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Pädiatrische Behandlungskonzepte von Säuglingen und Kindern - vom Befund zur Behandlung
vom Befund zur Behandlung
Dieser Kurs kann sowohl online als auch in Präsenz gebucht werden
Die Fortbildung „Pädiatrische Behandlungskonzepte“ vermittelt vertieftes Wissen über Entwicklungsprozesse im Kindesalter und zeigt auf, wie daraus zielgerichtete therapeutische Interventionen abgeleitet werden können. Sie richtet sich an Therapeutinnen und Therapeuten, die ihre fachlichen Kompetenzen in der pädiatrischen Diagnostik und Therapie erweitern und festigen möchten.
Ziel der Weiterbildung ist es, die Teilnehmenden Schritt für Schritt von einer differenzierten Befunderhebung zu klar strukturierten, praxisorientierten Behandlungsansätzen zu führen. Dabei werden unterschiedliche pädiatrische Therapieansätze miteinander kombiniert, um Entwicklungsverläufe ganzheitlich zu verstehen und Abweichungen frühzeitig einordnen zu können.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der sensomotorischen Entwicklung sowie auf frühkindlichen Entwicklungsphasen vom Säuglingsalter bis zum Schulkind. Es wird aufgezeigt, welche Bedeutung Entwicklungsbesonderheiten im ersten Lebensjahr und persistierende frühkindliche Reflexe für Motorik, Verhalten und schulische Lernprozesse haben können. Altersgerechte Befundsysteme helfen dabei, diese Zusammenhänge nachvollziehbar darzustellen und therapeutisch einzuordnen.
Die Weiterbildung verfolgt einen bewusst konzeptübergreifenden Ansatz. Methoden wie Bobath, Vojta, Sensorische Integration, Psychomotorik und weitere etablierte Behandlungskonzepte werden integriert, ohne eine einzelne Methode in den Vordergrund zu stellen. Dadurch wird die Fähigkeit gestärkt, individuelle und kindzentrierte Therapieentscheidungen zu treffen. Das Lernprinzip bildet hierbei die Grundlage für die strukturierte Untersuchungs- und Behandlungsplanung.
Ein weiterer Fokus liegt auf der praktischen Anwendung unterschiedlicher Befundsysteme und motoskopischer Testverfahren. Diese werden altersdifferenziert – vom Säugling über das Kleinkind bis hin zum Schulkind – vorgestellt, erläutert und teilweise praktisch umgesetzt. Ziel ist es, Entwicklungsauffälligkeiten sicher zu erkennen und therapeutische Maßnahmen langfristig und sinnvoll zu planen.
Die Inhalte der Fortbildung eignen sich sowohl für die Arbeit mit Säuglingen vor dem Erwerb der bipedalen Fortbewegung als auch für ältere Kinder mit komplexen Entwicklungsverzögerungen oder orthopädischen Fragestellungen. Theorie und Praxis sind in diesem Seminar eng miteinander verknüpft, um die kindliche Entwicklung ganzheitlich zu betrachten und therapeutische Prozesse reflektiert zu gestalten.
Kursinhalte
- Sensomotorische Entwicklung und mögliche Abweichungen
- Frühkindliche Reflexe mit Beispielen für Auswirkungen persistierender Reflexe auf Lernprozesse
- Untersuchungs- und Behandlungsplanung auf Basis des Lernprinzips
- Anbahnung physiologischer Entwicklungsschritte bei Entwicklungsverzögerungen
- Sensorische Integrationsstörungen mit Differenzierung zwischen Säuglings- und Schulalter
- Orthopädische Krankheitsbilder wie Hüftdysplasie und angeborene Fußdeformitäten
- Entwicklung von Haltungsasymmetrien von KISS bis Skoliose
- Weitere Krankheitsbilder oder Fallbeispiele nach Wunsch der Teilnehmenden
- Therapieplanung unter Einbezug von Bobath-, Vojta-, Psychomotorik- und SI-Konzepten
Die Weiterbildung „Pädiatrische Behandlungskonzepte“ ermöglicht eine fundierte, praxisnahe und methodenübergreifende Auseinandersetzung mit kindlichen Entwicklungsprozessen und unterstützt eine sichere, reflektierte therapeutische Arbeit im pädiatrischen Alltag.
Hinweis: Dieser Kurs wird im Hybridformat durchgeführt und ist sowohl online als auch in Präsenz verfügbar. Bitte beachte hierzu folgende organisatorische Punkte:
- Die Online-Teilnahme erfolgt über die Plattform „Zoom“. Bitte installiere die Anwendung vorab auf deinem Desktop und mache dich kurz mit der Nutzung vertraut.
- Für eine stabile Übertragungs- und Bildqualität ist das Herunterladen der Zoom-App erforderlich.
- Eine funktionierende Kamera sowie ein einsatzfähiges Mikrofon sind Voraussetzung für die Teilnahme.
- Der Zugang zum virtuellen Warteraum sollte spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn erfolgen.
- Praktische Inhalte können visuell demonstriert werden, eine haptische Kontrolle durch den Referenten ist online nicht möglich.
- Online-Teilnehmende können sich aktiv beteiligen und Fragen stellen – analog zu den Präsenz-Teilnehmenden.
- Da der Referent den Chat während des Unterrichts nicht kontinuierlich verfolgen kann, bitten wir um Nutzung des Mikrofons für Wortmeldungen.
Kurstermine 4
-
Ort / Raum
-
- 1
- Donnerstag, 03. September 2026
- 09:00 – 17:00 Uhr
- Online oder Präsenz
1 Donnerstag 03. September 2026 09:00 – 17:00 Uhr Online oder Präsenz -
- 2
- Freitag, 04. September 2026
- 09:00 – 17:00 Uhr
- Online oder Präsenz
2 Freitag 04. September 2026 09:00 – 17:00 Uhr Online oder Präsenz -
- 3
- Samstag, 05. September 2026
- 09:00 – 17:00 Uhr
- Online oder Präsenz
3 Samstag 05. September 2026 09:00 – 17:00 Uhr Online oder Präsenz -
- 4
- Sonntag, 06. September 2026
- 09:00 – 15:00 Uhr
- Online oder Präsenz
4 Sonntag 06. September 2026 09:00 – 15:00 Uhr Online oder Präsenz
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Pädiatrische Behandlungskonzepte von Säuglingen und Kindern - vom Befund zur Behandlung
vom Befund zur Behandlung
Dieser Kurs kann sowohl online als auch in Präsenz gebucht werden
Die Fortbildung „Pädiatrische Behandlungskonzepte“ vermittelt vertieftes Wissen über Entwicklungsprozesse im Kindesalter und zeigt auf, wie daraus zielgerichtete therapeutische Interventionen abgeleitet werden können. Sie richtet sich an Therapeutinnen und Therapeuten, die ihre fachlichen Kompetenzen in der pädiatrischen Diagnostik und Therapie erweitern und festigen möchten.
Ziel der Weiterbildung ist es, die Teilnehmenden Schritt für Schritt von einer differenzierten Befunderhebung zu klar strukturierten, praxisorientierten Behandlungsansätzen zu führen. Dabei werden unterschiedliche pädiatrische Therapieansätze miteinander kombiniert, um Entwicklungsverläufe ganzheitlich zu verstehen und Abweichungen frühzeitig einordnen zu können.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der sensomotorischen Entwicklung sowie auf frühkindlichen Entwicklungsphasen vom Säuglingsalter bis zum Schulkind. Es wird aufgezeigt, welche Bedeutung Entwicklungsbesonderheiten im ersten Lebensjahr und persistierende frühkindliche Reflexe für Motorik, Verhalten und schulische Lernprozesse haben können. Altersgerechte Befundsysteme helfen dabei, diese Zusammenhänge nachvollziehbar darzustellen und therapeutisch einzuordnen.
Die Weiterbildung verfolgt einen bewusst konzeptübergreifenden Ansatz. Methoden wie Bobath, Vojta, Sensorische Integration, Psychomotorik und weitere etablierte Behandlungskonzepte werden integriert, ohne eine einzelne Methode in den Vordergrund zu stellen. Dadurch wird die Fähigkeit gestärkt, individuelle und kindzentrierte Therapieentscheidungen zu treffen. Das Lernprinzip bildet hierbei die Grundlage für die strukturierte Untersuchungs- und Behandlungsplanung.
Ein weiterer Fokus liegt auf der praktischen Anwendung unterschiedlicher Befundsysteme und motoskopischer Testverfahren. Diese werden altersdifferenziert – vom Säugling über das Kleinkind bis hin zum Schulkind – vorgestellt, erläutert und teilweise praktisch umgesetzt. Ziel ist es, Entwicklungsauffälligkeiten sicher zu erkennen und therapeutische Maßnahmen langfristig und sinnvoll zu planen.
Die Inhalte der Fortbildung eignen sich sowohl für die Arbeit mit Säuglingen vor dem Erwerb der bipedalen Fortbewegung als auch für ältere Kinder mit komplexen Entwicklungsverzögerungen oder orthopädischen Fragestellungen. Theorie und Praxis sind in diesem Seminar eng miteinander verknüpft, um die kindliche Entwicklung ganzheitlich zu betrachten und therapeutische Prozesse reflektiert zu gestalten.
Kursinhalte
- Sensomotorische Entwicklung und mögliche Abweichungen
- Frühkindliche Reflexe mit Beispielen für Auswirkungen persistierender Reflexe auf Lernprozesse
- Untersuchungs- und Behandlungsplanung auf Basis des Lernprinzips
- Anbahnung physiologischer Entwicklungsschritte bei Entwicklungsverzögerungen
- Sensorische Integrationsstörungen mit Differenzierung zwischen Säuglings- und Schulalter
- Orthopädische Krankheitsbilder wie Hüftdysplasie und angeborene Fußdeformitäten
- Entwicklung von Haltungsasymmetrien von KISS bis Skoliose
- Weitere Krankheitsbilder oder Fallbeispiele nach Wunsch der Teilnehmenden
- Therapieplanung unter Einbezug von Bobath-, Vojta-, Psychomotorik- und SI-Konzepten
Die Weiterbildung „Pädiatrische Behandlungskonzepte“ ermöglicht eine fundierte, praxisnahe und methodenübergreifende Auseinandersetzung mit kindlichen Entwicklungsprozessen und unterstützt eine sichere, reflektierte therapeutische Arbeit im pädiatrischen Alltag.
Hinweis: Dieser Kurs wird im Hybridformat durchgeführt und ist sowohl online als auch in Präsenz verfügbar. Bitte beachte hierzu folgende organisatorische Punkte:
- Die Online-Teilnahme erfolgt über die Plattform „Zoom“. Bitte installiere die Anwendung vorab auf deinem Desktop und mache dich kurz mit der Nutzung vertraut.
- Für eine stabile Übertragungs- und Bildqualität ist das Herunterladen der Zoom-App erforderlich.
- Eine funktionierende Kamera sowie ein einsatzfähiges Mikrofon sind Voraussetzung für die Teilnahme.
- Der Zugang zum virtuellen Warteraum sollte spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn erfolgen.
- Praktische Inhalte können visuell demonstriert werden, eine haptische Kontrolle durch den Referenten ist online nicht möglich.
- Online-Teilnehmende können sich aktiv beteiligen und Fragen stellen – analog zu den Präsenz-Teilnehmenden.
- Da der Referent den Chat während des Unterrichts nicht kontinuierlich verfolgen kann, bitten wir um Nutzung des Mikrofons für Wortmeldungen.
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Gebühr570,00 €inklusive digitalen Skript
- Kursnummer: HYBLPAED2601
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StartDo. 03.09.2026
09:00 UhrEndeSo. 06.09.2026
15:00 Uhr -
Zielgruppe:
- Physiotherapeuten
- Ergotherapeuten
- Osteopathen
- Ärzte
- Hinweis: 36 FP
- Geschäftsstelle: MFZ Leipzig
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HYBRIDKURS
Online oder Präsenz