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Hiltner Sarah

Gender Medizin - auch in der Physiotherapie ein wichtiger Faktor [8 FP]
Sa. 09.07.2022 10:00

Das bio-psycho-soziale Modell ist die Grundlage für eine moderne und ganzheitliche medizinische Therapie. Seit wenigen Jahren wird in der ärztlich-medizinischen Ausbildung vermehrt auch Geschlecht als Teil dieses Konzepts erforscht und in die Ausbildung integriert. In diesem Kurs wird das Geschlecht als Variable in der Behandlung von Physiotherapie und Ergotherapie berücksichtigt, z.Bsp. gehen Frauen häufiger zu Therapeuten*innen und beschreiben ausführlicher ihre Beschwerden. Bei diversen Erkrankungen wurden bereits Unterschiede zwischen den Geschlechtern in der Häufigkeit des Auftretens, der Altersprävalenz und Symptomen festgestellt. Das führt zu Unterschieden in der Wahrnehmung und Beschreibung von Symptomen. Das bekannteste Beispiel, der akute Myokardinfarkt, hat teilweise sogar eine andere Kardinalsymptomatik. <ul> <li>Physiologische und pathophysiologische Unterschiede bei gleichen Krankheitsbildern zwischen Männern und Frauen</li> <li>Unterschiede in der Wahrnehmung und Beschreibung bei Symptomen</li> <li>Soziale Unterschiede in der Gender Medizin</li> <li>Neue Ergebnisse aus dem Bereich der Public Health Forschung</li> <li>Sensibilisierung: wie wirkt sich unser eigenes Geschlecht als Therapeut*in auf die Therapie aus</li> </ul> <iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/p3Ul_ojGur8" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe>

Kursnummer L-GM-22-01
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Gebühr: 160,00
Dozent*in: Sarah Hiltner