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Ein Bahnungskonzept nach Riedel
in Anlehnung an die Vojta-Therapie

Physiologische Bewegungsmuster anbahnen und den Muskeltonus regulieren: Diese Ziele stehen im Mittelpunkt des Bahnungskonzepts nach Riedel am MFZ Leipzig. Die Präsenzveranstaltung orientiert sich an der Vojta-Therapie und richtet sich an Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Ärzte. Behandelt werden Anwendungsmöglichkeiten vom Säuglings- bis ins Seniorenalter mit Schwerpunkten in Orthopädie, Pädiatrie und Neurologie.

Das vermittelte Muskeltraining soll innerhalb des Ansatzes Wirbelsäule, Gelenkaktivitäten und innere Organe beeinflussen. Fehlstellungen und Haltungsasymmetrien gehören zu den beschriebenen Behandlungsfeldern. Ein Bahnungskonzept zielt darauf, elementare Bewegungsmuster auch bei Schädigungen des zentralen Nervensystems oder des Bewegungsapparats zugänglich zu machen. Die Weiterbildung Bahnungskonzept nach Riedel verbindet diese Grundlagen mit praktischen Grifftechniken.

Als Bezug dient die Reflexlokomotion aus dem Vojta-Konzept. Gemeint ist eine wiederkehrende, nicht bewusst gesteuerte Reaktion auf einen bestimmten Reiz. Im Unterricht wird erläutert, wie definierte Ausgangsstellungen, Reizzonen und Druckrichtungen innerhalb dieses Vorgehens zusammenwirken. Die praktische Auseinandersetzung erfolgt sowohl in Selbsterfahrung als auch an einer Puppe.

Kursteil 1: Grundlagen und praktische Anwendung

  • Grundprinzipien des Bahnungskonzepts
  • Ausgangsstellungen, Druckzonen und Druckrichtungen in Rücken-, Seiten- und Bauchlage sowie in der Position „das Päckchen“
  • Erprobung der Anwendungen in Selbsterfahrung und an der Puppe

Kursteil 2: Verbindung mit weiteren Therapiekonzepten

Die im ersten Teil erlernte Technik wird mit Bobath, Manueller Therapie und weiteren Konzepten kombiniert. Verschiedene Ausgangsstellungen werden auf orthopädische, neurologische und pädiatrische Krankheitsbilder bezogen. Beispiele sind:

  • Skoliose und Haltungsasymmetrien
  • Rückenprobleme, beispielsweise bei Protrusionen
  • Schieflagesyndrome und Schiefhals
  • Tetraparesen, Hemiparesen, Plexusparesen und weitere Paresen
  • Multiple Sklerose und Parkinson
  • Hüftdysplasie oder Schwäche der Hüftmuskulatur

Praktische Hinweise

Die Grifftechniken für Säuglinge und Erwachsene werden parallel behandelt. Für die Teilnahme ist deshalb eine Puppe erforderlich. Die im ersten Teil vermittelten Inhalte sind bereits für die Anwendung am Patienten vorgesehen.

Der Lernweg führt von den Prinzipien der Bewegungsbahnung über die praktische Ausführung bis zur Kombination mit anderen therapeutischen Vorgehensweisen. Im fachlichen Zusammenhang stehen dabei die Ausgangsstellung, der gesetzte Reiz und die Anwendung auf unterschiedliche Altersgruppen und Krankheitsbilder.

Kurstermine 6

  •  
    Ort / Raum
    • 1
    • Freitag, 26. Februar 2027
    • 09:00 – 17:00 Uhr
    1 Freitag • 26. Februar 2027 • 09:00 – 17:00 Uhr
    • 2
    • Samstag, 27. Februar 2027
    • 09:00 – 17:00 Uhr
    2 Samstag • 27. Februar 2027 • 09:00 – 17:00 Uhr
    • 3
    • Sonntag, 28. Februar 2027
    • 09:00 – 14:00 Uhr
    3 Sonntag • 28. Februar 2027 • 09:00 – 14:00 Uhr
    • 4
    • Freitag, 19. März 2027
    • 09:00 – 17:00 Uhr
    4 Freitag • 19. März 2027 • 09:00 – 17:00 Uhr
    • 5
    • Samstag, 20. März 2027
    • 09:00 – 17:00 Uhr
    5 Samstag • 20. März 2027 • 09:00 – 17:00 Uhr
    • 6
    • Sonntag, 21. März 2027
    • 09:00 – 14:00 Uhr
    6 Sonntag • 21. März 2027 • 09:00 – 14:00 Uhr

Ein Bahnungskonzept nach Riedel
in Anlehnung an die Vojta-Therapie

Physiologische Bewegungsmuster anbahnen und den Muskeltonus regulieren: Diese Ziele stehen im Mittelpunkt des Bahnungskonzepts nach Riedel am MFZ Leipzig. Die Präsenzveranstaltung orientiert sich an der Vojta-Therapie und richtet sich an Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Ärzte. Behandelt werden Anwendungsmöglichkeiten vom Säuglings- bis ins Seniorenalter mit Schwerpunkten in Orthopädie, Pädiatrie und Neurologie.

Das vermittelte Muskeltraining soll innerhalb des Ansatzes Wirbelsäule, Gelenkaktivitäten und innere Organe beeinflussen. Fehlstellungen und Haltungsasymmetrien gehören zu den beschriebenen Behandlungsfeldern. Ein Bahnungskonzept zielt darauf, elementare Bewegungsmuster auch bei Schädigungen des zentralen Nervensystems oder des Bewegungsapparats zugänglich zu machen. Die Weiterbildung Bahnungskonzept nach Riedel verbindet diese Grundlagen mit praktischen Grifftechniken.

Als Bezug dient die Reflexlokomotion aus dem Vojta-Konzept. Gemeint ist eine wiederkehrende, nicht bewusst gesteuerte Reaktion auf einen bestimmten Reiz. Im Unterricht wird erläutert, wie definierte Ausgangsstellungen, Reizzonen und Druckrichtungen innerhalb dieses Vorgehens zusammenwirken. Die praktische Auseinandersetzung erfolgt sowohl in Selbsterfahrung als auch an einer Puppe.

Kursteil 1: Grundlagen und praktische Anwendung

  • Grundprinzipien des Bahnungskonzepts
  • Ausgangsstellungen, Druckzonen und Druckrichtungen in Rücken-, Seiten- und Bauchlage sowie in der Position „das Päckchen“
  • Erprobung der Anwendungen in Selbsterfahrung und an der Puppe

Kursteil 2: Verbindung mit weiteren Therapiekonzepten

Die im ersten Teil erlernte Technik wird mit Bobath, Manueller Therapie und weiteren Konzepten kombiniert. Verschiedene Ausgangsstellungen werden auf orthopädische, neurologische und pädiatrische Krankheitsbilder bezogen. Beispiele sind:

  • Skoliose und Haltungsasymmetrien
  • Rückenprobleme, beispielsweise bei Protrusionen
  • Schieflagesyndrome und Schiefhals
  • Tetraparesen, Hemiparesen, Plexusparesen und weitere Paresen
  • Multiple Sklerose und Parkinson
  • Hüftdysplasie oder Schwäche der Hüftmuskulatur

Praktische Hinweise

Die Grifftechniken für Säuglinge und Erwachsene werden parallel behandelt. Für die Teilnahme ist deshalb eine Puppe erforderlich. Die im ersten Teil vermittelten Inhalte sind bereits für die Anwendung am Patienten vorgesehen.

Der Lernweg führt von den Prinzipien der Bewegungsbahnung über die praktische Ausführung bis zur Kombination mit anderen therapeutischen Vorgehensweisen. Im fachlichen Zusammenhang stehen dabei die Ausgangsstellung, der gesetzte Reiz und die Anwendung auf unterschiedliche Altersgruppen und Krankheitsbilder.

19.10.26 14:34:44