erscheinen, doch in diesem Kurs wird dieses Thema umfassend behandelt. Die Weiterbildung Viszerale Automobilisation bietet einen tiefen Einblick in Techniken, die uns ermöglichen, Klienten ganzheitlich zu erfassen und zu behandeln. Insbesondere die Automobilisation der inneren Organe steht im Fokus, da sie hilft, organische Dysfunktionen direkt in den Therapiekontext einzubinden. So können diese Dysfunktionen in individuelle Eigenübungsprogramme integriert werden, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Die hybride Ausrichtung der Weiterbildung eröffnet den Teilnehmern flexible Optionen, zwischen Präsenz- und Online-Teilnahme zu wählen. Diese Struktur berücksichtigt unterschiedliche Lernbedürfnisse und erleichtert es, fachliches Wissen sowohl vor Ort als auch virtuell zu erwerben. Der Kurs verknüpft biomechanische, anatomische, osteopathische, chinesische und kinesiologische Erkenntnisse. Dadurch entsteht eine solide Grundlage, um innere Organe gezielt zu mobilisieren. Themen wie die Bedeutung von Faszienketten und deren Einfluss auf die Organe sowie biomechanische Ansätze werden in praxisnahen Workshops vertieft, was den Lernerfolg zusätzlich fördert. Die praxisorientierte Weiterbildung geht über theoretisches Wissen hinaus und liefert konkrete Handlungsanweisungen. Verschiedene Dehn- und Kräftigungsübungen werden vorgestellt, die die Funktion der Organe gezielt unterstützen. Neben den zentralen Inhalten des Kurses werden auch Zusatzoptionen wie ein spezifischer Faszienkurs und eine Meridianfortbildung angeboten. Diese erweitern das Spektrum des Gelernten um Reflexzonen und Meridiane und erhöhen die praktische Anwendbarkeit der vermittelten Techniken. Die hybride Organisation des Seminars betont die Flexibilität und macht den Kurs für eine breite Teilnehmergruppe zugänglich. Kursinhalte: Grundlagen der Organfunktionen und -dysfunktionen Einfluss der Faszienketten auf die inneren Organe Grundlagen der Meridiane und organischen Leitbahnen Biomechanik der Organe Reflexzonen und Muskelverbindungen der Organe Die Organuhr und ihre Konsequenz für ein organisches Übungsprogramm Diese Weiterbildung bietet einen umfassenden und praxisnahen Einblick in die Mobilisation der inneren Organe. Das erlernte Wissen befähigt dazu, Patienten mit unspezifischen organischen Dysfunktionen langfristig zu unterstützen. Mit den vermittelten Techniken können maßgeschneiderte Eigenübungsprogramme erstellt werden, die sowohl präventiv als auch therapeutisch wirken. Die Kombination von Theorie und Praxis fördert ein tiefgehendes Verständnis und die direkte Umsetzung im therapeutischen Alltag. Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Online-Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und wie ein “Präsenz-Teilnehmer” Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Die Fortbildung in Manueller Therapie stützt sich auf ein modernes biokybernetisches Konzept und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse. Sie vermittelt fundierte Kenntnisse, indem Theorie und Praxis eng miteinander verknüpft werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt den neurophysiologischen Mechanismen und den Funktionen des Bindegewebes, sodass eine ganzheitliche Betrachtung des Patienten möglich wird. Der Lehrplan ist in Module gegliedert, die Inhalte übersichtlich strukturieren. Teilnehmer durchlaufen Seminare wie „Manuelle Grundlagen“ und „Manualpraktiken“ sowie spezialisierte Module, beispielsweise zu Manuellen Techniken und Biokybernetik Methoden. Der klare Aufbau garantiert einen kontinuierlichen Wissenszuwachs und eine langfristige Vertiefung der Fähigkeiten. Kursinhalte Biokybernetischer Ansatz mit wissenschaftlicher Aktualität Ausbildung mit Abrechnungsfähigkeit in der Manuellen Therapie Integration von neurophysiologischen und bindegewebsrelevanten Elementen Ganzheitliche Sicht auf den Patienten Ausbildungsaufbau / Kursmodule EX1 / Schulter, Ellbogen – 5 Tage [50 FP] – 490,00 € EX2 / Hand, Hüfte – 5 Tage [50 FP] – 490,00 € EX3 / Knie, Fuß – 5 Tage [50 FP] – 490,00 € WS1 / ISG, LWS – 5 Tage [50 FP] – 490,00 € WS2 / BWS, Rippen – 5 Tage [50 FP] – 490,00 € WS3 / HWS, Kopfgelenke – 5 Tage [50 FP] – 490,00 € Theorieunterricht – 2 Tage [20 FP] – 280,00 € KG-Gerät 4 – 40 FP (freiwillig und nicht im Kurspreis enthalten, nach WS1 möglich) – 290,00 € Refresher – 5 Tage [50 FP] – 490,00 € (freiwillig und nicht im Kurspreis enthalten) Examen – 3 Tage – 560,00 € (separat und nicht im Kurspreis enthalten; nach 2 Jahren bzw. innerhalb von 4 Jahren) Gesamtstundenzahl: 400 (inklusive Refresher und Examen) Termine: L-MT2603 EX1 2703 Sa–Mi 30.10–03.11.2027 EX2 2703 Mo–Fr 13.–17.03.2028 EX3 2703 Mi–So 19.–23.07.2028 WS1 2703 Mo–Fr 06.–10.11.2028 WS2 2703 Mi–So 14.–18.03.2029 WS3 2703 Mo–Fr 16.–20.07.2029 TH 2703 Sa–So 27.–28.01.2029 PV 2703 Mo–Fr 17.–21.09.2029 (separate Anmeldung) EXA 2703 Mo–Mi 05.–07.11.2029 (separate Anmeldung) Zusammenfassung Diese Ausbildung ermöglicht eine fundierte Spezialisierung in der Manuellen Therapie. Dank des modularen Aufbaus werden Theorie und Praxis effizient kombiniert. Über zwei bis vier Jahre hinweg erfolgt ein kontinuierlicher Lernprozess, der die Integration des Erlernten in die berufliche Praxis erleichtert. Die Weiterbildung bietet damit eine tragfähige Grundlage für den Ausbau professioneller Kompetenzen.
Im Rahmen der Ausbildung zum Entspannungspädagogen bieten wir einen offiziell nach den KddR-Richtlinien zertifizierten Rückenschul-Refresher an. Dieser Kurs kombiniert fundiertes Hintergrundwissen mit praxisnahen Übungen, um die eigenen Kompetenzen in der Entspannungstherapie gezielt zu erweitern und verschiedene Lernstile optimal zu berücksichtigen. Die Teilnehmenden erhalten umfassende Einblicke in bewährte Entspannungsverfahren und erlernen deren Anwendung Schritt für Schritt. Durch eine ausgewogene Kombination aus theoretischen Einheiten und praktischen Übungen werden Sicherheit und Routine im Umgang mit den Methoden vermittelt, sodass diese später eigenständig in Beratungssituationen oder Gruppensettings angewendet werden können. Im Mittelpunkt der Ausbildung stehen Progressive Muskelrelaxation, Autogenes Training und Fantasiereisen. Jede Technik wird systematisch vorgestellt, erklärt und praktisch umgesetzt, sodass ein breites Repertoire an Übungen entsteht, das direkt in den beruflichen Alltag integriert werden kann. Der Lehrgang richtet sich an Personen, die ihre Qualifikation als Entspannungspädagoge vertiefen möchten, um in präventiven Maßnahmen oder individuellen Coachings professionell und souverän agieren zu können. Nach erfolgreichem Abschluss aller Module und der Prüfung erhalten die Teilnehmenden eine bundesweit anerkannte Zertifizierung und sind berechtigt, die Berufsbezeichnung „Entspannungspädagoge“ zu führen. Kursinhalte Entspannungstherapie: Definition und Anwendungsbereiche Meditation Abwechslungsreiche Entspannungsübungen aus der Entspannungstherapie Fantasiereisen Aufbau der Fortbildung PMR – Progressive Muskelrelaxation (32 Stunden) AT – Autogenes Training (32 Stunden) EST – Entspannungstherapie (15 Stunden) ESPP – Prüfung zum Entspannungspädagogen Nach erfolgreichem Abschluss aller Lehrgangsmodule und der abschließenden Prüfung erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat, das ihre umfassende Qualifikation als Entspannungspädagoge bestätigt und vielfältige berufliche Einsatzmöglichkeiten eröffnet.
Die Kasuistik Kurse im MFZ Leipzig verbinden osteopathisches Fachwissen mit konkreter Fallarbeit. Ziel ist es, deine diagnostischen Fähigkeiten zu schärfen und dir mehr Sicherheit bei der Beurteilung und Behandlung komplexer Patientenfälle zu geben. Anhand realistischer Fallbeispiele arbeitest du dich systematisch durch die einzelnen Schritte einer osteopathischen Behandlung. Du analysierst die Anamnese, erhebst relevante Befunde und entwickelst daraus geeignete therapeutische Strategien. Der Schwerpunkt liegt auf der viszeralen Osteopathie. In einem interaktiven und praxisnahen Lernumfeld lernst du, viszerale Zusammenhänge differenziert zu betrachten und sinnvoll in ein ganzheitliches Behandlungskonzept zu integrieren. Kursinhalte Analyse realitätsnaher Patientenfälle Strukturierte Anamnese und Befunderhebung Erkennen komplexer osteopathischer Zusammenhänge Therapeutische Planung und Umsetzung Vertiefung des klinischen Denkens Individuelles Feedback durch erfahrene Dozenten Teilnahmevoraussetzungen Voraussetzung für die Teilnahme ist der vorherige Abschluss der viszeralen Kurse 1 bis 4. Die Kasuistik Kurse sind inhaltlich eigenständig und können unabhängig voneinander besucht werden. Praxisnah und direkt anwendbar Die Kasuistik Kurse im MFZ Leipzig unterstützen dich dabei, theoretisches Wissen sicherer in die Praxis zu übertragen und deine Handlungskompetenz in der viszeralen Osteopathie nachhaltig zu erweitern.