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N.A.P. ® Kinder
Weiterbildung Kinderkurs nach dem N.A.P. Konzept

Gehen, Greifen und Stützen setzen ein Zusammenspiel verschiedener Körperstrukturen und motorischer Fähigkeiten voraus. Wie sich diese Voraussetzungen im Kindesalter entwickeln und therapeutisch unterstützen lassen, steht im Mittelpunkt von N.A.P.® Kinder am MFZ Leipzig. Die Präsenzveranstaltung richtet sich an Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden, die ihr Wissen in der Pädiatrie vertiefen und interdisziplinär in der neuroorthopädischen Kindertherapie arbeiten möchten.

Innerhalb der Weiterbildung N.A.P.® Kinder werden biomechanische Zusammenhänge und neurophysiologische Prinzipien mit motorischem Lernen verbunden. Entscheidend ist die aktive Mitwirkung des Kindes: Die vermittelten N.A.P.-Methoden setzen gezielte Impulse, während das Kind selbst eine sinnvolle Aktivität ausführt. Therapeuten übernehmen dabei die biomechanische Fixierung. Die praktische Vorgehensweise verbindet somit die therapeutische Unterstützung mit der eigenständigen Bewegung des Kindes.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Meilen- und Grenzsteinen der kindlichen Ontogenese. Deren Analyse dient dazu, Entwicklungsschritte im Zusammenhang mit den zugrunde liegenden Körperfunktionen zu betrachten. Dazu gehört auch die Frage, weshalb sich Stützaktivitäten bei Säuglingen verzögert entwickeln können. Kopfkontrolle, Bewegungsübergänge und die Biomechanik der Säuglingsentwicklung werden innerhalb dieses Themenfeldes behandelt.

Kursinhalte

  • Prinzipien des motorischen Lernens
  • Vegetatives Nervensystem und limbisches System
  • Meilensteine und Grenzsteine der kindlichen Entwicklung
  • Alternative Bewegungsstrategien bei neuroorthopädischen Patienten
  • Biomechanische Grundlagen der Säuglingsentwicklung und Fußdeformitäten im Säuglingsalter
  • Kopfkontrolle und Fazilitation von Bewegungsübergängen bei Säuglingen
  • Behandlung von Becken, Wirbelsäule, Rippen, Kopfgelenken und Extremitäten
  • Aktive Therapie bei geistiger und körperlicher Behinderung, einschließlich ICP, SHT und Ataxie
  • Gangtraining unter Verwendung von Hilfsmitteln sowie ohne Hilfsmittel

Die Betrachtung alternativer Strategien und aktiver Therapie erweitert den Blick von der frühen Entwicklung auf neuroorthopädische Behandlungsfragen bei Kindern. Dabei bleiben die jeweiligen Bewegungsanforderungen und die aktive Beteiligung miteinander verknüpft. Das Gangtraining ergänzt diesen Zusammenhang um die Fortbewegung mit unterschiedlichen Voraussetzungen.

Im Ergebnis stehen Entwicklungswissen, biomechanische Unterstützung und motorisches Lernen in einem gemeinsamen therapeutischen Rahmen. Die Inhalte verdeutlichen, wie das N.A.P.-Konzept kindliche Aktivitäten aufgreift und welche Rolle Therapeuten bei deren Unterstützung übernehmen. Der fachliche Schwerpunkt bleibt die Verbindung zwischen körperlichen Voraussetzungen und sinnvoller Eigenaktivität.

Kurstermine 3

  •  
    Ort / Raum
    • 1
    • Freitag, 20. November 2026
    • 10:00 – 17:00 Uhr
    1 Freitag • 20. November 2026 • 10:00 – 17:00 Uhr
    • 2
    • Samstag, 21. November 2026
    • 09:00 – 17:00 Uhr
    2 Samstag • 21. November 2026 • 09:00 – 17:00 Uhr
    • 3
    • Sonntag, 22. November 2026
    • 10:00 – 14:00 Uhr
    3 Sonntag • 22. November 2026 • 10:00 – 14:00 Uhr

N.A.P. ® Kinder
Weiterbildung Kinderkurs nach dem N.A.P. Konzept

Gehen, Greifen und Stützen setzen ein Zusammenspiel verschiedener Körperstrukturen und motorischer Fähigkeiten voraus. Wie sich diese Voraussetzungen im Kindesalter entwickeln und therapeutisch unterstützen lassen, steht im Mittelpunkt von N.A.P.® Kinder am MFZ Leipzig. Die Präsenzveranstaltung richtet sich an Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden, die ihr Wissen in der Pädiatrie vertiefen und interdisziplinär in der neuroorthopädischen Kindertherapie arbeiten möchten.

Innerhalb der Weiterbildung N.A.P.® Kinder werden biomechanische Zusammenhänge und neurophysiologische Prinzipien mit motorischem Lernen verbunden. Entscheidend ist die aktive Mitwirkung des Kindes: Die vermittelten N.A.P.-Methoden setzen gezielte Impulse, während das Kind selbst eine sinnvolle Aktivität ausführt. Therapeuten übernehmen dabei die biomechanische Fixierung. Die praktische Vorgehensweise verbindet somit die therapeutische Unterstützung mit der eigenständigen Bewegung des Kindes.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Meilen- und Grenzsteinen der kindlichen Ontogenese. Deren Analyse dient dazu, Entwicklungsschritte im Zusammenhang mit den zugrunde liegenden Körperfunktionen zu betrachten. Dazu gehört auch die Frage, weshalb sich Stützaktivitäten bei Säuglingen verzögert entwickeln können. Kopfkontrolle, Bewegungsübergänge und die Biomechanik der Säuglingsentwicklung werden innerhalb dieses Themenfeldes behandelt.

Kursinhalte

  • Prinzipien des motorischen Lernens
  • Vegetatives Nervensystem und limbisches System
  • Meilensteine und Grenzsteine der kindlichen Entwicklung
  • Alternative Bewegungsstrategien bei neuroorthopädischen Patienten
  • Biomechanische Grundlagen der Säuglingsentwicklung und Fußdeformitäten im Säuglingsalter
  • Kopfkontrolle und Fazilitation von Bewegungsübergängen bei Säuglingen
  • Behandlung von Becken, Wirbelsäule, Rippen, Kopfgelenken und Extremitäten
  • Aktive Therapie bei geistiger und körperlicher Behinderung, einschließlich ICP, SHT und Ataxie
  • Gangtraining unter Verwendung von Hilfsmitteln sowie ohne Hilfsmittel

Die Betrachtung alternativer Strategien und aktiver Therapie erweitert den Blick von der frühen Entwicklung auf neuroorthopädische Behandlungsfragen bei Kindern. Dabei bleiben die jeweiligen Bewegungsanforderungen und die aktive Beteiligung miteinander verknüpft. Das Gangtraining ergänzt diesen Zusammenhang um die Fortbewegung mit unterschiedlichen Voraussetzungen.

Im Ergebnis stehen Entwicklungswissen, biomechanische Unterstützung und motorisches Lernen in einem gemeinsamen therapeutischen Rahmen. Die Inhalte verdeutlichen, wie das N.A.P.-Konzept kindliche Aktivitäten aufgreift und welche Rolle Therapeuten bei deren Unterstützung übernehmen. Der fachliche Schwerpunkt bleibt die Verbindung zwischen körperlichen Voraussetzungen und sinnvoller Eigenaktivität.

27.10.26 08:50:59