Gender Medizin – auch in der Physiotherapie ein wichtiger Faktor

Das bio-psycho-soziale Modell ist die Grundlage für eine moderne und ganzheitliche medizinische Therapie.
Seit wenigen Jahren wird in der ärztlich-medizinischen Ausbildung vermehrt auch Geschlecht als Teil dieses
Konzepts erforscht und in die Ausbildung integriert.
In diesem Kurs wird das Geschlecht als Variable in der Behandlung von Physiotherapie und Ergotherapie
berücksichtigt, z.Bsp. gehen Frauen häufiger zu Therapeuten*innen und beschreiben ausführlicher ihre Beschwerden.
Bei diversen Erkrankungen wurden bereits Unterschiede zwischen den Geschlechtern in der Häufigkeit des
Auftretens, der Altersprävalenz und Symptomen festgestellt. Das führt zu Unterschieden in der Wahrnehmung
und Beschreibung von Symptomen. Das bekannteste Beispiel, der akute Myokardinfarkt, hat teilweise sogar
eine andere Kardinalsymptomatik.

  • Physiologische und pathophysiologische Unterschiede bei gleichen Krankheitsbildern zwischen
    Männern und Frauen
  • Unterschiede in der Wahrnehmung und Beschreibung bei Symptomen
  • Soziale Unterschiede in der Gender Medizin
  • Neue Ergebnisse aus dem Bereich der Public
    Health Forschung
  • Sensibilisierung: wie wirkt sich unser eigenes Geschlecht als Therapeut*in auf die Therapie aus


Leitung:
Sarah Hiltner/PT, Master der Soziologie, Arbeit und Lehre in der Gender Medizin u.a. Charite´ Berlin, Uni Bielefeld, Radboud Uni NL
160,00 €
Beginn:
09.07.2022
Ende:
09.07.2022
Kurszeiten:
Sa. 09.07., 10:00 - 18:00 Uhr
Kursort:
MFZ Leipzig GmbH & Co.KG, Alter Amtshof 2-4, 04109 Leipzig
Zielgruppe:
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Masseure, Heilpraktiker, Sportwissenschaftler
FP:
8
Kursnr.:
L-GM-22-01
Status:
freie Plätze

Persönliche Angaben

160,00 €

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