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Lehrteam Gisela Riedel, Alexandra Hosenfeld

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Interpretation angeborener Fremdreflexe beim Säugling Weiterbildung zur Interpretation angeborener Fremdreflexe beim Säugling
Mo. 23.11.2026 18:30
Online
Alexandra Hosenfeld Lehrteam Gisela Riedel
Weiterbildung zur Interpretation angeborener Fremdreflexe beim Säugling

Eigen- und Fremdreflexe gehören zu den wichtigen Beobachtungspunkten in der entwicklungsphysiologischen und neurologischen Untersuchung im Säuglingsalter. Besonders im ersten Lebensjahr können Reflexreaktionen Hinweise darauf geben, wie sich motorische und neurologische Funktionen entwickeln. Das Webinar angeborene Fremdreflexe vermittelt einen fachlichen Überblick über die für die Befundung relevanten frühkindlichen Reflexe und Reaktionen. Im Mittelpunkt steht die Auslösung, die typische Reaktion und das zeitliche Auftreten einzelner Reflexe. Die Reflexreaktionen werden im entwicklungsneurologischen Zusammenhang betrachtet, damit Beobachtungen nicht isoliert, sondern im Kontext der kindlichen Entwicklung eingeordnet werden können. Praktische Demonstrationen an einer Übungspuppe zeigen, wie relevante Reflexe ausgelöst werden und worauf bei der Interpretation geachtet werden kann. Abschließend werden persistierende Reflexe und deren mögliche Bedeutung für spätere Entwicklungsphasen thematisiert. An ausgewählten Beispielen wird aufgezeigt, welche Auswirkungen ein Fortbestehen einzelner Reflexe haben kann und welche therapeutischen Überlegungen sich daraus ergeben können. Das Webinar ordnet diese Zusammenhänge sachlich ein und verbindet praktische Demonstration mit neurologischer Befundlogik. Kursinhalte Relevante Reflexe für die Befundung kennenlernen Auslösung, Reaktion und zeitliches Auftreten der Reflexe Reflexreaktionen entwicklungsneurologisch einordnen Praktische Demonstration an der Übungspuppe Die Weiterbildung Fremdreflexe Säugling unterstützt dabei, Reflexreaktionen differenzierter wahrzunehmen, fachlich zu beschreiben und in einen entwicklungsneurologischen Rahmen zu setzen. Der Kurs wird über die Plattform Zoom übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Übertragungsqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden, aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die Online-Teilnehmer können sich jederzeit freischalten und ihre Fragen und Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer, das Mikrofon zu nutzen.

Kursnummer WEBAH22602
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Gebühr: 59,00 €
Dozent*in: Alexandra Hosenfeld Lehrteam Gisela Riedel
Ein Bahnungskonzept nach Riedel in Anlehnung an die Vojta-Therapie
Fr. 26.02.2027 09:00
Leipzig
Alexandra Hosenfeld Lehrteam Gisela Riedel
in Anlehnung an die Vojta-Therapie

Physiologische Bewegungsmuster anbahnen und den Muskeltonus regulieren: Diese Ziele stehen im Mittelpunkt des Bahnungskonzepts nach Riedel am MFZ Leipzig. Die Präsenzveranstaltung orientiert sich an der Vojta-Therapie und richtet sich an Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Ärzte. Behandelt werden Anwendungsmöglichkeiten vom Säuglings- bis ins Seniorenalter mit Schwerpunkten in Orthopädie, Pädiatrie und Neurologie. Das vermittelte Muskeltraining soll innerhalb des Ansatzes Wirbelsäule, Gelenkaktivitäten und innere Organe beeinflussen. Fehlstellungen und Haltungsasymmetrien gehören zu den beschriebenen Behandlungsfeldern. Ein Bahnungskonzept zielt darauf, elementare Bewegungsmuster auch bei Schädigungen des zentralen Nervensystems oder des Bewegungsapparats zugänglich zu machen. Die Weiterbildung Bahnungskonzept nach Riedel verbindet diese Grundlagen mit praktischen Grifftechniken. Als Bezug dient die Reflexlokomotion aus dem Vojta-Konzept. Gemeint ist eine wiederkehrende, nicht bewusst gesteuerte Reaktion auf einen bestimmten Reiz. Im Unterricht wird erläutert, wie definierte Ausgangsstellungen, Reizzonen und Druckrichtungen innerhalb dieses Vorgehens zusammenwirken. Die praktische Auseinandersetzung erfolgt sowohl in Selbsterfahrung als auch an einer Puppe. Kursteil 1: Grundlagen und praktische Anwendung Grundprinzipien des Bahnungskonzepts Ausgangsstellungen, Druckzonen und Druckrichtungen in Rücken-, Seiten- und Bauchlage sowie in der Position „das Päckchen“ Erprobung der Anwendungen in Selbsterfahrung und an der Puppe Kursteil 2: Verbindung mit weiteren Therapiekonzepten Die im ersten Teil erlernte Technik wird mit Bobath, Manueller Therapie und weiteren Konzepten kombiniert. Verschiedene Ausgangsstellungen werden auf orthopädische, neurologische und pädiatrische Krankheitsbilder bezogen. Beispiele sind: Skoliose und Haltungsasymmetrien Rückenprobleme, beispielsweise bei Protrusionen Schieflagesyndrome und Schiefhals Tetraparesen, Hemiparesen, Plexusparesen und weitere Paresen Multiple Sklerose und Parkinson Hüftdysplasie oder Schwäche der Hüftmuskulatur Praktische Hinweise Die Grifftechniken für Säuglinge und Erwachsene werden parallel behandelt. Für die Teilnahme ist deshalb eine Puppe erforderlich. Die im ersten Teil vermittelten Inhalte sind bereits für die Anwendung am Patienten vorgesehen. Der Lernweg führt von den Prinzipien der Bewegungsbahnung über die praktische Ausführung bis zur Kombination mit anderen therapeutischen Vorgehensweisen. Im fachlichen Zusammenhang stehen dabei die Ausgangsstellung, der gesetzte Reiz und die Anwendung auf unterschiedliche Altersgruppen und Krankheitsbilder.

Kursnummer LVO2701
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Gebühr: 720,00 €
inklusive digitalem Skript
Dozent*in: Alexandra Hosenfeld Lehrteam Gisela Riedel
Pädiatrische Behandlungskonzepte von Säuglingen und Kindern - vom Befund zur Behandlung
Do. 02.09.2027 09:00
HYBRIDKURS
Alexandra Hosenfeld Lehrteam Gisela Riedel
von Säuglingen und Kindern - vom Befund zur Behandlung

Dieser Kurs kann sowohl online als auch in Präsenz gebucht werden Die Fortbildung „Pädiatrische Behandlungskonzepte“ vermittelt vertieftes Wissen über Entwicklungsprozesse im Kindesalter und zeigt auf, wie daraus zielgerichtete therapeutische Interventionen abgeleitet werden können. Sie richtet sich an Therapeutinnen und Therapeuten, die ihre fachlichen Kompetenzen in der pädiatrischen Diagnostik und Therapie erweitern und festigen möchten. Ziel der Weiterbildung ist es, die Teilnehmenden Schritt für Schritt von einer differenzierten Befunderhebung zu klar strukturierten, praxisorientierten Behandlungsansätzen zu führen. Dabei werden unterschiedliche pädiatrische Therapieansätze miteinander kombiniert, um Entwicklungsverläufe ganzheitlich zu verstehen und Abweichungen frühzeitig einordnen zu können. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der sensomotorischen Entwicklung sowie auf frühkindlichen Entwicklungsphasen vom Säuglingsalter bis zum Schulkind. Es wird aufgezeigt, welche Bedeutung Entwicklungsbesonderheiten im ersten Lebensjahr und persistierende frühkindliche Reflexe für Motorik, Verhalten und schulische Lernprozesse haben können. Altersgerechte Befundsysteme helfen dabei, diese Zusammenhänge nachvollziehbar darzustellen und therapeutisch einzuordnen. Die Weiterbildung verfolgt einen bewusst konzeptübergreifenden Ansatz. Methoden wie Bobath, Vojta, Sensorische Integration, Psychomotorik und weitere etablierte Behandlungskonzepte werden integriert, ohne eine einzelne Methode in den Vordergrund zu stellen. Dadurch wird die Fähigkeit gestärkt, individuelle und kindzentrierte Therapieentscheidungen zu treffen. Ein weiterer Fokus liegt auf der praktischen Anwendung unterschiedlicher Befundsysteme und motoskopischer Testverfahren. Diese werden altersdifferenziert – vom Säugling über das Kleinkind bis hin zum Schulkind – vorgestellt, erläutert und teilweise praktisch umgesetzt. Ziel ist es, Entwicklungsauffälligkeiten sicher zu erkennen und therapeutische Maßnahmen langfristig und sinnvoll zu planen. Die Inhalte der Fortbildung eignen sich sowohl für die Arbeit mit Säuglingen vor dem Erwerb der bipedalen Fortbewegung als auch für ältere Kinder mit komplexen Entwicklungsverzögerungen oder orthopädischen Fragestellungen. Theorie und Praxis sind in diesem Seminar eng miteinander verknüpft, um die kindliche Entwicklung ganzheitlich zu betrachten und therapeutische Prozesse reflektiert zu gestalten. Kursinhalte Sensomotorische Entwicklung und mögliche Abweichungen Frühkindliche Reflexe mit Beispielen für Auswirkungen persistierender Reflexe auf Lernprozesse Befundung im Säuglings- und Kindesalter sowie Behandlungsplanung auf Grundlage des Lernprinzips Anbahnung physiologischer Entwicklungsschritte bei Entwicklungsverzögerungen Sensorische Integrationsstörungen mit Differenzierung zwischen Säuglings- und Schulalter Orthopädische Krankheitsbilder wie Hüftdysplasie und angeborene Fußdeformitäten Entwicklung von Haltungsasymmetrien von KISS bis Skoliose Weitere Krankheitsbilder oder Fallbeispiele nach Wunsch der Teilnehmenden Therapieplanung unter Einbezug von Bobath-, Vojta-, Psychomotorik- und SI-Konzepten Die Weiterbildung „Pädiatrische Behandlungskonzepte“ ermöglicht eine fundierte, praxisnahe und methodenübergreifende Auseinandersetzung mit kindlichen Entwicklungsprozessen und unterstützt eine sichere, reflektierte therapeutische Arbeit im pädiatrischen Alltag. Hinweis: Dieser Kurs wird im Hybridformat durchgeführt und ist sowohl online als auch in Präsenz verfügbar. Bitte beachte hierzu folgende organisatorische Punkte: Die Online-Teilnahme erfolgt über die Plattform „Zoom“. Bitte installiere die Anwendung vorab auf deinem Desktop und mache dich kurz mit der Nutzung vertraut. Für eine stabile Übertragungs- und Bildqualität ist das Herunterladen der Zoom-App erforderlich. Eine funktionierende Kamera sowie ein einsatzfähiges Mikrofon sind Voraussetzung für die Teilnahme. Der Zugang zum virtuellen Warteraum sollte spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn erfolgen. Praktische Inhalte können visuell demonstriert werden, eine haptische Kontrolle durch den Referenten ist online nicht möglich. Online-Teilnehmende können sich aktiv beteiligen und Fragen stellen – analog zu den Präsenz-Teilnehmenden. Da der Referent den Chat während des Unterrichts nicht kontinuierlich verfolgen kann, bitten wir um Nutzung des Mikrofons für Wortmeldungen.

Kursnummer HYBLPÄD2701
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Gebühr: 570,00 €
inklusive digitalem Skript
Dozent*in: Alexandra Hosenfeld Lehrteam Gisela Riedel
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20.10.26 16:32:00